Krieg in Halle 11: Die marode Ausstellungshalle bei der Auto Show 2008 in Neu Delhi platzte bei der Präsentation des Tata Nano aus allen Nähten.
Dutzenden Kamerateams und hunderte Fotografen prügelten sich ...
... um die besten Plätze. Kameraobjekte wurden zu Waffen. Herrschaftliche Raumverhältnisse dagegen auf der Bühne: Drei Nano ließ Tata anrollen.
3,10 Meter lang, 1,60 hoch Meter und 1,50 Meter breit ist das Billigauto, das nach Vorstellung ...
... von Firmenboss Ratan N. Tata künftig vierköpfigen Familien auf Indiens Straßen Schutz bieten soll.
Der Chef von Indiens größtem Autobauer Tata Motors kam selbst im neuen Vehikel vorgefahren, das ...
... als Basisversion 100.000 Rupien, umgerechnet rund 1700 Euro, kosten soll. Das "deluxe"-Modell kostet mehr, wie viel, wurde nicht verraten.
Unser Mann in Neu Delhi: AUTO BILD-Reporter Hauke Schrieber war mittendrin statt nur dabei.
Schriebers erster Eindruck: "Das Auto sieht ordentlich aus, manche finden es sogar putzig."
Der Name Nano, verriet Firmenboss Ratan N. Tata, wurde gewählt, "weil er für Hightech im Kleinformat steht".
Ein Team von 500 Mitarbeitern brauchte vier Jahre, um das Billigauto zu entwickeln. Ab Herbst 2008 soll der Nano in die indischen Läden kommen.
Rund 250.000 Exemplare will Tata zunächst bauen, später sollen es bis zu einer Million pro Jahr werden. Ein Diesel-Zweizylinder ist in Planung, ebenso ...
... der Export nach Südostasien, Afrika und Südamerika.
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