Trendy: Die Verkaufzahlen der Micro-Vans steigen immer weiter. Kann der Modus gegen Seriensieger Meriva bestehen?
Ansichtssache: Der Renault wirkt modern, der Opel konservativ. Gute Rundumsicht bieten beide.
Fühlbar flacher: Die Heckklappe des Modus schwingt nicht sehr weit nach oben.
Futuristisch: Mittig plaziert wirkt der Digital-Tacho modern, könnte aber besser ablesbar sein. Das Navi-Radio ist tief eingebaut, die Navigations-Funktion arbeitet langsam. Die Fensterheber liegen perfekt in der Tür.
Traditionell: Das Meriva-Cockpit präsentiert sich sachlich. Klare Rundinstrumente zeigen Tempo, Drehzahl, Tankinhalt und Wassertemperatur. Das Navigationssystem CD 70 kostet 1670, mit farbiger Kartendarstellung sogar 2130 Euro.
Raumkünstler: Mit vorgeklappter Rückbank nimmt der Modus bis zu 1283 Liter Sperrgepäck an Bord.
Riesig: Der Kofferraum faßt maximal 1410 Liter. Die Ladekante ist höher als im Modus, der Boden dafür topfeben.
Griffgünstig: Staufach im Armaturenträger schluckt Kleinkram.
Modern: Große Griffe erleichtern das Öffnen der Türen.
Unpraktisch: Kleine Griffschalen zum Öffnen der Meriva-Türen.
Praktisch: Fürs kleine Gepäck öffnet eine Klappe separat.
Kino: Die DVD-Anlage für den Fond kostet 1990 Euro extra.
Aber sicher: Im Modus schlagen Querfugen schlecht gefiltert in den Innenraum und sorgen für ein rustikales Fahrgefühl. ESP ist beim Renault Serie.
Gut gefedert: Beim Fahrkomfort zeigt sich der Meriva überlegen. ESP gibt es aber nur gegen 525 Euro Aufpreis – das ist mehr als ein Schönheitsfehler.
Mehr aus Fernost: Der Yaris Verso ist ab 15.000 Euro erhältlich. Die 1,5 Liter Version mit 105 PS kostet 16.950 Euro.
Kein Sportwagen: Die Lenkung dirigiert den Verso etwas gefühllos durch die Welt, und im beladenen Zustand neigt die hohe Karosserie sich zwar bedrohlich, aber nie gefährlich.
Gut geladen: Der Verso kann zwischen 390 und 1.120 Liter in sein Heck packen. Die Klappe ist eher eine Tür und öffnet zur Seite.
Schönheit macht einsam: Der Lancia Musa hat ein tolles Design, aber der Verkauf verläuft in Deutschland eher schleppend. Die Preise beginnen bei 15.950 Euro.
Ein schöner Rücken kann entzücken: Im Heck findet nur Gepäck mit einem Volumen von 320 Liter Platz, ...
... aber dafür kann der Rest des Innenraums gemütlich gestaltet werden. Das Interieur könnte auch gut ein Prada-Logo tragen.
Der Italiener fürs Volk: Ein kompakter Van auf Basis des Punto ist der Fiat Idea. Mit Preisen ab 13.490 Euro deutlich preiswerter als der Lancia Musa.
Keine Überraschungen: Das Design ist gefällig, aber nicht auffällig.
Das Heck hat im Gegensatz zum Punto keine hochgesetzten Rückleuchten und wirkt für einen Italiener sogar etwas bieder.
Hoher Nutzwert: Der Kofferraum ist auf bis zu 1420 Liter erweiterbar. Die Sitze können einzeln umgeklappt werden und ermöglichen so den Transport sperriger Güter.
Der Hoffnungsträger: Der neue Mitsubishi Colt soll dem Konzern aus der Krise helfen. Mit der 75 PS Maschine kostet der kleine Japaner 11.990 Euro.
Multi-Kulti: Das Auto mit dem japanischen Label wird im niederländischen Born zusammengebaut und fährt mit einem Motor aus Thüringen. Das Konzept entstand unter dem Dach der Daimler-Chrysler AG.
Geht doch: Nicht ganz so flexibel wie ein Meriva, aber wenn die schweren Rücksitze ausgebaut sind paßt sogar ein Fahrrad in den Kofferraum.
Der große Bruder des Modus: Ab 2006 soll der Nissan Tone offiziell auf der Straße rollen. Der Konzern-Bruder des Renault wird mit Micra- und Twingo-Motoren an den Start gehen.
Made in Japan: Kompliment an Nissan-Designchef Taiji Toyota. Einprägsam, auch und vor allem durch die hinteren Leuchten, die bis ins Dach gezogen sind.
Unkompliziert: Völlig ebener Laderaum-Boden, dazu muß nur die Rücksitzlehne umgeklappt werden. Normal faßt der Kofferraum schon bis zu 350 Litern.
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