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Opel Vivaro Life (2017): Sitzprobe

Opel Vivaro Life (2017): Vorstellung
Opel stellt seinen Kleinbus Vivaro auf der IAA 2017 in Frankfurt (14. bis 24. September) in der Ausstattungslinie "Life" vor. Der Namenszusatz verspricht Alltagstauglichkeit und rudimentäre Camping-Qualitäten, denn die Rückbank kann zu einem Zwei-Meter-Bett umgeklappt werden. Damit wildern die Rüsselsheimer im Revier des Platzhirschen VW Multivan.
Bild: Thomas Starck
Opel Vivaro Life (2017): Vorstellung
Bereits die erste Generation des Vivaro bot Opel ab 2003 als Life-Version an. Damals übernahm Campingbus-Spezialist Westfalia den Ausbau zum Teilzeit-Wohnmobil. Jetzt nimmt Opel den Umbau selbst in die Hand. Der Vivaro wird seit 2001 zusammen mit Renault-Nissan entwickelt und gebaut. Die zweite Generation rollt seit 2014 auf deutschen Straßen und wurde noch mehr in Richtung Pkw getrimmt (im Bild die optionalen Doppelschiebetüren).
Bild: Thomas Starck
Opel Vivaro Life (2017): Sitzprobe
Unter der Woche Alltagsauto, am Wochenende Camper. Transporter-mäßig steigt man in den Vivaro Life über eine Stufe ein. Die Sitze im Fahrerhaus sind, typisch Opel, bequem und machen den Eindruck, auch auf längeren Strecken den Rücken nicht zu strapazieren. Das Lenkrad ist lederbezogen und lässt sich in Höhe und Tiefe verstellen. Der Tacho besteht aus klassischen Rundarmaturen, der Schaltknauf findet im Armaturenbrett Platz und liegt angenehm in der Hand.
Bild: Thomas Starck
Opel Vivaro Life (2017): Vorstellung
Die Verarbeitung ist im Allgemeinen gut, aber es findet sich am Armaturenbrett viel hartes Plastik. Viel interessanter ist im Life aber ohnehin der Fond.Der Siebensitzer verfügt über ein Schienensystem und zwei hinteren Sitzreihen. Die beiden Einzelsitze lassen sich variabel verschieben und können um 360 Grad gedreht werden – wichtig für seine Funktion als Wochenend-Teilzeitcamper.
Bild: Thomas Starck
Opel Vivaro Life (2017): Sitzprobe
Die drehbaren Sitze ermöglichen es den Insassen, sich gegenüber zu sitzen. Sehr angenehm bei einem kleinen Abendessen. Ist es Zeit sich auszuruhen, lässt sich die Rücksitzbank zu einem ...
Bild: Thomas Starck
Opel Vivaro Life (2017): Vorstellung
... Bett umfunktionieren. Dabei klappt die Bank mit der Rückseite nach oben und wird so zur knapp 1,90 Meter langen Liegefläche. Das Polster ist nicht zu weich, was darauf schließen lässt, dass es sich dort bequem schlafen lässt. Um auch auf längeren Touren nicht von der Außenwelt abgeschnitten zu sein, finden sich zwei USB-Buchsen neben der Sitzbank.
Bild: Thomas Starck
Opel Vivaro Life (2017): Sitzprobe
Das erlaubt das Laden von Smartphones oder andere Geräten. Sehr praktisch ist auch die 220-Volt-Steckdose, die mit Hilfe eines Spannungswandlers auch normale Geräte mit Strom versorgt. Das ist aber mit Vorsicht zu genießen, denn der Life hat serienmäßig keine zweite Batterie. Wer zu viel Strom verbraucht, riskiert liegen zu bleiben. Die Zusatz-Batterie ist aber optional erhältlich, sie erhöht die Energiekapazität im Fahrzeug bei abgeschaltetem Motor, laut Opel, um 70 Ah.
Bild: Opel Automobile GmbH
Opel Vivaro Life (2017): Vorstellung
Das Testfahrzeug war ein Prototyp, daher kann die Verarbeitungsqualität noch nicht endgültig bewertet werden. Optional lassen sich noch ein Verdunklungspaket, ein Klapptisch und eine Standheizung ordern.
Bild: Thomas Starck
Opel Vivaro Life (2017): Sitzprobe
Vivaro Life nur mit stärksten Diesel. Was die Motorisierung angeht: Opel bietet den Life mit zwei Bi-Turbo-Dieseln aus der Vivaro-Palette an. Beide haben 1,6 Liter Hubraum. Der schwächere leistet 125 PS und 320 Nm Drehmoment, der stärkere 145 PS und 340 Nm. Der Vivaro Life ist in der Basis ab 44.535 Euro zu haben. Marktstart ist Anfang 2018. Bestellt werden kann sofort.
Bild: Opel Automobile GmbH