So sehen Sieger aus: Robert Klinger, Dirk Hattenhauer und Thomas Matalla vor ihren aufgebrezelten Boliden. Die drei konnten sich in einem starken Mitbewerberfeld durchsetzen.
Dirk Hattenhauer erntete für seinen 40 Jahre alten Opel Rekord C nicht nur die Siegestrophäe, sondern von den Konkurrenten viel Beifall.
Wiederholungstäter: Robert Klinger (Sieger 2007) trat 2010 erneut mit einem aufgemotzten Opel Astra an. Diesmal sollte es ein Caravan sein. Mit 300 PS und einen High-End-Innenausbau platzierte er sich auf dem zweiten Rang.
Neuling auf dem Treppchen: Thomas Matalla überzeugte die Jury mit seinem VW Golf IV. Dezente Außenfarbe, aber ein Cockpit, das es in sich hat. Eyecatcher: Suicide-Doors.
Beifall und Pokale gab es auch für die Plätze vier bis zehn.
Die amtierende Miss Tuning ist seit einigen Jahren eine feste Größe beim Pirelli Tuning Award. In diesem Jahr überreichte Kristin Zippel die Preise.
Glücklicher Sieger der offenen Parkplatzwertung: Stefan Zoch reiste als Besucher zum Pirelli Tuning Award. Mit einem Scheck über 1000 Euro ging es wieder nach Hause. Sein VW Passat war das beste Zuschauerfahrzeug. Rang zwei: Oliver Prochaska. Rang drei: Jens Ziegenbalg.
Bühnenprogramm: Für rockige Unterhaltung sorgten die Jungs von "GARY & GERY with their Used Underwear".
Vor und nach den Bewertungen konnten die Besucher einen prüfenden Blick auf die Tuning-Boliden werfen.
Schöne Aussichten gab es erst am Sonntag, dem zweiten Tag des Pirelli Tuning Award 2010. Zuvor outete sich Petrus als Tuningmuffel.
Die Fach-Jury: Rolf Weinkath, Wolfgang Domanig, Walter Wolf, Michael Weber, Wolfgang Hagedorn, Sven Stutz, Konstantin Moshopoulos, Markus Steib, Helmut Horn, Ronny Mehnert, Andreas Rogotzki.
In wichtiger Mission: Wer 2010 den Pokal für das beste Tuning-Fahrzeug abstaubt, das lag in Händen der Jury.
Folgende Kategorien wurden bewertet: Karosserie, Räder/Reifen, Tieferlegung, Motorraum, Innovartionen, Inneraum, und Hi-Fi-Multimedia.
Das Siegerfahrzeug von Dirk Hattenhauer, ein 1970er Opel Rekord, lag in allen Disziplinen weit vorne.
Spezielle Show-Anbauten ermöglichen den Blick hinter die Räder. Veredelt wird schlicht alles.
Ton in Ton: Audi-A3-Pilotin Angela Juhnke mit in Innenraumfarbe lackierten Fingernägeln.
Fein gemacht: Wenn der Außenlook gefunden, das Cockpit beledert, und der Hi-Fi-Ausbau passt, wird der Motor aufgedonnert.
Frauen-Power: Melanie Amft stellte der Jury ihren BMW 320t Compact vor. Auch hier: Luftfahrwerk, 19-Zoll-Räder, und Hi-Fi-Ausbau im Kofferraum.
Fett was auf die Ohren: Carsten Kotulla überzeugt die Bewerter mit sattem Bass.
Show&Shine-Rallye: Die Teilnehmer mussten ihre Boliden dazu quer durch die bayerische Landeshauptstadt Richtung Starnberger See lenken.
Autofußball war eine der Disziplinen, die an den zu passierenden Checkpoints zwischen den Rallye-Teilnehmern und einer guten Gesamtzeit stand.
Kurze Verschnaufpause beim Zwischenhalt.
Nach Autofußball stand ein Frage-Antwort-Spiel auf dem Plan.
Das Publikum konnte währenddessen im echten GTI über die Piste fegen. Ein zum Fahrsimulator umgebauter Golf ermöglichte Rennfeeling.
Geschicklichkeitsparcours: Der Pirelli-Golf muss an den Pylonen vorbei. Möglichst schnell.
Erhöhter Schwierigkeitsgrad: Der Ball in der Schale darf nicht herausrollen.
Hau den Lukas: Muskelmänner im Regen.
Das Teilnehmerfeld aufgereit in Reih und Glied.
Weiteste Anreise (auf eigener Achse): Norman Deutscher und sein Seat Toledo hatten rund 1400 km auf dem Buckel.
Das Finale fand auf dem Gelände des Münchener Olympiaparks statt.
Veranstalter: Reifenhersteller Pirelli richtete den Tuning Award bereits zum zehnten Mal aus.
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