Ab August 2010 startet der Toyota Auris Hybrid mit dem gleichen Zwei-Motoren-Antrieb wie der Prius. Sein 98 PS starker Benziner und der 60 kW starke Elektromotor leisten 136 PS, rein elektrisch kommt der Auris Hybrid bis zu zwei Kilometer weit.
Der Normverbrauch beträgt 4,2 Liter/100 km. Zum Preis von rund 22.000 Euro will Toyota in Deutschland rund 2000 Autos pro Jahr verkaufen. Zum Vergleich: Den Prius des Jahrgangs 2009 bekommt man ab 24.950 Euro.
Direkter Konkurrent des Spar-Auris' ist jedoch der Honda Insight. Dieser sogenannte milde Hybrid kann jedoch nicht rein elektrisch fahren und kostet ab 19.950 Euro.
An der Front wurde der Auris Hybrid aerodynamisch überarbeitet.
Um den Niedrigverbrauch zu erreichen, liegt er 20 Millimeter tiefer, der Unterboden wurde verkleidet, außerdem läuft er auf Leichtlauf-Pneus.
Reines Gewissen: In Perlweiß kam der Auris HSD zur IAA 2009 nach Frankfurt.
Und mit einem großen Panoramadach inklusive Solarzellen. Das sorgt für viel Licht im Innenraum und zusätzliche Energie.
Innen gibt es neben einem eigenständigen Design zum Beispiel ein nach unten abgeflachtes Lenkrad, das dem Fahrer mehr Beinfreiheit verschaffen soll.
Spannend: Die übers Dach gewonnene Solarenergie wird zum Betreiben der Lüftung genutzt.
Da erklärt sich das Kürzel im Namen. HSD steht für Hybrid Synergy Drive.
Der Auris Hybrid ist laut Toyota der nächste Schritt bei der Einführung der Hybrid-Technik ...
... in die gesamte Modellpalette von Toyota Europa.
Der Toyota Prius Plug-in Hybrid feierte auf der IAA 2009 sein Debüt mit Lithium-Ionen-Batterie. Er kann auch an der Steckdose aufgeladen werden.
Im rein elektrischen Betrieb schafft er etwa 20 Kilometer Reichweite und eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Kombiniert soll der Plug-in-Prius weniger als 60 Gramm C02 pro Kilometer ausstoßen.
In 1,5 Stunden soll der Japaner an der normalen Steckdose aufgeladen sein. Etwas mehr als eine Mittagspause.
Abwarten und Strom tanken: Vor 2011 wird der Prius Plug-in aber wohl nicht in Serie gehen.
Neben so viel Vernunft brachte Toyota auch noch was für den Spaß mit nach Frankfurt: Zwei Showcars auf Basis des Minis iQ.
Da wird der iQ zur i-Kuh: Der Toyota iQ Collection kommt mit Glasdach ...
... und Kuhfell auf den Sitzen. Muh.
Wie ein optisch getunter iQ aussehen kann, hat Toyota-Tochter Scion bereits auf der SEMA 2009 in New York gezeigt.
Im September 2009 rollte der kleine Ballermann fürs Mutterlabel nach Frankfurt. Sein Name: "iQ for Sports".
Highlight innen: Ein Touchscreen, über den sich alle wichtigen Funktionen von Entertainment und Navi steuern lassen.
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