Meisterwerk Carrera GT: Seine Karosserie besteht aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Sie soll nur als leichte Haut über dem Chassis "schweben".
Das Gelbe vom Ei? 612 PS sollen den Carrera GT auf 330 km/h beschleunigen.
Das Chassis mit Fahrgastzelle entstand in Monocoque-Bauweise – wie in der Formel 1. Durch den Einsatz von kohlefaserverstärktem Kunststoff wiegt die Zelle nur 100 Kilo.
Der Carrera GT auf dem Porsche-Prüfgelände in Weissach, wo Renn- und Chefingenieur Roland Kußmaul schon einige Runden drehte.
Chefingenieur Roland Kußmaul (Mitte) erklärt die Technik des Carrera GT (hier an einem Versuchsfahrzeug). Die Serienversion soll kein ABS bekommen.
Die komplette Fahrgastzelle (hier der Windschutzscheibenrahmen) ist handgearbeitet.
Je nach Belastung werden bis zu zehn Kohlefaser-Laminatschichten verklebt. Die Einzelteile sind vorgeschnitten und werden genau nach Plan eingelegt.
Hightech-Premiere: Erstmals setzt Porsche eine Keramik-Kupplung ein.
Die Kupplung hat einen Durchmesser von nur 169 Millimetern. Zum Vergleich: rechts die Kupplung des Porsche Turbo.
Die Hinterachse: liegendes Federbein, Carbonträger, Alulenker.
Der Aluminium-V10 war ursprünglich ein Le-Mans-Rennmotor. Hubraum 5,7 Liter, V-Winkel 68 Grad.
Aus Festigkeitsgründen entschied man sich für einen Aluminium- statt Kunststofftank. Er wird in so genannter Plasmatron-Technik (Lichtbogen mit 50.000 Grad Celsius) geschweißt und steht aufrecht (Position wie im Foto) hinter den Sitzen.
Vorderachse mit Lenkung: doppelte Alu-Querlenker und ein so genannter Pushrod (Diagonalstab-Rad-Federbein) aus V2A.
Die Pedalerie besteht aus leichten Alu-Strangpressprofilen. Sie sind stehend angeordnet, was kurze Pedalwege garantieren soll.
PCCB (Porsche Ceramic Composite Brake) nennen die Stuttgarter ihre Hochleistungsbremse. In der Mitte: Zentralverschluss für die Felge.
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