Der neue
Astra Kombi heißt nicht mehr Caravan, sondern Sports Tourer. Mit einer großen Portion
Insignia-DNA will er seinen Titel als erfolgreichster Kombi der
Golf-Klasse verteidigen.
Tatsächlich ist der neue Hoffnungsträger von
Opel deutlich dynamischer geworden. Das lässt empfindliche Verluste beim Ladevolumen befürchten.
Ganz so dicke kommt's nicht: Ordentliche 500 bis 1550 Liter schafft der Sports Tourer weg.
Damit lässt er sich seine neue Eleganz 40 Liter bei der Maximal-Beladung kosten. Einen neuen Trick hat der Lademeister auch gelernt: Die asymmetrisch klappbare Rückbank gehorcht auf Druck eines Knopfes im Kofferraum.
Weiterhin neu an Bord ist der integrierte Fahrradträger, den man aus der hinteren Stoßstange ziehen kann. Weitere Schmankerl: ergonomische Frontsitze, drei verschiedene Fahrwerksabstimmungen, Verkehrsschildassistent und Spurassistent.
Acht Motoren von 95 bis 180 PS stehen für den Astra Sporta Tourer zur Wahl. Neu im Line-up ist der 1,4 Liter große Turbo-Benziner mit 120 PS. Laut Hersteller kommt er mit 6,2 Liter auf 100 Kilometer aus und emittiert 145 Gramm CO2 pro Kilometer.
Mit an Bord ist bei allen Modellen eine Schaltanzeige. Auf eine Start-Stopp-Automatik muss man noch verzichten, Opel verspricht aber baldige Abhilfe. Seine Premiere feiert der Astra Sports Tourer auf dem
Pariser Autosalon 2010, der Verkaufsstart ist für November geplant.
17 Prozent aller verkauften
Golf sind Kombis, beim Astra sind es 25 Prozent. Demzufolge wird der Hauptkonkurrent aus Wolfsburg den Werdegang des Sports Tourer mit Argusaugen verfolgen.
Tipp für
Golf-Befürworter: Der 1.2 TSI mit dem neuen Turbo-Benziner, der 105 PS lockermacht und unter sechs Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll. 505 bis 1495 Liter verpackt der Wolfsburger, er ist ab 20.325 Euro zu haben.
Die Modellreihe
Astra steckt gerade mitten im Verjüngungsprozess. Erlkönig-Jäger haben diesen knallgelben und komplett ungetarnten Opel Astra GTC auf dem Abstellplatz vor der Opel-Crashanlage erwischt, wo schon wenig später sein kurzes Dasein mit einem großen Knall beendet wurde.
Kurz vor seinem Ende konnte er so wenigstens noch optische Hinweise auf das kommende Coupé liefern. Den scharfen Schwung, zum Beispiel, der sich beim Astra GTC vom Türöffner zum Heck ziehen wird.
Auf dem Genfer Autosalon im März 2011 gibt es den ungetarnten GTC (Gran Turismo Compact) zu sehen.
Wie beim Vorgänger unterscheidet sich die Karosserie des Dreitürers deutlich von der Limousine – so will Opel im Revier des
VW Scirocco wildern. Gut zu erkennen: das zum Heck hin flach auslaufende Dach, das dem Astra GTC den Coupé-Look verpasst.
Unter der Haube werden moderne Direkteinspritzer arbeiten, die anders als beim Fünftürer von Beginn an mit Start-Stopp-System verfügbar sind. Später folgt dann die OPC-Version des GTC, deren aufgeladenen Zweiliter-Benziner auf eine Leistung von rund 260 PS kommen wird.
Apropos OPC. Die Erlkönigjäger haben auch ihn schon erwischt. Im Winterurlaub – noch ohne standesgemäßen Kotflügel-Breitbau und dicke Alus. Das überarbeitete Gesicht outet den Erlkönig aber als neues Astra-Topmodell.
Einschnitte in der Schürze, abgeklebte LED-Tagfahrlichter, dazu ein etwas tieferes Sportfahrwerk. Kurios: Vorne ist der OPC-Knaller ein englischer Vauxhall, ...
... hinten ein klassischer Opel. Bleibt die Frage, wie viele Pferdchen den Astra über die Bahn zerren werden. 240 sind es im aktuellen Modell. Mit Blick auf den VW Golf R (270 PS) ist aber klar, dass die Rüsselsheimer noch ein paar PS mehr aus dem Zweiliter-Turbo kitzeln werden.
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