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Panzer und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr

Panzer und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr
Der Euro MBT (Main Battle Tank) ist ein neuer Kampfpanzer, den der deutsche Panzerhersteller KMW in Zusammenarbeit mit dem französischen Rüstungsunternehmen Nexter konstruierte. Auf der Pariser Rüstungsmesse Eurosatory feiert der 60-Tonner Premiere.
Bild: Quelle: KMW
Panzer und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr
Nach nur 15 Monaten Bauzeit wurde der MBT als Demonstrationsmodell vorgestellt. Es soll der erste Schritt zu einem späteren, neuen Euro-Panzer sein. Der Euro MBT ist mit 60 Tonnen etwa sechs leichter als der deutsche Leopard 2, verfügt mit 1500 PS aber über dieselbe Leistung. Kein Wunder, denn er basiert auf dessen Version-A7. Der Turm stammt vom französischen Leclerc-Panzer mit dessen 120-mm-Kanone.
Bild: Quelle: KMW
Panzer und Kettenfahrzeuge der Bundeswehr
Das Rückgrat der deutschen Panzertruppen ist der Kampfpanzer Leopard 2, der seit 1979 in der Bundeswehr eingesetzt wird. Auf der Plattform des Leo 2 basieren weitere Spezialfahrzeuge der Truppe, aber auch gänzlich andere Modelle sind im Einsatz. Hier kommen die wichtigsten Kettenfahrzeuge der Bundeswehr!
Bild: Sven Krieger
Kampfpanzer Leopard 2
Bei der Bundeswehr steht eine Reihe von Versionen des Leopard 2 im Dienst, dessen aktuellste Version ist der A7V. Der Offroad-Künstler ist bewaffnet mit einer 120mm-Bordmaschinenkanone und zwei Maschinengewehren MG3. Der Leo 2 kann drei Meter breite Gräben überwinden und über 1,1 Meter hohe Kanten klettern.
Bild: KMW
Kampfpanzer Leopard 2
Die Bodenfreiheit des fast 60 Tonnen schweren Kolosses liegt bei 50 Zentimetern (Mercedes G-Klasse: 22 cm) seine Watfähigkeit bei 1,2 Metern, ohne Aufbau. Mit Tiefwatschacht fährt der Leo durch 2,25 Meter tiefes Wasser, mit Unterwasserfahrschacht bringt er es sogar auf vier Meter Wassertiefe.
Bild: KMW
Kampfpanzer Leopard 2
Den Leo 2 treibt ein Zwölfzylinder mit 47,6 Litern Hubraum und 1500 PS. 72 km/h Spitze läuft das Monstrum dank der Kraft seines Diesels offiziell. Fragt man Panzerfahrer, dann geht da noch mehr!
Bild: KMW
Kampfpanzer Leopard 2
Dafür muss die Besatzung dann nur noch die Tauchhydraulik dazuschalten und das Kanonenrohr mit einer Kappe zu verschließen. Die Tauchhydraulik sorgt beispielsweise dafür, dass die Motorluft über den Watschacht angesaugt wird.
Bild: KMW
Kampfpanzer Leopard 2
Der Leopard 2 hat sich international bei Landstreitkräften bewährt: In den NATO-Ländern Dänemark (Bild), Kanada und der Türkei, aber auch in Chile und sogar in Singapur wird Leopard 2 gefahren. In Arbeit ist bereits der MBT Technologieträger, der Nachfolger des Leo 2.
Bild: KMW
Bergepanzer Büffel
Eine ganze Reihe weiterer Kettenfahrzeuge der Truppe basieren auf dem Fahrgestell des Leo 2, wie der Bergepanzer Büffel, ein Kampfunterstützungspanzer. Er baut auf dem Leo-2-Chassis auf und hat auch den gleichen, 1500 PS starken Motor. Seit 1992 ist der Büffel im aktiven Dienst. Unbewaffnet wird der Büffel für die Bergung und Sicherung von Kettenfahrzeugen eingesetzt.
Bild: Rheinmetall
Bergepanzer Büffel
Dazu hat der Büffel (im Hintergrund) einen um 270 Grad drehbaren Kran, der bis zu 30 Tonnen heben kann. Seine Winde bewegt bis zu 105 Tonnen Gewicht. Mit seiner Schleppschere kann der Büffel Panzer abschleppen. Werkzeug für kleinere Reparaturen hat er ebenfalls an Bord. Und mit 68 km/h Höchstgeschwindigkeit ist der fast 55 Tonnen schwere Bergepanzer recht schnell.
