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Rekordtag am Sachsenring

14 Sportler auf dem Sachsenring
Rekordtag 2018: Hersteller und Tuner jagen 14 Autos auf Michelin-Reifen mit Volldampf über den Sachsenring. Hier sind AC Schnitzer ACS 5 Sport, BMW M5, Edo Competition AMG GT R, Fugel Sport Civic Type R, Lightweight X4 35d, Mercedes-AMG GLC 63 S, Mercedes-AMG E 63 S T-Modell, Mercedes-AMG GT C Roadster, MTM TT RS, MTM Continental Speed 8, Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid, Prior Design Tesla Model S, Honda NSX und Toyota Yaris GRMN – sie versuchen, die Referenz in ihrer Klasse zu schlagen.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Prior Design Tesla Model S
Die wuchtigen technischen Daten des von Prior Design veredelten Tesla Model S schürten eine hohe Erwartungshaltung. Als einziger Elektrorenner im diesjährigen Feld schonte er das Lärmkontingent des Sachsenrings, ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Prior Design Tesla Model S
... als er nur mit Wind- und Reifengeräuschen an den Stoppuhren der Prior-Mannschaft vorbeirauschte. Schon nach den Aufwärmrunden meldete GT-Rennfahrer David Schiewietz vom Volant des US-Stromers Probleme mit der Software. Der antriebsseitig serienmäßige Tesla ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Prior Design Tesla Model S
... geht schon während der zweiten schnellen Runde in den Notlauf – die Akkus laufen heiß. Für die gezeiteten Stints war nun also volle Konzentration von Schiewietz gefragt. Eine langsame Startrunde aus der Box und dann Vollgas auf Start-Ziel. Die Temperaturüberwachung der Batteriezellen im Wagenboden erlaubt nur eine Runde, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Prior Design Tesla Model S
... und die muss sitzen. Sie saß – die bisherige Bestzeit des Referenzfahrfahrzeugs Tesla Roadsters (1:51,03 min) ist mit 1:47,35 min deutlich gefallen. Voll zufrieden waren die Prior-Männer um David Schiewietz trotzdem nicht. Ohne die letztlich doch eingreifende elektronische Fußfessel wären leicht noch weitere Sekunden zu gewinnen.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Prior Design Tesla Model S
Fahrdynamisch konnte das vom Tuner aus Kamp-Lintfort modifizierte Model S indes überzeugen. Konstruktionsbedingt wirkt sich der sehr tiefe Schwerpunkt positiv auf das Handling aus. 
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Prior Design Tesla Model S
Auf die breiten 21-Zoll-Schmiederäder zog Prior den Michelin Pilot Sport Cup 2 in den Dimensionen 245/30 vorn und 295/25 hinten auf. Durch die sehr flache Reifenflanke konnte Prior trotz des hohen Leergewichts von über zwei Tonnen mit lediglich 2,5 Bar Reifendruck an den Start gehen. An Grip mangelte es also nicht.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Prior Design Tesla Model S
Dass der Tesla für heftige Beschleunigungswerte gut ist, wissen wir. Schade für Prior, dass die hohe Rennstreckenbelastung der serienmäßigen Batterie zu viel abverlangt. Der ebenfalls elektrische Mercedes SLS Electric Drive hielt dem Einsatz beim Rekordtag 2016 stand.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
Lightweight X4 35d
Dem Namen nach dürften Sie jetzt stutzen. Der hessische Tuner Lightweight ging beim diesjährigen Rekordtag ausgerechnet mit einem schwergewichtigen Diesel-SUV ins Rennen. Somit konkurriert die Mannschaft um Geschäftsführer Marc Müller mit dem schweren Drehmomentkoloss Audi Q7 V12 TDI der ersten Generation. 
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
Lightweight X4 35d
Genau hier wird der Firmenname zum Programm: Leichtbau-Aluräder, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... ein Titanauspuff, der nach Art des Hauses rund 40 Prozent Gewicht einspart, und nicht zuletzt die schwere Leder-Rücksitzbank, die in der Box blieb, sparten einige Kilos.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Noch auffälliger ist allerdings, was Lightweight unter dem Blech des X4 35d bewirkt hat. Mit 20 Mehr-PS liegen im mattgrauen Boliden nun deren 333 an. Daneben wirkt ein Drehmoment von 705 anstelle von 630 Newtonmetern – eine Urgewalt, ...
