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Opel Karl im ersten Test

Opel Karl
Ist der Karl ein echter Kerl? Im ersten Test muss der kleine Opel beweisen, was wirklich in ihm steckt. Er sollte schon einiges draufhaben, schließlich ist er für die Marke extrem wichtig ...
Bild: Roman Raetzke
Opel Karl
... und fährt mit mit 3,68 Meter Länge und seinem opeligen Grinsen mitten hinein bei den Stadtzwergen vom Schlage VW Up und Renault Twingo – starke Konkurrenz.
Bild: Roman Raetzke
Opel Karl
Dass er so schmal und wuselig (8,90 Meter Wendekreis) ist, macht das Einparken bequemer, ...
Bild: Roman Raetzke
Opel Karl
... aber drinnen hat ein Hyundai i10 gefühlt mehr Luft. Die Sitze sehen kurz und flach aus, geben mehr Halt als erwartet. Lenkrad nur höhenverstellbar.
Bild: Roman Raetzke
Opel Karl
Wohlfühlen sieht anders aus! 1,90-m-Kerle wie Jan sitzen in Reihe zwei nur auf Kurzstrecken gut.
Bild: Roman Raetzke
Opel Karl
Der Kofferraum (195 Liter) fasst zwei Sprudelkisten, das war's. Er lässt sich bei Bedarf auf 940 Liter vergrößern, ...
Bild: Roman Raetzke
Opel Karl
... aber erst ab "Edition" gibt es eine geteilte Lehne. Sie umzulegen ergibt eine Schräge, also Sitzkissen hochstellen, fummeln, ausbauen – und so was von hochgelobten Ingenieuren aus Rüsselsheim! 
Bild: Roman Raetzke
Opel Karl
Zumal der 12.900 Euro teure "Exklusiv" doch genug Opel-Gefühl rüberbringt. Die Hände streichen über solide Hebel, kleine Chromrahmen, viele große Ablagen ...
Bild: Roman Raetzke
Opel Karl
... und die typisch fitzeligen Symbole auf den Schaltern. Die Lenkradheizung gibt es mit Parkpilot und Sitzheizung für günstige 395 Euro im Paket.
Bild: Roman Raetzke
Opel Karl
Apropos Lenkrad: Karlchen lenkt präzise und transparent – wozu dann diese City-Parkhilfe?
Bild: Roman Raetzke
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Multimedia auf Höhe der Zeit: OnStar-Entertainment für 450 Euro, das Apple- wie Android-Funktionen auf dem Display anzeigt – aber erst ab Januar 2016. Hinter der schönen Kulisse des Innenraums ...
Bild: Roman Raetzke
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... wird an manchen Stellen aber auch der Rotstift sichtbar, etwa beim matten Lack unter der Haube oder dünnem Filz im Kofferraum. Es herrscht eben knallharter Preisdruck bei den Stadtzwergen, ...
Bild: Roman Raetzke
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... da will der Karl mit seiner Dynamik punkten.
Bild: Roman Raetzke
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Der einzige Motor, ein 1,0 Liter großer Dreizylinder, läuft angenehm ruhig ...
Bild: Roman Raetzke
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... und dreht willig bis an die 6500 Touren, ohne ein dröhnendes "Möööp" durch die Blechkiste zu schicken.
Bild: Roman Raetzke
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Im Test (13,8 Sekunden) sprintete der 75-PS-Motor deutlich flotter als versprochen, verbrauchte dafür auch viel mehr: 5,6 statt 4,5 Liter – dass moderne Diätmotoren die Verbrauchslüge noch verschärfen, ist nichts Neues.
Bild: Roman Raetzke
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Spaß macht Karls Saugmotor auch, weil die fünf Gänge beim Durchschalten mit einem festen, kurzen Klack einrasten – allerdings sollte die Sperre zum Rückwärtsgang härter sein.
Bild: Roman Raetzke
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Auch mit 16-Zoll-Rädern (250 Euro extra) und echten Sportreifen (bis 240 km/h!) glättet das Fahrwerk selbst schlechte Straßen noch manierlich, ...
Bild: Roman Raetzke
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... allerdings nicht gerade leise. Abroll- und Motorgeräusche klingen sehr präsent, als ob dem Karl noch ein Dämm-Jäckchen fehlte. Passt zum fahraktiven Auto, aber VW Up und Hyundai i10 fahren dezenter.
Bild: Roman Raetzke
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Und, obwohl in Korea gebaut, fehlt dem Karl etwas, was wir an Koreanern so schätzen: sieben Jahre Garantie wie bei Kia, während Opel nur zwei Jahre für mögliche Schäden geradesteht – das ist deutsch, aber nicht schön.
Bild: Roman Raetzke
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Das Fazit: "Opels Jüngster ist nicht der Größte, dafür wendig, flott und gut ausgestattet zu saftigen Preisen. Den ersten Test hat er bei AUTO BILD bestanden, aber die Runde der Wahrheit folgt schon bald, ...
Bild: Roman Raetzke
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... denn dann vergleichen wir den Karl mit den Besten dieser Klasse – vom VW Up bis zum Hyundai i10. Wenn er dort besteht, macht auch die Marke Opel einen Schritt nach vorne. Das wird ein wichtiger Fight."
Wertung: vier Sterne.
Bild: Roman Raetzke