Das
Porsche-Werk in Leipzig bekommt Zuwachs. Der Aufsichtsrat des Sportwagenherstellers hat beschlossen, den neuen Cajun in der Sachsenmetropole fertigen zu lassen. Und das ist der
Cayenne light: nur zwei Türen, ein flaches Dach, kurzer Radstand, minimale Kasosserie-Überhänge. Die technische Basis zum Porsche Cajun liefert der
Audi Q5.
Der Cajun, ein Sportwagen im Crossover-Design: Lampen, Lufteinlässe und Proportionen tragen die für Porsche typische Handschrift. Unter der Haube stehen vier Triebwerke – zwei Benziner, zwei Diesel – von 190 bis 292 PS zur Wahl. Mit dem kleinen SUV-Coupé fährt Porsche ab Frühjahr 2013 in die jüngste automobile Nische, ...
... in die auch andere Hersteller drängen. Klein, leicht und agil also gar nicht wie ein traditioneller Range: So präsentierte sich der
Range Rover Evoque erstmals auf dem
Autosalon Paris 2010.
Seine geduckte Haltung, die zusammengekniffenen Scheinwerfer und die keilförmigen Fenster des Evoque vermitteln Angriffslust. Dabei gibt er sich unter der Haube total friedlich, modern und sogar umweltbewusst: Der 150 PS starke ...
... 2,2-Liter-Turbodiesel soll nur knapp vier Liter auf 100 Kilometer brauchen. Start-Stopp-Automatik, elektrischer Servolenkung, intelligentem Batterieladesystem und optimiertem Getriebe sei Dank.
Vier Liter Dieseldurst gelten aber nur für den Fronttriebler. Als Allradler liegt der Verbrauch bei knapp fünf Litern. Wahlweise wird es den Vierzylinder noch mit 190 PS und einen 2.0-Liter-Benziner mit 240 PS geben.
Um das Gewicht zu reduzieren, sind Kotflügel und Heckklappe aus Kunststoff – macht für SUV-Verhältnisse schlanke 1600 Kilo. Der Range Rover Evoque, das neue Einstiegsmodell der Marke, geht im Sommer 2011 an den Start. Der Preis? Etwa 35.000 Euro.
Ebenfalls in Paris präsentierte
Peugeot eine Studie, die dem Porsche Cajun vom Design her nicht unähnlich ist. So stellen sich die Franzosen das "perfekte Auto für den aktiven Städter" vor. Name:
HR1.
Der HR1 ist gerade einmal 3,69 Meter lang und hat extrem kurze Überhänge. So soll er auch in ganz engen Gassen flott vorankommen.
Dicke Schlappen, athletische Linien und die beiden Wölbungen in der Heckscheibe erinnern an den Peugeot RCZ.
Unter der Haube geht es umweltfreundlich zu. Ein Benziner mit 1,2 Liter Hubraum und 110 PS treibt die Vorderachse an, ...
... ein 37 PS starker Elektromotor die Hinterachse. So soll der HR1 einen Verbrauch von gerade 3,5 Liter auf 100 Kilometern schaffen und nur 80 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.
"Interaktivität" heißt das Zauberwort im Innenraum. Für den Beifahrer gibt es einen mobilen Flach-PC, mit dem er zum Beispiel touristische Daten einsehen und mit dem Fahrer austauschen kann.
Der Pilot hat alle für ihn relevanten Daten in einem Kombiinstrument direkt vor der Nase. Besonderer Clou: Das Instrument muss nicht berührt werden, um Navi, Radio oder Klimaanlage zu bedienen. Dank Bewegungssensor reicht eine Handbewegung aus! Mit einer Handbewegung nach rechts hat der Beifahrer z. B. Zugriff auf das Navi und kann neue Ziele programmieren.
Grundsätzlich bietet der HR1 zwei Personen und bis zu 734 Liter Gepäck Platz, ...
... sollen zusätzliche Passagiere mit an Bord, werden einfach zwei hinter den Vordersitzen untergebrachte weitere Sitze ausgezogen. Dann ist Platz für bis zu vier Leute und 180 Liter Gepäck.
Wenn es in Parklücken mal ganz eng werden sollte, ...
... erleichtern die großen Flügeltüren des HR1 den Einstieg.
Zukunft ungewiss: Ob und wann ein Serienmodell des HR1 kommen wird, steht in den Sternen.
Nur bis zur Studie ist
BMW mit dem X-Coupé gekommen. Erinnern Sie sich noch? Die Münchner präsentierten bereits 2001 ihre Version eines SUV-Crossovers, aber ...
... weiter verfolgt worden ist die Idee nicht. Angesichts des etwas gewöhnungsbedürftigen Designs vielleicht auch gar keine schlechte Idee. Ein SUV-Coupé hat BMW mit dem
X6 heutzutage aber trotzdem im Programm – in jeder Hinsicht deutlich üppiger als es der Porsche Cajun werden wird.
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