Bild: Tobias Kempe
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... die das 1982-Kilo-SUV in nur 4,6 Sekunden auf Tempo 100 schnalzt. Dank herauscodiertem Vmax-Limiter endet die Beschleunigung laut Lightweight erst bei 270 km/h. Das Zeug zum schnellsten Ölbrenner Sachsens hat der X4 also.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Zum Rekord bedurfte es nur noch der kundigen Hand von Rennsport-Profi Marc Basseng, den wir bereits mehrfach bei unseren Rekordtagen begrüßen durften. 
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Damit alles perfekt war, wärmten bis unmittelbar vor der Startfreigabe noch Reifenheizdecken die vier Michelin-Pneus.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Auf der Strecke zeigten diese dann den nötigen Biss, um das graue SUV-Coupé unter Missachtung jeglicher Trägheitsgesetze durch Omega, Sachsen- und Queckenbergkurve zu wuchten.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Der Plan ging auf, und der Lightweight-X4 schenkte dem Diesel-SUV-Titelverteidiger von Audi herbe 8,5 Sekunden Rückstand ein. Wir sind gespannt, ob sich zukünftig ein Hersteller oder Tuner berufen fühlt, die 1:42,69 min zu knacken.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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"Toyota ist zurück in der Spaßliga", schrieb Kollege Guido Naumann beim Supertest des Toyota Yaris GRMN. Der kleine Japaner mit dem sperrigen Kürzel (GRMN steht für Gazoo Racing Masters of Nürburgring) ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... soll die Erfahrungen, die Toyota seit 2017 mit dem Yaris WRC in der Rallye-WM macht, auch auf die Straße bringen. Was ihm im Supertest gut gelang: Mit dem Motor der Lotus Elise stellte er sich längsdynamisch vor die Konkurrenz in Gestalt von Peugeot 208, Corsa oder Polo.
Bild: Toyota Motor Corporation
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Am Sachsenring fehlten dem Japaner aber noch Sekunden auf die Mitbewerber. Da geht noch was, dachte sich Toyota und entsandte den knuffigen Kleinen zum Michelin-Rekordtag.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Sachsenring-Ass und Frontantriebs-Spezialist Steve Kirsch, derzeit mit einem Renault Mégane in der TCR-Rennserie unterwegs, pilotierte den Yaris. Nach ersten Orientierungsrunden ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... deckt sich Steves Urteil mit dem von Guido Naumann: "Die Vorderachse ist etwas zu weich, dadurch kommt der Yaris ins Untersteuern, ein Hinterrad ist oft in der Luft. Gefährlich ist das nicht, schnell aber natürlich auch nicht", erklärt Kirsch. Dennoch galt es, eine bessere Zeit als die von Guido Naumann im Supertest zu fahren.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Damit dafür auch eine realistische Chance bestand, zog Michelin den Sport Cup 2 auf. Mit Erfolg: Um 1,78 Sekunden verbesserte der Yaris GRMN die Referenzzeit auf jetzt 1:42,88 min – Ziel erreicht! 
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Übrigens: Mit dieser Rundenzeit rückt der Toyota nun auch der Kleinwagen-Benchmark Peugeot 208 GTi (1:41,18 min) auf den Pelz; den Mini JCW GP hat er überholt.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Wir kennen ihn gut, den MTM Continental GT Speed Eight in der Birkin Edition. Zum Einzeltest im Herbst 2017 trat er mit vergleichsweise moderaten 675 PS und 860 Nm (Serie: 528 PS/680 Nm) an. 
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Mit seiner Sachsenring-Rundenzeit von 1:42,58 min setzte der VW-Phaeton-basierte 2,4-Tonner ein dickes Ausrufezeichen – Lenkung, Handling und nachgerüstete Keramikbremsen lieferten eine für diese Gewichtsklasse überzeugende Vorstellung ab.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Jetzt ist er wieder da und – Sie haben es womöglich geahnt – stärker denn je. 802 PS und 980 Nm pumpt das Kraftwerk in die Achtstufen-Wandlerautomatik und weiter an alle vier Räder. An der Längsdynamik-Kompetenz bestehen also keine Zweifel.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Das größte Problem bleibt das hohe Gewicht und die damit einhergehende enorme Belastung der Reifen. Eine besondere Herausforderung also ...
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... für die Michelin Pilot Super Sport in 285/35 R 21, die sich bei kühleren Temperaturen als den 17 Grad zum Zeitpunkt der Rekordfahrt sicherlich wohler gefühlt hätten.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Doch es ist, wie es ist, und MTM-Pilot Florian Gruber gibt wie immer alles – inklusive angelegter Außenspiegel für einen reduzierten Luftwiderstand. 
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Trotz deutlicher Schlagseite in Kurven und heulender Pneus fährt das getunte Bentley-Coupé mit 1:39,56 min auf Anhieb drei Sekunden auf die alte Rundenzeit heraus.
