Porsche GT3 RSR (2009)

Porsche schickt seinen Langstrecken-Serien-Sieger 911 GT3 RSR mit größerem Hubraum und einer verbesserten Aerodynamik in die Saison 2009. Der in der ALMS, am Nürburgring und in Le Mans 2008 erfolgreiche Bolide wurde deutlich aufgemotzt.

Porsche GT3 RSR (Modelljahr 2009) 2008 räumte der Porsche GT3 RSR so ziemlich alles ab, was es in der GT2-Klasse zu gewinnen gab. Für die neue Saison haben die Schwaben ihren Langstreckenrenner jetzt neu aufgerüstet.

Porsche GT3 RSR (Modelljahr 2009) Äußerlich fallen die Entlüftungsschlitze (so genannten Louvers) in der Fronthaube ins Auge. Dahinter steckt eine komplett neue Luftführung der Kühler, die den Einbau einer Klimaanlage ermöglicht - und damit die Arbeit im Cockpit erträglicher macht.

Porsche GT3 RSR (Modelljahr 2009) Der Hubraum des Sechszylinder-Boxers wurde von 3,8 auf vier Liter vergrößert. Für das Jahr 2009 mussten zwar die Luftmengenbegrenzer verkleinert werden, trotzdem kommt der 911er auf eine Leistung von 450 PS

Im Heckbereich wurde die Aerodynamik verbessert: Der Heckflügel verfügt nun über einen erweiterten Verstellbereich.

Der Alte ist fast der Neue: Schon zur letzten Saison wurde der GT3 RSR prächtig herausgeputzt. Deutlichstes Erkennungszeichen des 2008er-RSR: Die ...

... aerodynamisch verbesserte Frontpartie mit Zusatzspoilern. Zudem wurde die Karosserie gewichtsoptimiert, die Luftführung mit neu gestalteten seitlichen Luftauslässen ...

... sollte für mehr Abtrieb bei gleichzeitig reduziertem Luftwiderstand sorgen. Die Fahrwerks-Kinematik wurde ebenfalls überarbeitet.

Der Heckbereich samt Heckflügel wurde vom Vorgängermodell übernommen. Auch der 3,8-Liter-Boxermotor blieb bis auf leichte Detailverbesserungen unverändert.

Das Sechszylinder-Triebwerk leistete 465 PS und entwickelte ein maximales Drehmoment von 430 Newtonmetern bei 7250 Umdrehungen. Neben dem GT3 Cup und dem GT3 Cup S ist war der GT3 RSR das dritte Rennfahrzeug auf Basis des Porsche 911, ...

... das von Porsche Motorsport angeboten wurde. 35 Fahrzeuge wurden produziert und an die Rennteams in aller Welt ausgeliefert werden.

Der Preis für den GT3 RSR betrug im letzten Jahr 349.800 Euro zuzüglich der länderspezifischen Mehrwertsteuer.

Der GT3 RSR geht in der Klasse "GT2" bei internationalen Langstreckenrennen an den Start und wurde unter anderem in der vergangenen Saison Gesamtsieger bei den 24 Stunden am Nürburgring.

Neu im Team der Renn-Elfer ist der GT3 Cup S, ebenfalls ein reiner Rundstreckensportler. Für heimische Garagen ist der Wagen nicht gedacht.

Alles für den Rundkurs: Unter dem mächtigen Heckflügel arbeitet ein 3,6-Liter-Boxer mit 440 PS und 430 Nm Drehmoment. Wie schnell der GT3 Cup S ...

... damit unterwegs ist, verrät Porsche nicht. Das niedrige Fahrzeuggewicht von 1170 Kilogramm lässt aber auf eine ordentlich Performance schließen.

Neue Gene: Im Gegensatz zum GT3 Cup basiert die Karosserie des Cup S nicht auf dem Straßenmodell GT3, sondern auf dem GT3 RS.

Großer Sport, großer Preis: Ab April 2008 wird der GT3 Cup S für 297.500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer ausgeliefert.

Spartanisch: Statt Komfort- gibt es in der nackten Fahrgastzelle Sicherheitsfeatures wie einen Überrollkäfig und eine Feuerlöschanlage.

So gehört sich das auf der Rennstrecke: Die typischen ineinander verschachtelten Porsche-Instrumente sind einem großen Display gewichen. Auch den Rest der Bedienelemente sucht man in einem Straßen-Modell vergebens.

Dritter im Bunde der 911er mit Rennlizenz ist der GT3 Cup. Mit 420 PS überflügelt er seinen Vorgänger noch einmal um 20 PS, das Leistungsgewicht der 1150 Kilo leichten Karosse sank auf 2,7 Kilo pro PS.

Die Basis bildet die Straßenversion des GT3 mit dem 3,6-Liter-Boxermotor, die für den Renneinsatz unter anderem eine Lufthebeanlage, ...

... einen eingeschweißten Überrollkäfig sowie eine Feuerlöschanlage erhielt. Die 420 Newtonmeter Drehmoment bringt ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe mit Zugkraftunterbrechung auf die Rennpiste.

Es ermöglicht Hochschalten bei Vollgas ohne Kupplungsbetätigung. Der GT3 Cup kostet in der Basis-Version 128.500 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Allen Privatmännern oder -frauen, die einen GT3 fahren wollen, sei die Straßenversion empfohlen. Die bringt immerhin noch 415 PS auf den Asphalt und ist mit 112.544 Euro zwar auch kein Schnäppchen, aber um einiges günstiger als die Renn-Brüder.

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