Die SUV werden immer kleiner und einfacher – und plötzlich sind sie gar nicht mehr so weit weg von den Kompakten. Der neue Nissan Qashqai trifft zum ersten Mal auf den VW Golf, den ...
... deutschen Primus im C-Segment. Kann der Japaner dem Wolfsburger das Wasser reichen?
In Sachen Beladbarkeit punktet der Golf: Seine Ladekante liegt mit 69 Zentimetern deutlich niedriger über dem Asphalt ...
... als die des Qashqai, bei dem das Ladegut 80 Zentimeter hoch gewuchtet werden muss. Der Unterschied ergibt sich ...
... aus der insgesamt höheren Karosserie des Japaners, die den Golf um 14 Zentimeter überragt. Der Vorteil der zusätzlichen Höhe wird in puncto Übersicht und ...
... Einstieg deutlich: Die bequemen Sitze befinden sich auf günstigem Popo-Niveau. Hier fällt man eben nicht in den Sitz – wie im Golf.
In Sachen Dynamik muss sich das SUV geschlagen geben: Dank sensiblerer Lenkung ist der Golf eindeutig der agilere Wagen. Aber das Fahrwerk ...
... des Nissan ist keineswegs schlecht, sondern sehr komfortabel und trotz Geländewagen-Look abgestimmt wie eine Limousine.
Zum gemütlichen Cruisen: Der Zweiliter-Benziner (141 PS) lässt sich dank guten Drehmoments (196 Nm) schaltfaul fahren. Er ist auch kräftig genug, ...
... das immerhin 1437 Kilogramm schwere SUV in 10,1 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen.
Absolut ausreichend: Die Höchstgeschwindigkeit des Qashqai mit dem Zweiliter-Benziner liegt bei 192 km/h.
Wie heißt er denn nun auf deutsch? Die Kunden hierzulande sollten beim Nissan-Händler (phonetisch) nach "Kaschkai" fragen, ...
... wenn sie sich für das neue kompakte SUV interessieren. Nissan will 2007 in Deutschland 15.000 Exemplare absetzen.
Der Arbeitsplatz: Hier ist alles übersichtlich, das Lenkrad wirkt allerdings etwas überfrachtet. Der Bildschirm des Navigationssystems (ab 2000 Euro) lässt sich nicht versenken.
Das feste Glasdach bringt Licht, kostet aber 750 Euro Aufpreis. Serie ist der unversperrte Blick auf die Sonne ab der Ausstattungslinie Tekna.
Schublade: Unter den Sitzen des Qashqai ist Platz für Kleinkram.
Geräumig: In den Kofferraum passen zwischen 410 und 1513 Liter. Allerdings ist ...
... die Ladefläche nicht eben, sondern ansteigend. Das kann der Golf besser, auch wenn er mit 350 bzw. 1305 Liter Volumen deutlich weniger Platz bietet.
Mttlerweile eine Seltenheit: Wo andere Autos Reparatur-Kits für den Notfall platzieren, gibt es im Nissan ein Reserverad.
Für AUTO BILD-Redakteur Diether Rodatz steht fest: "Der Quashqai wird seinen Weg machen. Er macht den Golf zwar nicht überflüssig, könnte ihm aber das Leben durchaus schwer machen."
Für 22.440 Euro ist der Nissan Qashqai mit dem dem Zweiliter-Benziner zu haben. Für den Preis gibt es eine üppige Grundausstattung und reichlich Platz. Wer das auch im Golf möchte, muss ...
... sich noch so lange gedulden, bis aus diesem Erlkönig ein Serienauto geworden ist. Die neue Kombiversion des Golf wird ...
... Anfang des zweiten Quartals 2007 bei den Händlern erwartet. Der Variant wird wertiger und geräumiger als sein Vorgänger auf Golf-IV-Basis – ein ideales Bindeglied zwischen Limouisne und Plus-Variante.
Ausländer mit großer Klappe: Der neue Golf Variant wird in Mexiko vom Band rollen. Nur ein paar Kilometer weiter nördlich, in den USA, ...
... bringt Nissan im September 2007 ein weiteres SUV auf die Straßen. Der Rogue ...
... wurde auf der North American International Auto Show präsentiert und soll ab 20.000 Dollar exklusiv für den amerikanischen Markt zu haben sein.
Angetrieben wird der Crossover von einem 170 PS starken Vierzylinder-Benziner mit 2,5 Litern Hubraum. Auf Wunsch und gegen Aufpreis gibt's für Offroad-Fans ein Allradgetriebe.
Ebenfalls in Detroit wagte Nissan einen Ausblick auf die ganz ferne SUV-Zukunft: Der etwas abgedrehte Bevel ...
... glänzt mit interessanten Details und stellt den Fahrer in den Mittelpunkt.
Mit einer aus dem hinteren Stoßfänger ausklappbaren Arbeitsfläche fungiert der Bevel als "verlängerte Werkbank".
Laut Hersteller sollen mit der SUV-Studie Männer zwischen 45 und 60 Jahren mit aufwendigen Hobbys angesprochen werden. Eine tief heruntergezogene Frontpartie, eine große Heckklappe ...
... und großzügig verkleidete Radhäuser kennzeichnen das Exterieur des 1,90 Meter breiten Japaners. Das Interieur ist in drei Zonen aufgeteilt. Die Türanordnung ist ebenso asymmetrisch ausgerichtet wie das große Glasdach.
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