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Hut ab, einen derart großen Vorsprung haben wir trotz zusätzlicher 127 PS und Feinarbeit am Fahrwerk nicht erwartet.
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Heimspiel hieß es für die Mannschaft von Fugel Sport. Ganz in der Nähe des Sachsenrings steht das Honda-Autohaus Fugel mit dessen Motorsportteam Fugel Sport. Das Ziel beim 2018er-Rekordtag: den Titel des schnellsten Honda in der Tuningklasse zu erobern. 
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Und dazu musste man lediglich das eigene Vorjahresauto niederringen. Speziell für dieses Vorhaben stellte Honda Deutschland dem Fugel-Team einen neuen Type R zur Verfügung.
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Das Tuning? "Wir werden nur leichtere und breitere Räder samt den Michelin Cup 2-Reifen aufziehen. Das sollte für die Bestzeit reichen", erklärt Rennfahrer Dominik Fugel. 
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Die OZ Superturismo messen zwar wie die Serie 8,5 x 20 Zoll, stehen aber dank anderer Einpresstiefe 40 mm weiter außen; so ergibt sich eine breitere Spur. Dazu frischgebackene Michelin Sport Cup 2 in Originalgröße 245/30 R 20, fertig.
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Im Warm-up fuhr Dominik den passenden Luftdruck raus, etwas Untersteuern machte die erste Fahrt nicht ganz rund. Doch sein Motorsportteam kennt sich damit aus. Der Druck wurde vor dem Start zur Zeitenjagd noch einmal penibel an Vorder- und Hinterachse angepasst. 
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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In der ersten von zwei erlaubten Vollgasrunden waren die Reifen noch nicht ganz auf Temperatur, die Rundenzeit langsamer als die Zielzeit. Dann setzte der Sachse alles auf eine Karte ...
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... und prügelte den Honda um den Ring. Jede Kurve noch härter angebremst, das Heck immer mitlenken lassen. Auf Start-Ziel hebt Dominik im Auto die Faust, 1:37,49 Minuten, Rekord!
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Das Fugel-Team betreute übrigens auch den Honda NSX, ...
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... da Fahrer Steve Kirsch aber die Regelelektronik nicht deaktivieren konnte, blieb der NSX ohne neue Rekordzeit.
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In der Klasse der schnellen Hochsitzer gab es bis zuletzt ein Hauen und Stechen zwischen den Schwergewichten BMW X6 M und Porsche Cayenne Turbo S– mit Vorsprung auf ihre kleineren Geschwister X4 M und Macan Turbo. Ein Paradoxon, das man bei Mercedes-AMG mit dem brandneuen GLC 63 S nun endlich aufgriff ...
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... und damit nicht weniger als einen querdynamischen Quantensprung bei den SUVs auf die Räder stellte. Wirklich klein ist zwar auch der GLC nicht, ...
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... doch mit seinem schubstarken 510-PS-V8, ...
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... hecklastiger Allradverteilung und einem Fahrwerk, das sich wie kaum ein zweites der Fliehkräfte eines Hochbaus zu erwehren weiß, war ein neuer SUV-Rekord für den Affalterbacher eigentlich nur noch reine Formsache.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Entsprechend entspannt war die Stimmung in der AMG-Box vor dem Rollout zu den beiden gezeiteten Rekordrunden. Aus den Vorabtests wusste man: Hier geht was! Eingang Start-Ziel: Im leichten Drift wuchtete AMG-Werksfahrer Jan Seyffarth den GLC auf seine erste schnelle Runde. 
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Der Hintern drückt immer wieder kräftig, doch die Kurventempi des Zweitonners sind atemberaubend. Erst zum Ende der zweiten schnellen Runde werden die leichten Quersteher zu größeren Rutschern ...
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... und entlocken Seyffarth auf der Gegengerade ein kurzes Wort des Unmuts. Ein paar Zehntel blieben liegen. Bei kühleren Temperaturen und mit nachgeregeltem Luftdruck wäre die 1:36er-Marke wohl gefallen. Den alten Rekord des Porsche Cayenne Turbo S von 1:38,32 min hat der GLC 63 S aber auch so um über eine Sekunde auf 1:37,23 min verbessert.
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Schnelle Kombis, das können die Jungs von AMG: Beim Rekordtag 2016 fuhr der C 63 S als familienfreundliches T-Modell sensationell in die 1:35er-Zeiten und wurde damit schnellster Serienkombi. Nun rückt der große Bruder E 63 S als T-Modell aus, ...
