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Ratgeber Anhängerkauf

Anhängerkauf
Qualität hat ihren Preis — in vielen Details kann der Billig-Anhänger nicht mit dem teureren Produkt vom Fachhändler mithalten. Wer lange Freude an seinem Anhänger haben möchte, sollte daher tiefer in die Tasche greifen. Bei intensiver Nutzung lohnt sich der Mehrpreis.Bild: Ralf Timm
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Beispiel Zugmaul: Hier punktet der preiswerte Anhänger. Der Gummiüberzug schützt kratzempfindliche Kunststoffstoßstangen.Bild: Ralf Timm
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Minus beim Markenanhänger: Die schützende Haube lässt sich auch an dieser Deichsel anbringen, gehört aber nicht zum Lieferangebot.Bild: Ralf Timm
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Beispiel Deichsel: Die V-Deichsel beim preiswerten Baumarkt-Anhänger kostet Platz beim Rangieren. Die Blechstärke an der Aufnahme des Stützrades könnte etwas stabiler sein.Bild: Ralf Timm
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Plus beim teuren Anhänger: Das Vierkant-Zugrohr ist stabil, bietet Platz beim Rangieren und einen stabilen Halt für das Stützrad.Bild: Ralf Timm
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Beispiel Rahmen: Dünnes Stahlblech bietet wenig Widerstand bei kleinen Remplern. Der Blechkasten kann sich beim billigen Anhänger verziehen.Bild: Ralf Timm
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Plus: Ein stabiler, geschweißter Rahmen bietet Schutz. Beim Markenanhänger erleichtern Katzenaugen das Rangieren im Dunkeln.Bild: Ralf Timm
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Beispiel Scharniere: Bei den einfachen Scharnieren des billigen Anhängers lässt sich die Klappe nur mit Schraubenschlüssel lösen.Bild: Ralf Timm
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Plus beim teuren Marken-Anhänger: Das solide Scharnier geht über die Klappenhöhe. Die Klappe lässt sich einfach aushaken, falls sie beim Beladen stört.Bild: Ralf Timm
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Beispiel Bordwand: Einwandig (wie beim Billig-Anhänger) ist sie anfällig für Beulen. Zum Verzurren von Ladung bleibt nur der kleine Haken in der Bodenplatte.Bild: Ralf Timm
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Plus beim teuren Anhänger: Glatte Oberflächen erleichtern die Reinigung. Haken und Reling lassen sich zur Ladungssicherung nutzen.Bild: Ralf Timm
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Beispiel Reifen: Die Reifengröße beim billigen Anhänger ist mit 4,50-10 sehr klein. Die Tragfähigkeit liegt an der unteren Grenze.Bild: Ralf Timm
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Plus beim Markenanhänger: Ein größerer Durchmesser und mehr Reserven bei der Tragfähigkeit bringen zusätzliche Sicherheit.Bild: Ralf Timm
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Beispiel Elektrik: Stecker und Lampen sind okay. Die Kabelführung des billigen Anhängers ist dagegen relativ ungeschützt, das kann zu Scheuerstellen führen.Bild: Ralf Timm
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Plus beim teuren Anhänger: Vorteil des Vierkant-Zugrohres: Das Kabel wird geschützt im Inneren des Rohres geführt.Bild: Ralf Timm
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Darauf sollten Sie auch achten: Neben der Qualität ist auch der Einsatzzweck wichtig. Gebremste Anhänger brauchen Stoßdämpfer für die Freigabe. Vorbereitet lässt er sich einfacher nachrüsten.Bild: Hans-Joachim Mau
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Der Anhänger muss mit Plane in den Carport bzw. in die Garage passen. Be- und Entladen: Lässt sich die Plane auch von vorn oder der Seite öffnen, ist es viel einfacher, Ladung zu verstauen.Bild: Hans-Joachim Mau
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Nun fünf Tipps zum Fahren mit Anhänger. Erstens: Damit der Anhänger nicht schon bei niedrigen Geschwindigkeiten ins Schlingern kommt, schwere Lasten nach vorn stellen. Zu schwer? Dann werden bis zu 200 Euro und drei Punkte fällig.Bild: Hans-Joachim Mau
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Zweitens: Für die Fahrstabilität sollte die erlaubte Stützlast möglichst ausgeschöpft werden. Meist liegt sie zwischen 50 und 100 Kilo, lässt sich mit einer einfachen Personenwaage messen.Bild: Hans-Joachim Mau
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Drittens: Für jeden beladenen Anhänger gilt eine kritische Geschwindigkeit. Wird sie überschritten, reicht der kleinste Impuls, um einen Anhänger zum Schleudern zu bringen.Bild: Holger Schaper
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Viertens: Gerade schwere Ladung ist tückisch — kommt sie durch eine Vollbremsung oder ein Ausweichmanöver ins Rutschen, ist ein Unfall programmiert. Bis zu drei Punkte und 50 Euro drohen.Bild: Hans-Joachim Mau
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Fünftens: In der Zulassungsbescheinigung finden sich alle wichtigen Angaben zur zulässigen Anhängelast unter 0.1 (gebremst), 0.2 (gebremst) und 22 (Bemerkungen und Ausnahmen.Bild: Toni Bader
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Für jeden Einsatz gibt es den richtigen Anhänger: Als Sportanhänger für das Motorrad gibt es die grüne Nummer. Das heißt, der kleine fährt Kfz-steuerfrei.Bild: Hans-Joachim Mau
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Für Umzüge: Unter der Plane fährt Stückgut, z. B. Möbel, geschützt vor Wind und Wetter zum Ziel.Bild: Wolfgang Gröger-Meier
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Für das Boot: Gebremst und mit Doppelachse sind Anhängelasten von bis zu 3,5 Tonnen möglich.Bild: Werk
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Für das Laub: Praktische Gitterbox zum Transport von Gartenabfällen oder Feuerholz.Bild: Wolfgang Gröger-Meier
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Für den Smart: Selbst für die Exoten unter den Zugfahrzeugen finden sich im Zubehör Anhänger.Bild: Werk
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Darauf sollten Sie beim Kauf eines gebrauchten Anhängers achten: Aufbau I – Eingerissene Schweißnähte deuten auf harten Einsatz.Bild: Ralf Timm
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Aufbau II: Rausgerissene Nieten kommen vor, lassen sich aber ersetzen.Bild: Ralf Timm
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Elektrik I: Auf Scheuerstellen am Kabel und intakte Pole achten.Bild: Ralf Timm
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Elektrik II: Blinker, Brems- und Rücklicht sind oft fehlerhaft.Bild: Ralf Timm
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Aufgepasst bei der Probefahrt: Läuft er geradeaus, funktioniert die Auflaufbremse?Bild: Ralf Timm
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Reifen: Sind sie porös, runter damit oder neu verhandeln.Bild: Hans-Joachim Mau