Bild: Rheinmetall
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Ebenfalls auf dem Leo 2 basiert der Pionierpanzer Kodiak 3, der laut verschiedenen Quellen derzeit von der Bundeswehr getestet wird. Er wurde von Rheinmetall entwickelt und soll vor allem zum Beseitigen von Hindernissen und zur Gefahrenräumung eingesetzt werden.
Bild: Rheinmetall
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Schon der Vorgänger des Leo 2, der Leopard 1, hatte einen guten Ruf. Der 1965 eingeführte Kampfpanzer war der erste in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte. Zehn-Zylinder Vielstoffmotor mit 830 PS, Höchstgeschwindigkeit 70 km/h, 625 Kilometer Reichweite sowie die Fähigkeit, extreme Steigungen und flache Gewässer zu überwinden. Bis Anfang der 2000er diente der Leo 1 in der Bundeswehr, in einigen Ländern ist er noch heute im Militärdienst.
Bild: dpa
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Der Leopard 1 begründete eine ganze Reihe von Spezialpanzern, die auf seiner Plattform entstanden. Noch heute bauen zahlreiche Panzermodelle, die im aktiven Dienst der Bundeswehr stehen, auf dem Leo 1 auf. Zum Beispiel der Dachs, offiziell Pionierpanzer 2A1 Dachs, der 1989 auf den Pionierpanzer 1 folgte.
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Der Dachs ist der erste gezielt auf die Einsatzgebiete der Pioniere ausgerichtete Panzer. Er wiegt 43 Tonnen, die von 830 PS bis auf 65 km/h bewegt werden können. Besonders beeindruckend: der Bagger-Arm, der über neun Meter weit reicht und bis zu 7,8 Tonnen Gewicht stemmen kann.
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Ebenfalls auf der Leo-1-Plattform entstand der Brückenlegepanzer Biber, der schon seit 1973 zum Rückgrat des Heeres zählt. Das 45 Tonnen schwere Kettenfahrzeug verfügt über eine 22 Meter lange Brücke, die es in zwei bis acht Minuten komplett ausfahren kann.
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Die vier Meter breite Brückenkonstruktion kann ein Gewicht von bis zu 60 Tonnen tragen. Daher reicht die Traglast der vom Biber verlegten Brücke nicht mehr für heutige schwere Panzer. Daher ...
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... schafft die Bundeswehr den Leguan an, den aktuellsten Neuzugang des Heeres. Der 72-Tonnen-Panzer basiert auf dem Leo 2. Wie der Biber kann er Gräben von bis zu 26 Meter Breite überbrücken, aber dabei Panzerfahrzeuge bis zu 80 Tonnen Gewicht (Military Load Class MLC80) tragen. Mit dem laufenden Jahr 2018 will die Bundeswehr zunächst sieben Leguane anschaffen.
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Der Bergepanzer 2 ist neben dem Biber ein weiterer Oldie unter den Bundeswehrpanzern, ebenfalls ein Leo-1-Ableger. Seit 1966 ist das 830-PS-Gefährt im Einsatz, ein Ende seiner Dienstzeit noch nicht in Sicht. Sein Name ist Programm: Er hat die Aufgabe, die Mobilität der Truppen sicherzustellen sowie beschädigte Fahrzeuge zu bergen.
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Ganz anders als die Leopard-Ableger gehört der von Porsche konstruierte Wiesel zu den leichten Panzern. Seit 1990 werden Wiesel 1 (Bild) und Wiesel 2 als Transportpanzer eingesetzt.
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Sie sind klein und flink und grenzen sich daher in Bauweise und Erscheinungsform stark von der schwer gepanzerten Leopard-Familie ab. Der Wiesel ist das kleinste Kettenfahrzeug der Bundeswehr.
Bild: KMW
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Das Gewicht liegt zwischen 2,75 beim Wiesel 1 und 4,8 Tonnen beim etwas größeren Wiesel 2 (hier im Bild). Maximal 4,8 Meter ist der Wiesel 2 lang und damit sehr wendig. Bis zu 60 Prozent Steigfähigkeit und 30 Prozent Querneigung machen ihn auch abseits der Straße gut mobil.
