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Radfahrzeuge der Bundeswehr

Radfahrzeuge der Bundeswehr
Als Zivilist bekommt man die in Flecktarn lackierten Fahrzeuge der Bundeswehr meist nur zu sehen, wenn ein Militärkonvoi auf der Autobahn unterwegs ist. AUTO BILD zeigt die wichtigsten Radfahrzeuge der deutschen Streitkräfte!
Bild: Heer/Dana Kazda
Krad Dritte Generation
Es geht los mit den kleinsten und leichtesten Bundeswehrfahrzeugen, den Krads. Die Krafträder der Streitkräfte haben zwei Räder – etwa diese Eskortenmotorräder der Feldjäger ...
BMW 650S
... oder die BMW-Maschinen des Aufklärungsdienstes (hier mit einer olivgrünen BMW 650 S) ...
Yamaha Kodiak 400
... oder mit vier Rädern, wie das Quad von Yamaha (hier die Kodiak 400).
Mercedes G-Klasse Wolf
Der Klassiker im großen Klub der vierrädrigen Bundeswehr-Fahrzeuge ist die Mercedes G-Klasse, deren militärischer Vertreter bei der Bundeswehr Wolf heißt. Rund 10.000 leichte Lkw vom Typ Wolf schaffte die Bundeswehr zwischen 1989 und 1994 an,...
Bild: Bundeswehr
Mercedes G-Klasse Wolf
... und zwar in den Versionen "kurz offen", "kurz offen LL (luftlandefähig)", "lang offen", "Fahrgestell mit Kofferaufbau Sanität" und "Kastenwagen lang LL Sanität".
Bild: Bundeswehr
Mercedes G-Klasse Wolf/ Unimog
Eingesetzt werden die in den Motorversionen 250 GD, 290 GD und G 270 CDI zum Transport von Personen, beim Feldkabeltrupp, als Beobachter, Aufklärer, Konvoi-Begleiter sowie als Kommandeurs- und Arztwagen.
Bild: Bundeswehr
Mercedes G-Klasse Wolf
Der Wolf steht auch Dienst der Feldjäger, hierzulande wie auch beim Auslandseinsatz, so wie beim Fm-Trupp Vorkommando (Foto). Dort soll der Militär-G schnell sicheren Funkverkehr zu ermöglichen. Problem: Die Mehrheit der Wölfe, die vom Alter her allesamt ...
Bild: Bundeswehr
Mercedes G-Klasse Enok
... schon Youngtimer sind, ist nicht gepanzert! Das kann bedrohlich für die Insassen werden, weshalb Mercedes eine neue Version für die Truppe entwickelt hat. In Stuttgart heißt der Wolf mit Panzerung ...
Mercedes G-Klasse Enok
... LAPV 5.4 Enok (Marderhund) und ist seit 2010 für die Bundeswehr im Ensatz. Er trägt eine Vollkarosse aus Panzerstahl und kommt als Viertürer mit Heckaufbau. Für Vortrieb sorgt der aus dem zivilen G bekannte 280 CDI mit 184 PS. 
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Der 280 CDI treibt auch den fünftürigen G an, den der Bw Fuhrparkservice im Angebot hat. Der Fuhrparkservice versorgt die Streitkräfte seit 2002 mit ...
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... Serienfahrzeugen – mit und ohne militärischer Sonderausstattung. Zum Beispiel die Feldjäger: Sie fahren unter anderem den Widder, einen VW T5 4Motion.
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Der T4 und sogar Exemplare des guten alten VW T3-Bulli sind ebenfalls noch im Einsatz, letztere werden allerdings verstärkt ausgemustert.
Bild: Ralf Timm
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Der Aufreger des Jahres im Bundeswehr-Fuhrpark 2009: Als der Bw Fuhrparkservice Nissan Patrol für die Feldjäger anschafft, löst das bundesweit Proteste aus. Viele fordern, dass die Streitkräfte lieber in deutschen Fahrzeugen unterwegs sein sollen! Dabei muss der Fuhrparkservice aufs Geld schauen – und hat den Patrol für preiswert befunden.
