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Preis Smart fortwo ed

Smart fortwo ed
Jetzt ist klar, was der Smart fortwo ed (electric drive) kostet: Der elektrische Smart mit einem 75 PS starken Elektromotor liegt bei exakt 18.910 Euro plus 65 Euro Akku-Miete pro Monat.
Bild: Werk
Smart fortwo ed
Smart nennt dieses Finanzierungs-Modell markentypisch mit einer englischen Bezeichnung "sale&care". Für das komplette E-Auto ohne die Batterie zur Miete sind als Coupé 23.680 Euro fällig. Das Cabrio kostet immer 3010 Euro mehr.
Bild: C.Bittmann
Bilder: Smart ed und eBike
Die Reichweite liegt bei rund 140 Kilometern, mit dem passenden Kabel ist eine Schnellladung in weniger als einer Stunde möglich.
Bild: Werk
Smart fortwo ed und ebike
Ebenfalls bereits bestellbar ist das E-Fahrrad Smart eBike (ab 2849 Euro).
Bild: Werk
Smart ed und ebike
Bei dem Pedelec (Pedal Electric Cycle) ...
Bild: Werk
Smart ebike
... schaltet sich beim Treten ein 250-Watt-Hinterradnabenmotor zu, der per Knopfdruck in vier Leistungsstufen regulierbar ist.
Bild: Werk
Bilder: Smart ed und eBike
Zurück zum fortwo: Während die zweite Generation mit 41 PS noch eher schwachbrüstig daher kam, wirft der neue Stromer immerhin 75 PS Maximal-Leistung in die Waagschaale. Die Akkus kommen nicht mehr von Tesla, sondern aus dem Joint Venture mit Bosch und Evonik und sind deutlich stärker als die alten Batterien.
Bild: Werk
Bilder: Smart ed und eBike
So beschleunigt der Winzling deutlich besser und erledigt den Spurt auf 60 km/h künftig in 4,8 Sekunden (vorher 6,5 Sekunden) und erreicht in weniger als 13 Sekunden Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 125 km/h (vorher 100 km/h). Innen zeigen die grünen Applikationen, dass der Smart besonders umweltfreundlich fährt.
Bild: Werk
Smart Electric Drive
Hält der Smart electric drive, was er verspricht? AUTO BILD-Tester Dirk Branke kämpfte sich mit der 41-PS-Version durch den Asphaltdschungel von Monaco.
Bild: Martin Meiners
Smart Electric Drive
Erster Teil des Tests: Vollgas-Fahrt auf der Formel 1-Strecke. 3,34 Kilometer durchs Häusergewirr, mal sehen, wie lange der Smart durchhält. Tempo ist angesagt, Vollgas, so oft es geht, Bremsen, nur wenn es sein muss, Klima und Radio natürlich an.
Bild: Martin Meiners
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Das E-Mobil klingt ein bisschen nach Straßenbahn, ein feines Pfeifen, das mit höherer Drehzahl etwas lauter wird. Nicht wirklich laut, aber auf Dauer doch nervend. "Wir arbeiten dran", sagt Projektleiter Volker Störkmann, "es soll schon nach E-Technik klingen, aber auf alle Fälle noch angenehmer."
Bild: Martin Meiners
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Der Kurs zermürbt dich. Fast wie im richtigen Rennen. Start am Hafen, St.-Devote hoch zum Casino, Mirabeau scharf runter, Grand Hotel, ...
Bild: Martin Meiners
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... in den Tunnel stechen (ich hab' mal Tempo 80 geschafft), Hafen-Schikane, Rascasse – fertig.
Bild: Martin Meiners
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Eng hier, verdammt eng. Dazu der normale Alltag: rote Ampeln, Vorfahrt beachten, Zebrastreifen, Leute, die vors Auto springen.
Bild: Martin Meiners
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Der Smart schlägt sich tapfer, aus dem Stand bin ich oft der Schnellste. Tempo 60 schafft er in 6,5 Sekunden. Damit würde er sogar dem 61-PS-Benziner-Smart wegziehen (6,8 s).
