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Porsche Cayenne Turbo im Test

Porsche Cayenne Turbo
Lange Zeit war der BMW X5 M schnellstes SUV am Sachsenring, bis ihn der Mercedes-AMG GLC 63 S jüngst entthronte. Und nun schickt Porsche seinen neuen Cayenne Turbo ins Rennen um die SUV-Krone – gespickt mit allen erdenklichen Performance-Extras.
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
Porsche Cayenne Turbo
Von außen ist der Porsche noch eine hoch aufragende SUV-Kutsche, die optisch eher fürs Gelände oder zum Flanieren taugt. Hat man aber einmal Platz genommen, ...
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
Porsche Cayenne Turbo
... den Drehregler am Lenkrad auf Sport Plus gestellt, dann wird aus dem Cayenne ein Elfer mit fünf Sitzplätzen. Nein, das stammt nicht aus einer Werbebroschüre, das haben wir wahrhaftig mit diesem weißen Kraftprotz erfahren.
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
Porsche Cayenne Turbo
Der V8-Biturbo stammt aus dem Panamera Turbo, kommt im Vergleich zum Vorgänger mit 4,0 statt 4,8 Liter Hubraum aus. Das Downsizing bringt unlogischerweise mehr Power mit sich – 550 statt bisher 520 PS. Verantwortlich dafür sind unter anderem die gegenläufig drehenden Twinscroll-Turboladern.
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
Porsche Cayenne Turbo
Auch bei der Achtstufen-Tiptronic wurde Hand angelegt. Die Schaltzeiten liegen nun subjektiv auf dem Niveau der Doppelkupplungsautomaten. 
Bild: Porsche AG
Porsche Cayenne Turbo
Beim Gewicht haben sie zwar an allen Ecken was abgefeilt, auf unserer Waage ist der Unterschied zum Vorgänger bei ähnlicher Ausstattung aber nicht der Rede wert.
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
Porsche Cayenne Turbo
Die Achsen fallen durch den Einsatz von Alu etwas leichter aus, die Dämpfer stehen nun fast senkrecht im Radhaus. Erstmals kommt beim Cayenne Turbo eine Mischbereifung zum Einsatz, dazu wie beim 911 eine Hinterachslenkung und der elektrische Wankausgleich.
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
Porsche Cayenne Turbo
Oben am Dach sitzt ein aktiver Spoiler, der sich je nach Fahrmodus in verschiedene Winkel positioniert und sogar eine Airbrake-Funktion wie beim McLaren aufweist: Bei starker Verzögerung zwischen 170 und 270 km/h stellt sich das Brett um 28 Grad auf. 
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
Porsche Cayenne Turbo
Natürlich kann man den Cayenne Turbo auch noch ab Werk tunen lassen, so wie unser Testwagen S-GO 561. Der hat neben der bereits erwähnten Hinterachslenkung und aktivem Luftfahrwerk auch die Keramikbremse an Bord sowie die Hinterachssperre und einen Satz Pirelli P Zero Corsa-Sportreifen. Richtig gelesen – Semislicks auf einem SUV!
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
Porsche Cayenne Turbo
Zuerst müssen längsydynamisch die Karten auf den Tisch gelegt werden. Beim Sprint kann man nichts falsch machen: Sport Plus-Modus, Bremse treten, Vollgas und dann kommt dieser unglaubliche Transformer-Effekt: In nur 3,7 Sekunden beamt sich dieser 2,2-Tonner auf Tempo 100, zehn Sekunden später liegen schon 200 km/h an. 
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
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Beim Vorgänger herrschte in unteren Drehzahlen und beim Schalten Ladedruckflaute. Der neue Cayenne Turbo knallt nun Gang für Gang durch, ohne einmal Luft zu holen. Und unterbietet sogar die 200er-Werksangabe um fast eine Sekunde. Schneller als der alte Turbo S? Natürlich! 
Bild: Toni Bader
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Bremsen? Mit den klebrigen Pirelli Corsa und der Keramikanlage steht der Cayenne rekordverdächtig nach 31 respektive 129 Metern aus 100 und 200 km/h.
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
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Trotz der Brachialität und der Fabelwerte – der neue Cayenne kann auch Alltag. Einfach das Fahrprogramm auf Normal und die Dämpfer weich stellen. Schon gleitet man wie in einer Luxuslimousine dahin. Die Automatik schaltet so fein und schnell, dass man nur per Ganganzeige weiß, in welcher Fahrstufe man sich gerade befindet.
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
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Auch die schnelle Autobahntour kann er, am liebsten im Sport-Modus. Das Fahrwerk ist dabei nicht zu hart, Topspeed 286 km/h ist ein Klacks. Nur akustisch ist der Cayenne Turbo eine Enttäuschung. Mehr als ein leichtes Grollen ist nicht auszumachen. Hoffentlich bekommt der Turbo S etwas mehr Stimme.
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
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Nun die alles entscheidende Frage nach der Rundenzeit am Sachsenring. Schon in Kurve 1 biegt das SUV ein wie ein Elfer. Null Unter- oder Übersteuern auch im Omega. Das Getriebe schaltet so schnell und konsequent wie in bisher keinem SUV.
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
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Fahrwerk und Lenkung sind ein Genuss, die Bremsen kommen nie ans Limit. In Runde 2 ist sogar noch eine Steigerung drin, ...
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
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... mit 1:37,15 Minuten nimmt der neue Cayenne Turbo dem bisherigen Rekordhalter GLC 63 S sieben Zehntel, dem X5M gar 2,7 Sekunden ab. Und nur eine Sekunde fehlt ihm auf den Panamera Turbo S E-Hybrid.
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
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Das Fazit von Guido Naumann: "Glückwunsch nach Zuffenhausen! Was der neue Porsche Cayenne Turbo fahrdynamisch abliefert, ist eine echte Sensation. Die 37er-Runde, die 3,7 auf 100, ...
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD
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... hätten Sie das von einem hochbeinigen 2,2-Tonner erwartet? Wir auch nicht. Der Porsche Cayenne Turbo setzt in allen Disziplinen neue Maßstäbe, in der Kurve wie auf der Bremse. Nur beim Sound dürften sie ruhig noch etwas nachlegen."
Bild: Harald Almonat / AUTO BILD