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... um die Hackordnung unter den Geschwistern wiederherzustellen. Ja, die aktuelle E-Klasse schleppt ein paar Kilo mehr mit sich herum als die kleinere C-Klasse, ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... weiß dieses Hemmnis jedoch mit gewaltigen 850 Nm und traktionsförderndem Allradantrieb bestens zu kaschieren.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Auf Tastendruck breitet der E 63 S dem Fahrer eine riesige Spielwiese von Ideallinie-Kleistern bis Queranschlag im Drift-Mode mit entkoppelter Vorderachse aus, die so nur noch der neue BMW M5 aufzufächern versteht. Doch den Münchner gibt es eben nicht als Touring. Also ein reiner Wettlauf gegen sich selbst für AMG? Nicht ganz!
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Ausgerechnet das benachbarte Stuttgart-Zuffenhausen kommandierte den Porsche Panamera Sport Turismo Turbo S E-Hybrid als Gegner des E 63 S T-Modells ab. Das einzige Duell der diesjährigen Zeitenschlacht sorgte für große Spannung unter allen Teilnehmern. 
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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AMG-Pilot Jan Seyffarth, der nach einem kleinen Patzer in Sektor eins auf seiner zweiten schnellen Runde richtig pushen musste, war zufrieden: "Ich habe megaspät gebremst, habe versucht sauber zu fahren, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... der Speed hat subjektiv gepasst." Zwar reicht es gegen den Panamera (ab Bild 63) nicht zum Rekord des schnellsten Serienkombis, doch die Zeit des kleinen Bruders C 63 S T schlägt der E 63 S T mit 1:35,73 min um 0,16 Sekunden. Die alte Rangordnung zwischen C und E ist damit wiederhergestellt
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Nur mal angenommen, das Aufgebot aller M-Modelle entspräche einer Fußballmannschaft, dann wäre Michelin im Prinzip nichts anderes als der Hauptausrüster des gesamten Kaders. Egal welchem M Sie auch auf die Flanke linsen, ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... Sie werden in der Regel immer das markentypische Bibendum sehen. Und nein, mehr muss man über die sportlichen Vorzüge der französischen Reifen gar nicht sagen. Außer vielleicht, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... dass Michelin nicht jedes Modell stumpf über den Schnell-und-sportlich-Kamm schert. Schließlich verbirgt sich hinter jedem M-Reifen immer auch eine BMW-eigene M-Spezifikation. Und die wird wiederum gezielt auf das jeweilige Modell zugeschnitten.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Bedeutet: Für den M5, der im wahren Leben eher Lang- denn Rundstrecken-Dynamiker ist, bekam der Pilot Sport 4S ein relativ breit gefächertes Spektrum an Fähigkeiten verpasst. Vor allem Abrollakustik ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... und Abrollkomfort wurden im Vergleich zu den kleineren Kalibern nachpoliert. Kriterien, die medial vielleicht immer ein wenig unsexy wirken, im Alltag aber nicht zu unterschätzen sind. Weshalb wir so ausführlich darauf eingehen?
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Nun, weil man das Eigenschaftsspektrum eines Reifens natürlich nicht beliebig erweitern kann (wenn dem so wäre, dann gäbe es – überspitzt gesagt – längst wintertaugliche Vollslicks); jede Optimierung in eine Richtung hat bestimmte Zugeständnisse in einer anderen zur Folge.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Wundern Sie sich also nicht, wenn dem M5 hier ein paar Zehntel auf seine Supertest-Zeit fehlen. Diese wurde auf dem Alternativ-Pneu gefahren, der seinerseits mehr den Trockengrip fokussiert, im Alltag aber nicht so ausgewogen ist wie der Michelin. Das Schöne: Am eigentlichen Rekord von 1:35,55 min ändert die französische Vielseitigkeit nichts!
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Wenn Porsche zur Zeitenjagd auf einer Rennstrecke antritt, dann überlassen die Zuffenhausener nichts dem Zufall. Wen das irritiert, der versteht die Spannung nicht, die die Mannschaft hinter Nordschleifen-Rekordfahrer Lars Kern noch stärker antreibt als die Akkus den E-Motor des Panamera Sport Turismo Turbo S E-Hybrid; ... 
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... der absolute Wille zum Sieg, den alle Beteiligten im Blut haben. Nachdem der 911 GT2 RS und der neue Cayenne Turbo zum Datum des Rekordtags nicht zur Verfügung standen, musste es der Panamera als einziger Porsche beim Rekordtag gegen den Mercedes-AMG E 63 S T-Modell in der Kombi-Klasse reißen.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Kein leichtes Los für den deutlich schwereren Sport Turismo, der samt Hybridtechnik gut 350 Kilogramm mehr zu satteln hat als der AMG. Trotzdem ging Porsche das Duell gegen den schwäbischen Rivalen selbstbewusst und ohne einen Vorabtest an. 