Bild: J.Faller Streitkräftebasis
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Für den Fahrdienst von Offizieren hat der Fuhrparkservice unter anderem den Mercedes E 220 CDI im Programm. Silber sind diese Autos, damit sie nach ihrer militärischen Dienstzeit leicht verkauft werden können.
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Der Unimog 1300 L von Mercedes Benz ist seit 1978 der zuverlässige Lastesel der Bundeswehr. Robust, versiert im Gelände und vielseitig in der Verwendung: Als Transportmittel, Krankenwagen oder Feuerwehrlöschfahrzeug ist der 1300 L im Einsatz.
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Der Zweiachser zählt zu den meistgenutzten Bewegungsmitteln, die Bundeswehr verfügt über knapp 19.000 Exemplare! Angetrieben werden sie von einem Vierzylinder-Common-Rail-Turbodiesel mit 255 PS.
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Der Unimog, intern auch als Lkw 2t oder einfach als "Zwotonner" bezeichnet, kann vor allem eins: Menschen und Material über ganz ...
Bild: Bundeswehr
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... unwegsames Gelände transportieren. Dieses Exemplar ist ein U 5000 der neuesten Generation und gehört zum Angebot des Bw Fuhrparkservice.
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Seit 2008 bzw. 2013 regelmäßig im Auslandseinsatz: Die Modelle Eagle IV und Eagle V fungieren häufig als Sanitätsfahrzeug mit leichter Bewaffnung. Dabei ist der jüngere V eine Tonne schwerer als sein Verwandter, er wurde zum Schutz gegen Minen und Sprengfallen weiter verstärkt.
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Zudem erhöht sich die maximale Zuladungslast um eine Tonne. Ansonsten unterscheiden sich die beiden Eagle kaum, erreichen jeweils Höchstgeschwindigkeiten von über 100 km/h. Ebenfalls beachtlich: der Stückpreis von 500.000 Euro, die das deutsche Militär für jedes Fahrzeug an eine schweizerische Tochter des US-Konzern General Dynamics überwiesen hat.
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Benannt nach einer afrikanischen Raubkatze wird der 156 PS starke Serval primär in Gefechtssituationen eingesetzt. Er verfügt über zwei MG3 plus einem MG des Kalibers 12,7 mm oder eine Granatmaschinenwaffe 40 mm.
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Zudem bietet sich der Allrounder auch als Transporter an, da er über recht viel Stauraum verfügt und zum anderen darauf ausgelegt ist, auch unwegsames Gelände zu überwinden. Zudem ist er bis zu 120 km/h schnell!
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Allschutz-Transportfahrzeug ist die offizielle Bezeichnung für den Dingo 2 von KMW. Unter der gepanzerten Haut steckt die Technik des Unimogs U 1550 L. Entsprechend geländegängig ist der Dingo. Schutz bietet er vor Schusswaffen und Minen.
Bild: Hersteller
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Ein 240 PS starker Diesel treibt den Riesen-Unimog an. Fünf voll ausgerüstete Soldatinnen und Soldaten passen in die Kabine. Das 7,62-Millimeter-MG auf dem Dach dient der Selbstverteidigung.
Bild: Werk
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Der Dingo 2 bewährte sich in Mazedonien, vor allem aber als Patrouillenfahrzeug beim Auslandseinsatz in Afghanistan. Dort schätzten die Soldaten...
Bild: KMW
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... seine Geländegängigkeit und Wendigkeit, in der Ebene wie in den Bergen. Nur mit seinem Gesamtgewicht von 8,8 Tonnen war der Dingo zu schwer für manche afghanische Brückenkonstruktion.
Bild: KMW
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Hier kommt ein 4x4-Fahrzeug der spezialisierten Kräfte: Der Mungo wird von Krauss Maffei Wegmann auf Basis des Kleinlasters Multicar aufgebaut und hat eine gepanzerte Kabine.
Bild: KMW
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Er dient verschiedenen Spezialkräften als Einsatzfahrzeug. Zwei plus acht Mann fasst der Mungo, zwei Tonnen darf er laden. Angetrieben wird der Kleine von einem 2,7-Liter-TDI mit 105 PS.
