Ein Dickschiff geht in die dritte Runde:
Nissan will mit dem Quest US-Familien als Käufer locken.
Im November 2010 soll der Van auf der LA Auto Show seine US-Premiere feiern und
Nissan hält sich mit Informationen noch ziemlich zurück. Wie schön, dass der Quest ein Schwestermodell in Japan hat.
Es hört auf den Namen Elgrand und ist bereits seit Ende August 2010 am Start. Und über dieses Modell sind bereits mehr Details bekannt. Zwar wird sich die US-Version in einigen Details vom Elgrand unterscheiden, aber vieles wird Nissan auch jenseits des großes Teiches servieren.
Während die Front mit Riesengrill beim Elgrand fast schon futuristisch wirkt, ist der Japaner ansonsten kantig wie eine Schrankwand. Die US-Version wird etwas weniger auffällig ausfallen.
Der Quest soll immerhin bis zu acht Personen plus Gepäck transportieren, deshalb folgt die Form der Funktion.
Der Wählhebel für das CVT-Getriebe rückt in die Mittelkonsole, das schafft Platz. In Japan stehen zwei Motoren zur Wahl, die sicher so auch in den USA kommen, da sie dem typischen US-Geschmack entsprechen.
Ein 3,5-Liter-V6 mit etwa 280 PS und ein 2,5-Liter-Vierzylinder mit 170 PS für den sparsameren Familienvater. Die Instrumente sind nett gemacht, der Tacho bis 160 Meilen pro Stunde scheint aber sehr optimistisch für einen Familientransporter.
Und hier kommt der Hauptkonkurrent für den Quest auf dem US-Markt: Der
Toyota Sienna. Der Sienna hat nie den Weg über den großen Teich gefunden. Schade eigentlich, denn der große Van mit Schiebetüren würde sicher auch hier seine Kunden finden.
Vielleicht ist das 5,10 Meter lange Familienschiff aber auch einfach nur eine Spur zu groß für europäische Großstadtschluchten. Der Sienna hat unterschiedliche Kunden im Visier. So ermöglicht der "Auto Access" älteren Passagieren einen extrem leichten Zugang.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.