Bild: Rheinmetall
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Hier feuert der Wiesel 1 eine Panzerabwehrrakete vom Typ TOW ab. Der Kleinpanzer wird von einem VW-Diesel mit 87 PS angetrieben, den Wiesel 2 bringt ein 110 PS starker 1,9-Liter-TDI aus Wolfsburg auf Trab. Weitere besondere Fähigkeit: der Wiesel ist so leicht gebaut, dass er auch per Hubschrauber transportiert werden kann.
Bild: Rheinmetall
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Je nach Einsatzauftrag gehören zwei oder drei Mann zu seiner Besatzung. Gefahren wird der Wiesel von Aufklärungs- und Sanitätseinheiten. Sein Kollege, der Bandvagn von Hägglunds (l.), ist vor allem ein Spezialist für weichen Unterboden. Der wühlt sich auch durch Sumpf.
Bild: Rheinmetall
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Grund für diese Fähigkeit: Die breiten Laufbänder des Bv 206S. Die lassen ihn auch vor tiefem Schnee nicht kapitulieren. Und das trotz Panzerung! Zwei Versionen des Bandvagn (bedeutet "Wagen mit Laufbändern") besitzt die Bundeswehr. Mit dem BV 206D sind Fallschirmjäger unterwegs, ...
Bild: Rheinmetall
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... diesen gepanzerten Bv 206S fuhren die mobilen Ärzteteams der Bundeswehr in Afghanistan. Ein Diesel von Steyr mit 177 PS treibt den Bv 206S an. Mit einer Tankfüllung kommt er 300 Kilometer weit. 52 km/h ist der Hägglunds an Land schnell, 4,7 km/h schafft er im Wasser.
Bild: Rheinmetall
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Ein Sonderfahrzeug auf Wiesel-2-Basis ist der Ozelot, ein leicht gepanzerter Flugabwehrpanzer. Mit nur 1,82 Meter Breite gehört er zu den schmalsten Fahrzeugen der deutschen Armee, zudem ist er mit 2,6 Tonnen vergleichsweise leicht und einfach zu transportieren. Der Wiesel-Ableger wurde in den 90er-Jahren eingeführt.
Bild: DPA
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Der Ozelot dient als Kurzstrecken-Flugabwehrsystem und verfügt neben dem MG3 über ein sogenanntes AFF. Dieses System überwacht den Luftraum und identifiziert Flugziele bis zu einer Entfernung von 20 Kilometern. Bei entsprechender Information kommen die Flugabwehrraketen zum Einsatz, die auf sechs Kilometern Entfernung ins Ziel treffen können.
Bild: DPA
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Der Mannschaftstransportpanzer M113 wurde schon in den 60er-Jahren eingeführt, die  meisten Exemplare sind mittlerweile ausgemustert. Nur als Panzermörser ist er noch im Einsatz. Er wird angetrieben von einem V6-Zweitakt-Diesel mit 5,2 Liter Hubraum und 210 PS, die Reichweite liegt bei 480 Kilometern. Der Verbrauch im Gelände liegt bei bis zu 100 Litern auf 100 km!
Bild: Bundeswehr
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Die Stärken des M113 sind seine Robustheit und seine Kompaktheit. 4,27 Meter beträgt sein Wendekreis, das Kampfgewicht 12,6 Tonnen. Die letzten M113-Panzer sollen noch bis 2025 im Dienst der deutschen Streitkräfte bleiben.
Bild: Bundeswehr
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Schon seit 1971 setzt die Bundeswehr den Schützenpanzer Marder ein. Er wurde mit dem Ziel entwickelt, einen dem Leopard 1 gleichwertigen Schützenpanzer zu bauen. Der Marder ist immer noch das Hauptwaffensystem der Panzergrenadiere.
Bild: Rheinmetall
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Der V6-Turbodiesel des Marder hat 22,4 Liter Hubraum und 600 PS. Die sind gut für offizielle 65 km/h Höchstgeschwindigkeit (Straße). Der Motor sitzt vorne. Abgas- und Kühlsystem befinden sich hinten, damit der Marder auf Radar möglichst schlecht zu sehen ist.
Bild: Rheinmetall
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Bewaffnet ist der Marder mit einer Maschinenkanone 20mm, einem Maschinengewehr MG3, der Panzerabwehrwaffe Milan und den Waffen des Infanterietrupps.