Bild: KMW
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Allrad, elektronische Traktionskontrolle, Differenzialsperre, Kriechgang und Notlaufreifen machen den Mungo fast überall einsetzbar. Die Reichweite liegt laut Bundeswehr bei rund 500 Kilometern, mehr als 430 Exemplare fahren bei den Streitkräfen.
Bild: KMW
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Der mittelschwere Transport-Hubschrauber CH-53 kann einen Mungo mit abgeklappten Seitenteilen einladen, der Airbus A400M maximal drei.
Bild: KMW
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Direkt aus der Luft absetzen lässt sich der KMW Mungo natürlich auch.
Bild: KMW
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Der flache Spähwagen Fennek (Wüstenfuchs) gehört seit 2003 zum Fuhrpark der Bundeswehr und wird von der Heeresaufklärungstruppe, der Artillerietruppe und für weitere Heeresaufgaben eingesetzt. 
Bild: Bundeswehr
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Die Aufgabe des Zweiachsers besteht darin, sich möglichst geräuschlos in unbekanntem Terrain zu bewegen und die Artillerie per Radar zu unterstützen.
Bild: Bundeswehr
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Drei Mann bewegen einen Fennek: der Kommandant, der Fahrer und der Systembediener. Der Fahrer nimmt mittig im Auto Platz, die beiden anderen sitzen rechts und links hinter ihm.
Bild: Bundeswehr
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Der Fennek ist recht gut gepanzert und bietet Schutz vor allen erdenklichen Schusswaffen, Minen und Sprengstofffallen.
Bild: Bundeswehr
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115 km/h erreicht er bei Vorwärtsfahrt, rückwärts sind es 23 km/h. Bis zu 860 Kilometer Reichweite schafft er mit einer Tankfüllung. Sein Diesel hat 240 PS.
Bild: Bundeswehr
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Die Wattiefe des Flachmanns liegt bei einem Meter. 5,58 Meter ist er lang und 2,55 Meter breit.  
Bild: Bundeswehr
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Der Name ist Programm: Die Amphibie M3 fühlt sich im Wasser wie auch an Land wohl, fungiert seit 1996 als Schnellschwimmbrücke im Dienst der deutschen Truppe.
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Auf dem Trockenen bewegt sich die M3 mit einem Allradantrieb, zur Wasserfahrt werden zwei Seitenschwimmkörper ausgefahren. Die Amphibie kann entweder als Fähre oder zum Bau von Schwimmbrücken genutzt werden.
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Achtzylinder-Diesel, 255 PS, eine fünf Meter mal 2,38 Meter große Ladefläche, fünf Tonnen Zuladung und fünf Tonnen Zugkraft: Den luftgekühlten Fünftonner von MAN setzt die Bundeswehr zur Versorgung der Truppe ein.
Bild: Bundeswehr
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MAN ist die deutsche Referenzmarke für Lastkraftwagen. Auf den Parkplätzen des Bw Fuhrparkservice steht selbstverständlich auch die neue Lkw-Generation aus München.
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Genau wie die aus Stuttgart: Transportaufgaben aller Art erledigt auch der Mercedes Axor, hier im Dienst bei der Deutsch-Französischen Brigade.
Bild: Bundeswehr
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Zum Abschluss der Kategorie Zweiachser noch diese zwei: Das Feldumschlaggerät der Firma Steinbock ist ein militärischer Gabelstapler, der von Logistikbataillonen eingesetzt wird.
Bild: Bundeswehr
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Der Erdarbeitsgerät genannte Ahlmann AS 90 verrichtet bei Pionier-Einheiten alle möglichen Arten von Bauarbeiten.
Bild: Bundeswehr
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Ein ganz dicker Brocken ist der Zetros von Mercedes-Benz. Seit 2012 pflügt sich der 4x4-Koloss im Auftrag des Vaterlandes auch durch schwerstes Gelände. 
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Schon das Drehmoment von bis zu 1300 Nm ist beeindruckend. Der Zetros überwindet 80-prozentige Steigungen oder Gewässer mit rund 1,20 Meter Wassertiefe. Dem stabilen Unterfahrschutz, den hüfthohen Reifen und den erstaunlich gelenkigen Achsen ist kaum ein Hindernis gewachsen.
