Beschlagene Scheiben: gerade im Winter ein großes Sicherheitsrisiko. Wir zeigen, wie Sie ihre Nasszelle wieder trockenlegen – auch ohne Garage.
1. Wasserkasten reinigen: Laub und Schmutz verstopft die Ablaufkanäle. Wasser dringt über Kabeldurchlässe in den Innenraum.
2. Kabeldurchlässe abdichten: Die Kabel stecken in einer Gummi-Manschette, beim Nachrüsten von Elektrozubehör kann sie undicht werden.
3. Haubendichtung prüfen: Ist sie eingerissen oder lose, dann dringt Wasser über den Motorraum in den Wasserkasten ein.
4. Defekte Türdichtungen tauschen: Bei der Kontrolle die Kofferraum-Dichtung nicht vergessen – von hier kriecht Feuchtigkeit in den Innenraum.
5. Türablauföffnungen säubern: Sind sie verstopft, läuft erst die Tür voll, dann der Innenraum. Es gibt auch Abläufe an Schiebedächern.
6. Wasser ablassen: Unter den Sitzen und in der Reserveradmulde gibt es oft einen Gummistopfen. Wird er gezogen, fließt das Wasser ab.
7. Sitze durchtrocknen: Schiebedach offen gelassen? Sind Teppiche und Polster klitschnass, ausbauen und gründlich trocknen.
8. Granulat-Trockner im Fußraum: Gibt es für rund 15 Euro im Baumarkt, zieht die Restfeuchtigkeit aus den Polsterritzen.
Tipp von AUTO BILD-Redakteur Bernd Volkens: "Hilfsmittel für die Fahrzeugtrocknung finden sich im Haushalt. Zeitungen unter die Fußmatten gelegt, Windeln in die Ecken gedrückt, schon verschwindet die Feuchtigkeit. Kaffeepulver in einer Schale, vertreibt zusätzlich üble Gerüche aus dem Auto."
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