Auf einer Landebahn der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA gelang der US-Tuningschmiede Performance Power Racing ...
... jetzt eine offizielle Guinness-Weltrekordfahrt über die stehende Meile (Standing Mile). Ein aufgedonnerter
Ford GT...
... beschleunigte aus dem Stand innerhalb von 1,6 Kilometern auf sagenhafte 455,72 km/h (283,232 mph).
Laut PPR-Chef Johnny Bohmer ist der dafür vorbereitete Ford GT über 1700 PS stark. Damit knackte der Tuner seinen eigenen, 2010 aufgestellten Rekord von Tempo 407 über die 1600 Meter.
Um es allerdings mit einem Jet aufnehmen zu können, müsste der Ford mindestens doppelt so schnell unterwegs sein.
Bei Hochgeschwindigkeitsfahrten kommt ausschließlich High-Tech an den Start.
Der 5,4 Liter große V8 des Ford leistet normalerweise 550 PS und ist damit schon sehr schnell unterwegs.
Wohin die Reise für Performance Power Racing in Zukunft geht? Natürlich ...
... ist nach dem Rekord vor dem Rekord. Die Schraubenschlüssel werden gewetzt und die nächste Hürde, nämlich 460 km/h muss fallen.
Anfang 2010 ging die schnellste Fahrt über die 1,6-Kilometer-Distanz auch schon an einen Ford GT. Der wurde jedoch von Heffner Performance zusammen mit Hofman Motorsports hochgezüchtet.
Die Schnellfahrt fand im Rahmen des bekannten Miami Mile Event statt. Hennessey & Hofmann beschleunigten ihre mindestens 1900 PS starke Flunder auf Tempo 429.
Im Heck bollert ab Werk ein 5,4-Liter-V8 mit 550 PS. Aufgeladen und mit massig Ladedruck sind sogar über 2000 PS machbar.
Aus dem Stand, über die Distanz von einer vollen Meile (1,6 Kilometer). In den USA haben die "Vollgas-Geradeaus-Wettbewerbe" Kultstatus.
Teilgenommen und mit Bravour bestanden. Weil damals aber kein offizieller Guinness-Vertreter anwesend war, fand diese Rekord-Fahrt keine offizielle Würdigung.
Heavy Metal für Fortgeschrittene: Bereits 2008 trimmt ...
... US-Tuner Heffner Performance den exklusiven Ford GT auf Höchstleistung.
Äußerlich sieht man dem schnittigen Blechkleid die extreme Power im Heck absolut nicht an. Hinter den Sitzen toben 900 PS.
Heffner setzt einen zusätzlichen Kompressor ein. Ab Werk wird der 5,4-Liter-V8 mit nur einem Kompressor-Aggregat beatmet.
Das reicht immerhin für satte 540 PS. Technisch spielt der Ford GT in einer Liga mit Porsche Carrera GT und Ferarri Enzo.
Auffällig am Heffner GT ist die rot-weiße Lackierung. Allerdings bleibt der aufgemotzte Ford ein Unikat.
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