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Es folgen die Dreiachser der Bundeswehr, beginnend mit dem Duro Yak. Der dreiachsige Lkw ist die verbesserte Version des Mowag Duro 3 und trat im Jahre 2005 den Wehrdienst an. Diese gepanzerte Einheit – sieben Tonnen schwer, drei Achsen lang und mit Platz über für zehn Personen – ist eines der wichtigsten Transportfahrzeuge des deutschen Heeres.
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Auch dreiachsige Radpanzer dienen bei der Truppe, wie der Hummel. Dahinter verbirgt sich eine Version der Fuchs-Baureihe, die sich nur durch äußerliche Merkmale wie den fehlenden Propeller oder den Antennenwald (zwöf Antennen) auf dem Dach unterscheidet. Der Hummel ist ein sogenannter Störpanzer, der mit Störsendern die feindliche Kommunikation behindern soll.
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Sein Urvater, der Fuchs, ist zwei Generationen älter. 1979 stellte die Truppe den ursprünglich als reinen Transporter konzipierten Radpanzer in Dienst.
Bild: Bundeswehr
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Dank 320 PS und sechs riesigen Rädern kommt der Geländespezialist fast überall durch, auch dank 440 mm Bodenfreiheit und einer Grabenüberschreitfähigkeit von mehr als einem Meter. Zu Lande kommt der Fuchs auf eine Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h, ...
Bild: Bundeswehr
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... im Wasser schafft er zehn (ca. 5,4 Knoten). Dort sorgen die beiden am Heck montierten Schrauben für Vortrieb.
Bild: Bundeswehr
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Bis zu einer Tonne Nutzlast kann der Fuchs mit sich führen. Zwei Mann fahren, bis zu zehn finden im Laderaum Platz.
Bild: Bundeswehr
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Diese Zahlen variieren allerdings je nach Einsatzgebiet. Heute ist der Fuchs nämlich nur noch selten als reiner Transporter unterwegs, er wird stattdessen hauptsächlich als Funk-, Radar- und Spürpanzer zur Bekämpfung von chemischen Kampfstoffen gebraucht.
Bild: Bundeswehr
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800 Kilometer Reichweite gibt die Bundeswehr für den Fuchs mit einer Tankfüllung Diesel an. Gar nicht schlecht für ein Auto mit 12,7 Liter Hubraum!
Bild: Bundeswehr
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Kommen wir nun zu den richtig dicken Kisten, den 8x8-Fahrzeugen der Bundeswehr: Der Elefant (hinten im Bild) ist ein Schwerlasttransporter der zweiten Generation und darauf spezialisiert, schwere Lasten im Auftrag des Militärs von A nach B zu bringen. Dabei stemmt der Sattelauflieger im Ernstfall eine Nutzlast von 52 Tonnen. Beeindruckend: Selbst bei Maximalbeladung schafft er noch mehr als Tempo 60.
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Beim Mammut (Bildmitte) ist der Name Programm. Die Zugmaschine des Schwerlasttransporters ist über vier Meter hoch, 9,5 Meter lang und ohne Zusatzgewicht schon 26 Tonnen schwer. Im Zusammenhang mit einem Sattelzug kann der Mammut bis zu 24 Meter lang werden. Genauso gewaltig ist das zulässige Gesamtgewicht, das mit 130 Tonnen angegeben ist.
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Etwas kleiner ist da der Wisent, der in der 8x8-Konfiguration auf ein Gesamtgewicht von bis zu 26 Tonnen kommen kann. Auch mit seinen Maßen von 7,80x2,55x3,00 Metern kann er nicht mit dem großen Bruder mithalten. Die Stärken des Transportfahrzeugs sind seine Geländegängigkeit und das hohe Schutzniveau.
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Seit 1976 ist der MAN Kat 1 für die Bundeswehr im Einsatz, hier im Bild die zehn Tonnen schwere Version. Er dient noch heute als zuverlässiges Fahrzeug für den Material- und Personentransport. Angetrieben wird der Ur-Typ 451 von einem V8-Dieselmotor mit 256 Ps.
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Unter der Klassifizierung schweres geschütztes Berge- und Abschleppfahrzeug rollt der Bison seit 2011 für die Bundeswehr durch unwegsames Gelände.
