Auf der IAA 2007 in Frankfurt feierte der Porsche Cayenne GTS offiziell Weltpremiere. Jetzt durfte er erstmals auch auf der Straße beweisen, was in ihm steckt. Austragungsort der ...
... Leistungsschau: Portugal. Da stimmen die Farben und das Licht – und der ohnehin schmucke Cayenne macht eine umso bessere Figur. Angetrieben wird das vierte Modell der Cayenne-Baureihe ...
... vom bekannten 4,8-Liter-V8 mit Benzin-Direkteinspritzung. 405 PS (298 kW) bei 6500 Umdrehungen leistet der Motor dank Überarbeitung und Vergrößerung des Ansaugsystems. Das maximale Drehmoment von 500 Newtonmeter ...
... liegt bei 3500 Touren an. Mit mehr Leistung und kürzerer Übersetzung sprintet der GTS in 6,1 Sekunden auf Tempo 100. Bei 253 km/h geht dem Saugmotor die Puste aus.
Info für Technik- und Kürzel-Freaks: Beim GTS ist das serienmäßig mit Stahlfederung versehene Fahrwerk erstmals mit Porsches adaptivem Dämpfungssystem (PASM) ausgestattet. Optional: Luftfederung mit Niveauregulierung und ...
... die für die zweite Cayenne-Generation neu entwickelte Wankstabilisierung (PDCC). Im Innenraum warten vorn elektrisch verstellbare Zwölf-Wege-Sportsitze mit erhöhten Sitzwangen.
Die Fondsitzanlage wurde speziell für den GTS entwickelt. Die ausgeprägte Einzelsitz-Optik soll auch den Passagieren zweiter Klasse signalisieren: Das hier ist ein echt sportliches Fünf-Personen-Gefährt. Denn auch wenn ...
... die geteilt umlegbare Rücksitzbank den Cayenne zum Luxus-Transporter macht (Porsche errechnet 1749 Liter Stauvolumen): Der zwischen Cayenne S und Cayenne Turbo positionierte GTS ...
... ist klar auf Sport getrimmt. Die vier Auspuffrohre der Sportabgasanlage sorgen für adäquate musikalische Untermalung.
Der GTS liegt 24 Millimeter tiefer als Cayenne und Cayenne S. 21-Zoll-Räder und 295/35er-Schlappen sind serienmäßig montiert.
Die Taste zum Glück: GTS-Fahrer haben die Wahl zwischen der "verbrauchsoptimierten" Grundeinstellung und dem zackigen "Sport"-Modus.
Falls irgendwer vergisst, was ihn da gerade über die Überholspur spült: Der "Cayenne GTS"-Schriftzug auf der Mittelkonsole und ...
... das rot leuchtende Wörtchen "Porsche" im Info-Feld des Cockpits geben bei Bedarf Aufschluss übers Fabrikat.
Farbenspiel in Portugal: Der GTS setzt auf starke Farben. Anfang 2008 startet der Verkauf in Deutschland. 76.725 Euro kostet das gute Gefühl, 20 PS mehr vor den Füßen zu haben als ein Cayenne-S-Fahrer. Der hat übrigens 66.610 Euro ...
... für seinen Porsche bezahlt. Oder 69.252 Euro, so er sich gegen das Sechsgang-Schaltgetriebe und für die Sechsgang-Tiptronic-S entschieden hat.
Dieser Achtzylinder lässt Autofahrerherzen höher schlagen: Durch den erhöhten Querschnitt der y-förmigen Luftführung gelangt mehr Luft zur Drosselklappe. Deren Durchmesser wurde von 76 auf 82 Millimeter vergrößert. Dadurch verbessert sich die Befüllung der acht Brennräume.
Schnittig, aber geländetauglich – darauf legt Porsche Wert. Mit der Luftfederung bietet der GTS größere Ein- und Ausfederwege sowie sechs unterschiedliche Höhen-Niveaus. "Normal" beträgt die Bodenfreiheit 195 Millimeter. Im Gelände-Niveau legt sie um 26 Millimeter zu. Diese ...
... Stellung ist bis 80 km/h begrenzt. Für extreme Untergründe gibt es das "Sondergelände-Niveau". Der GTS wird um weitere 30 auf insgesamt 251 Millimeter Bodenfreiheit geliftet. 30 km/h sind jetzt das Tempolimit. Grüne Politiker dürften das als Serieneinstellung fordern.
Der Spaß funktioniert auch andersrum: Ab Tempo 125 senkt sich die Karosserie automatisch auf "Tief-Niveau". Bedeutet: neun Millimeter unter Normal (macht 186 mm). Ab 210 km/h duckt sich der GTS auf "Sondertief-Niveau" – 14 Millimeter unter Normal. Noch tiefer ist nur ...
... bei Stillstand möglich (also auf diesem Foto schon mal nicht): "Beladungs-Niveau", 34 Millimeter unter Normal. Beim Anfahren schaltet das System automatisch zurück. Alles wieder normal.
Noch ein paar Details und Impressionen aus Portugal? Bitte schön, sollen Sie haben!
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