Project Kahn legt Hand an den
Maybach. Aber: Man muss schon ganz genau hingucken, um das Tuning zu erkennen. Spoiler und Schweller sucht man hier vergeblich. Der Chic liegt im Detail.
Der Kühlergrill und die Frontschürze bleiben unverändert. Wer sich hier im Fond chauffieren lässt, hält seine Nase nur ungern in allzu stürmische Winde. Unter der Haube arbeitet beim kleinsten Maybach ein 550 PS starker Zwölfzylinder.
Der große
62 S wird von satten 612 PS angeschoben. In 5,2 Sekunden schwebt der Brummer auf Tempo 100. Abgeregelt wird bei 250 km/h.
Beim Thema Sicherheit wird nicht gekleckert, sondern richtig rangeklotzt: Getöntes Sicherheits-Fensterglas der Firma Pentagon ersetzt auf Wunsch die vorderen Seitenscheiben und die Frontscheibe.
Keine Wünsche bleiben offen: Project Kahn versieht die Innenräume mit einer noch hochwertigeren Ausstattung, die vom Kunden nach den eigenen Bedürfnissen zusammengestellt werden kann.
Das typische Rückleuchtenband beider Maybach-Modelle tauscht der Tuner gegen ein rauchig abgedunkeltes Pendant.
Sein edles Finish erhält die Luxuslimousine durch 22 Zoll große Leichtmetallräder vom Typ "Kahn RS-D", die mit dem originalen Emblem bestückt werden können.
Ventilkappen mit Kahn-Logo und einen exklusiven Schlüsselanhänger gibt es noch dazu.
Geld darf beim Maybach-Tuning keine Rolle spielen.
Das britische Unternehmen kann aber auch anders: Mercedes S 63 AMG mit sportlicher Note. Der Serien-Grill wird gegen ein matt-schwarzes Tuningteil getauscht.
Außerdem werden die Felgen vom Band gegen vier 21 Zoll große Alus mit Breitreifen ersetzt.
Der Radsatz liegt bei etwa 3500 Euro.
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