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Der auf dem Mercedes Actros basierende 8x8-Koloss ist immun gegen Minen, Sprengfallen oder auch Handfeuerwaffen. Kann aber trotzdem flott fahren – bei einer Motorleistung von 510 PS werden sogar 41 Tonnen zügig vom Fleck bewegt.
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Noch mehr Platz und noch mehr Schutz bietet der Boxer von KMW. Der imposante, achträdrige Transportpanzer hat Platz für bis zu acht Soldaten und ihre Ausrüstung. Dazu kommen drei Mann Besatzung. 
Bild: KMW
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720 PS sorgen beim Vierachser für eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 100 km/h. Bis zu 33 Tonnen Gefechtsgewicht gibt KMW für den Boxer an.
Bild: KMW
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Seine Außenhaut nimmt es im Grundschutz-Level mit Panzerabwehrminen, schwerem MG-Feuer und Artilleriesplittern auf. Dem Boxer mit Zusatzschutz können selbst Mittelkaliber und Bomblets wenig anhaben.
Bild: KMW
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Mit zwei MG und einer Granatmaschinenwaffe Kaliber 40 mm verteidigt sich die Besatzung des Boxer. Im September 2009 hat die Lieferung von Boxern an die Bundeswehr begonnen. Der Boxer ist einer der modernsten Panzer im Heeresdienst.
Bild: Werk
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Den von MAN gebauten Zehntonner (Bild) mit vier Achsen setzt die Bundeswehr zur Versorgung ein: Der 320 PS starke Allrad-Lkw kann, genau, zehn Tonnen zuladen, hat einen Eintonnen-Ladekran und bringt beispielsweise Verbänden im Feld Sprit. 
Bild: Bundeswehr
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König unter den olivgrünen MAN-Transportern ist der Fünfzehntonner. 400 PS holt der aus seinem turbogeladenen Dieselaggregat. Die haben mit einem Mini-Panzer wie dem Wiesel (2,6 Tonnen) natürlich leichtes Spiel.
Bild: Bundeswehr
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Multi 1 (Mechanisierte Umschlag-, Lager- und Transport-Integration) heißt das System von Wechselladerpritschen, mit dem der große MAN seit einigen Jahren arbeitet. Vorteil: Der Lkw steht beim Be- und Entladen der Pritsche nicht mehr nutzlos herum.
Bild: Bundeswehr
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Der Multi 2 ist im Wesentlichen ein gepanzerter MAN-Truck mit einer Leistung von 460 PS. Seine Entwicklung begann 2001, daraus entsprang zunächst die A3- (2003),  später die A4-Version (2010), die jeweils um den Zusatz FSA (Fahrzeugschutzausstattung) ergänzt wurden, um möglichst umfangreichen Schutz gegen Angriffe zu bieten.
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So stellt das Fahrerhaus eine Schutzzelle dar mit Platz für mindestens drei Personen. An Bord befindet sich zudem eine fernsteuerbare Geschützvorrichtung, die den Multi 2 zur fahrenden Festung macht.
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Eine spannende Aufgabe für den MAN-Fünfzehntonner ist seine Einsatzmöglichkeit als Faltstraßengerät. Dabei legt er beispielsweise im Wasser robuste Aluminiumteile aus, auf denen die Fahrzeuge der Bundeswehr leichter fahren können als auf schlammigen Flussbett.
Bild: KMW
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Italienisches Pendant zum MAN ist der Iveco Trakker. Dieser hier ist ein 8x8 mit gepanzertem Führerhaus und Dekontaminationsaufbau.
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Die Bundeswehr setzt den Trakker in vielfältiger Weise ein: als reinen Transporter, als mobile Kommandostelle ...
Bild: Bundeswehr
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... und nicht zuletzt als Tankwagen.
Bild: Bundeswehr
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Halt, der ist aber nicht grün? Richtig, dieser Ziegler Z8 gehört nicht in den Fuhrpark der Bundeswehr, sondern in den des Hamburger Flughafens. Die Feuerwehren der Luftwaffe benutzen aber das gleiche Modell. Hier kommen die Kettenfahrzeuge der Bundeswehr.