Bild: Martin Meiners
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Dass der Stromer höchstens Tempo 100 läuft, stört in der Stadt wenig. Das Schöne: Mit E-Motor fährt sich der Smart recht angenehm. Dank 130 Kilo Mehrgewicht der Batterien federt er komfortabler, das lästige Schaltruckeln entfällt.
Bild: Martin Meiners
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Die Batterie erweist sich als zäh. Trotz reichlich Vollgas und ständigem Stop-and-go hält der Akku lange durch: Am späten Abend und nach 88 Kilometern hat er noch knapp 20 Prozent seiner Ladung, das würde für 20 Kilometer mehr reichen, wir machen trotzdem Schluss.
Bild: Martin Meiners
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Am nächsten Tag folgt die Sparfahrt: Wie weit kommt der E-Smart bei betont schonender  Fahrweise? Also kein Vollgas, rollen lassen, keine Hektik. Die Teststrecke entspricht genau der angegebenen Reichweite von 135 Kilometern von Monaco...
Bild: Martin Meiners
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... nach Saint-Tropez über Küstenstraßen, größere Städte wie Nizza, kleinere Badeorte, ein paar Hügel, viel Verkehr. Ich streichle das Pedal, bremse selten, rolle langsam auf die Ampeln zu, lass das Auto laufen.
Bild: Martin Meiners
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Zum Verkehrshindernis wird der Smart auch jetzt nicht, im Gegenteil, er läuft in Kurven oft auf langsamere Autos auf.
Bild: Martin Meiners
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In Saint-Tropez stehen 138 Kilometer auf dem Zähler, der Akku zeigt 24 Prozent
Rest-Kapazität, 40 Kilometer wären noch drin. Theoretisch, denn leerfahren würde
man ja auch einen Benziner kaum.
Bild: Martin Meiners
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Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Elektro-Smart kaum von seinen Benzin- oder Dieselgetriebenen Schwestermodellen.
Bild: Martin Meiners
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Auch im Innenraum haben die Designer fast alles beim alten belassen. Über den Zustand der Akkus und die verbleibende Reichweite ...
Bild: Martin Meiners
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... informieren zwei Zusatzinstrumente über der Mittelkonsole. Anders als eine Tankuhr arbeiten die Anzeigen absolut exakt.
Bild: Martin Meiners
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Der 41 kW starke E-Motor im Heck beschleunigt den Smart auf maximal 100 km/h. Das reicht für die Stadt und kurze Überlandfahrten aus.
Bild: Martin Meiners
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Wie beim konventionell angetriebenen Smart liegt die Antriebseinheit im Heck. Dazu kommen Leistungselektronik, Ladegerät und Kühler.
Bild: Martin Meiners
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In der Heckklappe liegt das Zubehör sauber und ordentlich verstaut. Auch das Ladekabel geht stets mit auf Reise.
Bild: Martin Meiners
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Kabel aus der Heckklappe ziehen, Stecker rein – so tankt der E-Smart seinen Saft. Die Lithium-Batterien sitzen zwischen den Achsen und stammen vom US-Hersteller Tesla.
Bild: Martin Meiners
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So ähnlich wird eine öffentliche Ladestation mal aussehen: eine fast normale Steckdose, an der man auftanken kann.
Bild: Martin Meiners
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Fazit von Dirk Branke: Rund 180 Kilometer schafft der E-Smart unter idealen Bedingungen. Mehr als die Werksangabe! Verglichen mit einem sparsamen Diesel ist das nicht viel.
Bild: Martin Meiners
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Doch für die Stadt reicht es allemal. Unser Versuch zeigt aber vor allem, dass man inzwischen Vertrauen haben kann in die E-Technik, sie funktioniert bestens – wenn sie so konsequent gebaut ist wie beim Smart.
Bild: Martin Meiners