Der hat gut grinsen: Der kleine 107 ist in der Stadt ganz groß, hat aber ein paar Schwächen.
Knubbelige Rückleuchten, eine Klappe aus Glas – die Heckpartie des frechen Franzosen wirkt eigenwillig und verspielt.
Das 107-Cockpit ist simpel, aber nicht einfallslos. Drehzahlmesser (50 Euro) und Tacho wirken smart, CD-Player und Klima kosten extra.
Rennzwerg: In 3,8 Sekunden steht der Tacho auf 50 – damit übernimmt der Peugeot an Ampeln meist lässig die Führung. Die Verzögerung ist dagegen alles andere als prickelnd: 42,5 Meter für den Stopp aus 100 km/h sind zu viel. Davon abgesehen ...
... ist der Kleine aber supersicher: Genau wie seine baugleichen Brüder Citroën C1 und Toyota Aygo schaffte er beim EuroNCAP-Crashtest vier von fünf Sternen.
Vier Varianten des 107 sind derzeit auf dem Markt: Es gibt ihn als Drei- und als Fünftürer in jeweils zwei Varianten. Das Einstiegsmodell, der dreitürige "Petit Filou 70", kostet 8890 Euro, der fünftürige "Filou 70" 9840 Euro. Alle vier sind mit dem ...
... 68 PS starken 1,0-Liter-Dreizylinder von Toyota ausgestattet. Er ist kräftig, klingt kernig und kann auch schaltfaul gefahren werden.
Gut versteckt: Der Tankdeckel liegt direkt unter der Rückleuchte. 35 Liter Super passen in den kleinen Peugeot – das ist nicht viel, reicht bei einem Durchschnittsverbrauch von 5,8 Litern aber doch ein Weilchen.
Sitzt perfekt: Obwohl die Kopfstützen fest mit den Sesseln verbunden sind, gebenSie großen und kleinen menschen sicheren Halt. Hinten ...
... ist Platz für zwei, allerdings ist der Kofferraum mit einem Fassungsvermögen von 139 Litern winzig. Die Rücklehne ist geteilt umklappbar - wird sie komplett umgelegt, passen 782 Liter in den Miniflitzer. Unpraktisch: die viel zu hohe Ladekante.
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