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Seit 2010 wird der Marder durch den Schützenpanzer Puma ersetzt. Der ist schneller, leistungsfähiger und vor allem besser gepanzert. Ein Zehnzylinder-Diesel mit 1088 PS treibt den maximal 43 Tonnen schweren Puma an. Spitze des Schützenpanzers: 70 km/h. Der Turm des Pumas trägt eine Maschinenkanone Kaliber 30mm.
Bild: Rheinmetall
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Die Besatzung besteht wie beim Marder aus neun Mann. Neu sind der fernbedienbare, besatzungslose Turm des Puma und das hydropneumatisches Kettenlaufwerk. Das soll den Lärm im Panzer deutlich reduzieren. Der Puma ist luftransportfähig und passt in den Airbus A400M der Luftwaffe.
Bild: KMW
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Der Puma hat die Schutzstufe C (steht für "combat": Gefecht), damit ist die Besatzung sicher vor Panzerabwehrminen und Bomblets. 350 Exemplare will die Bundeswehr anschaffen. Doch mit dem Lynx ist schon ein möglicher Nachfolger des Puma in Arbeit.
Bild: KMW
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Kernsystem der mobilen Artillerie des Heeres ist die Panzerhaubitze (kurz Pzh) 2000. Sie wird von einem 1000 PS starken Achtzylinder-Diesel angetrieben und von drei bis  fünf Mann bedient.
Bild: KMW
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67 km/h ist die Pzh auf der Straße schnell, im Gelände sind es 45 km/h. 44 cm Bodenfreiheit sorgen dafür, dass das Fahrzeug auch abseits von Straßen mobil ist. Drei Meter breite Gräben und einen Meter hohe Kanten kann die Panzerhaubitze überwinden.
Bild: KMW
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Und bis zu 60 Prozent Steigung kann die Pzh 2000 hoch fahren. 30 Prozent Querneigung schafft sie dazu. Ihre Hauptaufgabe bei der Bundeswehr besteht darin, die kämpfende Truppe mit ihrer Feuerkraft zu unterstützen.
Bild: KMW
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Und die ist groß: 60 Artilleriegeschosse Kaliber 155 Millimeter hat die Pzh 2000 an Bord. Sie kann schnell und präzise feuern: drei Schuss in zehn Sekunden. Die Reichweite der Haubitze beträgt zu 40 Kilometer.
Bild: KMW
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Das Geschütz der Panzerhaubitze 2000 kann nicht nur ballistisch, sondern auch direkt auf Ziel abgefeuert werden.
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Das mittlere Artillerieraketensystem, kurz MARS II, steht seit 1990 im Dienst des deutschen Heeres. Der 21 Tonnen-Panzer (Leergewicht) kann zwölf Raketen gleichzeitig in Stellung bringen und je nach Raketentyp 10 bis 40 km weit abfeuern. Die Höchstgeschwindigkeit des MARS liegt bei 65 km/h, dann wird automatisch abgeregelt.
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Für die Pioniertruppen ist der Keiler ein wichtiger Unterstützungspanzer: Er kann Schneisen in Minensperren brechen, und Schützen- wie auch Panzerminen zerstören. Dazu hat er eine Stahlklöppel-Fräse am Bug, die auf einer Breite von knapp 4,7 Metern und in einer Tiefe von 25 Zentimetern Landminen auslöst, zerstört oder zur Seite schleudert. In der frei geräumten Spur kann alles fahren, was die Bundeswehr an Geländefahrzeugen im Fuhrpark hat.
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Die Bodenfräse besteht aus 24 Schlagelementen, sogenannten Elefantenfüßen, die sich entgegen der Fahrtrichtung drehen. Die Räumgeschwindigkeit liegt zwischen 500 Metern und 4,5 Kilometern pro Stunde, je nach Beschaffenheit des Bodens. Der Keiler entfernt 98 Prozent der Minen.
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Ein Achtzylinder-Diesel mit 1112 PS treibt den Keiler an. Auf der Straße schafft er 48 km/h Spitze, bei einem Gewicht von 53 Tonnen. Besonderheit des Keiler: Seine Bodenwanne stammt nicht vom Leopard, sondern vom amerikanischen M48 Patton-Panzer. Die ist aus einem Guss und ist dadurch besonders gut gegen Minen geschützt. 
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Weiß lackiert hat sich der Keiler schon bei UN-Einsätzen in Somalia und auf dem Balkan bewährt. Er basiert auf dem US-Panzer M48 Patton, der seit Mitte der 90er Jahre nicht mehr im Dienst ist. Mehr Schwermetall: Das ist der Panzer der Zukunft .