Im Oktober 2008 startet die siebte Generation des Fiesta zu Preisen ab 11.250 Euro. Dafür gibt's den kleinsten Benziner mit 60 PS, der günstigste Diesel (90 PS) startet bei 14.500 Euro.
Der kleine Ford wird nicht größer, aber viel schicker. Mit seiner ausgeprägten Keilform und dem frischen Design ist der neue Fiesta schon im Stand ein Hingucker. In welchem Sinne, entscheiden bitte Sie.
Unter dem mutig gezeichneten Blechkleid hat sich viel getan. Der Kölner Kleinwagen ist ein völlig neu konzipiertes Auto. Trotz nahezu identischer Abmessungen wiegt die Karosserie im Vergleich zum Vorgänger rund 40 Kilogramm weniger.
Wie wäre es mit grün? 14 Lacktöne hält Ford vorerst für den Fiesta bereit, drei mehr als bei den Farb- und Polsterkombinationen für den Innenraum.
Bilder von der Teststrecke: Vier Benziner und zwei Diesel schickt Ford anfangs ins Rennen. Allesamt als Vierzylinder, alle erfüllen die Euro-4-Norm. Mit 60 PS im 1,25-Liter-Basismodell geht es los. Stärkste Variante: 120 PS im 1.6 TI-VCT.
Mehr als 55 Prozent der Fiesta-Karosserie besteht aus hochfestem Stahl. Die Verwindungssteifigkeit wurde im Vergleich zum Vorgänger um zehn Prozent erhöht.
Das bereits beim alten Modell gelobte Fahrwerk wurde gründlich überarbeitet, um Handling und Agilität zu steigern. Insgesamt spulten die Vorserienmodelle mehr als 3,5 Millionen Testkilometer ab.
Auf sicher: Optional gibt es Kopf-Schulter-Airbags für vorn und hinten. Zusätzliche Sicherheit bieten spezielle Schutzmatten im vorderen Fußraum, die bei einem Aufprall die Belastungen für die Beine reduzieren sollen.
Im Stand schon schnell, in Kurven auch: Maßgeblichen Anteil daran schreibt Ford der neuen, direkter übersetzten elektrischen Servolenkung zu. Dabei handelt es sich um ein kennfeldgesteuertes Lenksystem, das sich der jeweiligen Fahrsituation flexibel anpassen soll.
Dabei handelt es sich um ein kennfeldgesteuertes Lenksystem, das sich der jeweiligen Fahrsituation flexibel anpassen soll.
Der Agilität zuliebe wurde der Schleuderschutz ESP sportlich abgestimmmt. Heißt: Der Rettungsanker greift später ein – dann, wenn es wirklich nicht mehr anders geht.
Vom Fünf- zum Dreitürer: In Sachen Komfort soll der neue Fiesta Klassen besser sein als der Vorgänger. Vor allem die Lautstärke im Innenraum wurde deutlich reduziert, verspricht Ford.
Doppelte Türdichtungen, dickere Glasscheiben und eine zusätzliche Spritzwand zwischen Innen- und Motorraum sollen die Geräusche reduzieren.
Klein, aber ausreichend: Das Gepäckabteil fasst jetzt 295 Liter – elf mehr als beim Vorgänger. Bei umgeklappter Rücklehne passen 979 Liter hinein.
Darf es etwas mehr sein? Die Aufpreisliste umfasst Extras wie eine beheizbare Frontscheibe, Tempomat oder ein schlüsselloses Zugangssystem.
Schalt-Zentrale: So sieht es im neuen Fiesta aus. Jegliche Spießer-Verdachstmomente haben die Kölner Innenraumdesigner konsequent ausgeräumt.
Die Armaturenträger aller Fiesta-Typen sind zweifarbig, wirken jugendlich und funktional. Neu beim Fiesta: Lenkrad mit integrierten Bedientasten.
Ganz schön schräg: der neue Kommandostand. Die Menüführung des Audio- und Navigationssystems wurde von Mobiltelefonen inspiriert.
Der Mix macht's: "Markante Radien, kontrastierende Farben und hochwertige Materialien kennzeichnen das Interieur", schreibt Ford in der Pressemappe. Ein Beispiel dafür: die Fahrertür.
Die ECOnetic-Sparversion des neuen Fiesta ist der erste Ford mit einer CO2-Emission unter 100 Gramm pro Kilometer: Der Durchschnittsverbrauch von 3,7 Liter Diesel pro 100 Kilometer beschert ihm 98 g/km.
Der neue Fiesta steht ab Oktober 2008 beim Händler. Die Preisliste beginnt bei 11.250 Euro für das Basismodell. Die weiteren Preise folgen.
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