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Was folgte, war eine fahrerische Kür vom Allerfeinsten: Lars Kern bewegte den Allradler wie auf Schienen über die kleine Nordschleife des Ostens, nutzte jeden Zentimeter der Strecke aus ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... und platzierte sich mit 1:35,37 min am Ende nicht nur vor dem E 63 S T-Modell, sondern auch zwei Zehntel vor dem BMW M5! Der Titel "Schnellste Serienlimousine" wäre für den Panamera beim Rekordtag also auch drin gewesen.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Pilot Lars Kern krönte seine blitzsaubere Rekordfahrt mit einem herrlichen Drift über die Sternquell-Kurve.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Oha! Der MTM TT RS will also schnellster (getunter) Fronttriebler auf dem Sachsenring werden? Sie stutzen völlig zu Recht, denn eigentlich treibt die TT-Topversion ab Werk ja alle vier Räder an. Und das aus gutem Grund, denn schon die serienmäßigen 480 Nm und 400 PS würden sonst an der Vorderachse buchstäblich verpuffen. 
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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MTM packt da noch mal 50 Prozent mehr Leistung drauf, peitscht den wundervoll gurgelnden Turbo-Fünfzylinder auf sagenhafte 602 PS und 690 Nm. Und weil MTM-Chef Roland Mayer ein Fuchs ist, der nun auch den Rundenrekord der Fronttrieblerklasse knacken will, legt er kurzerhand die Haldex-Kupplung still, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... die normalerweise den Kraftschluss zur Hinterachse herstellt. Ganz so einfach gestaltet sich die Metamorphose vom Allradler zum Fronttriebler natürlich nicht, denn setzt man lediglich die elektronische Steuerung der Haldex-Kupplung außer Funktion, verbrennen die im Ruhezustand noch immer mit sanftem Druck anliegenden Kupplungslamellen.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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MTM löst das Problem mit einer Software, die die Hinterachse vollkommen reibungslos entkoppelt. Und wie sieht’s mit der Traktion aus? Nun, MTM tut das Möglichste und zieht 265er-Michelin Pilot Sport Cup 2 auf die Vorderräder, ...
Bild: Lena Barthelmeß
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... hinten sollen moderate 235er für ein bewegliches Heck sorgen. Schon bei der Ausfahrt aus der Boxengasse drehen jedoch heftigst die Vorderreifen durch – ein Beweis dafür, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... dass uns Roland Mayer nicht angeschwindelt hat. Überdies lässt sich anhand der Sektorenzeiten ablesen, dass der MTM TT RS aus engen Kehren wie dem Omega schlechter herauskommt als das Serienauto. An allen anderen Stellen jedoch spielt der MTM gnadenlos die PS-Karte aus. Bestzeit: 1:34,53 min – Mission accomplished!
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Auch auf diesem Rekordtag sammelte AMG-Rennprofi Jan Seyffarth mit drei Fahrzeugen wieder die meisten Kilometer unter allen Fahrern. Nach GLC 63 S und E 63 S T-Modell folgte im 557 PS starken GT C Roadster der krönende Abschluss mit dem Rekordziel "Schnellstes Cabrio am Sachsenring".
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Mit seiner langen Motorhaube, dem knackig kurzen Heck, bollerndem V8-Sound und der mattschwarzen Darth-Vader-Lackierung sorgt der GT C Roadster in der Boxengasse für viele anerkennende Blicke: Was für eine Schönheit!
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Doch auch das schönste Auto wird beim Rekordtag hart rangenommen. Die Referenzzeit des Porsche 911 Turbo S Cabrio der ersten 991-Genration sollte für den GT C Roadster eigentlich locker zu knacken sein. 
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Für den Fahrer sowieso: Normalerweise bewegt Jan Seyffarth einen GT3-Renner für AMG, bestreitet VLN-Läufe sowie Langstreckenrennen und hilft mit seinem Youtube-Kanal engagierten Nachwuchs-Racern beim Sim-Racing auf die digitale Ideallinie. Ein echtes Aushängeschild der jungen Rennfahrergeneration.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Nur zwei schnelle Runden beim diesjährigen Rekordtag sind aber auch für routinierte Profis eine echte Herausforderung: Zum Mittag glüht die Sonne auf den Sachsenring, das Heck des GT C schnippt in der ersten gezeiteten Runde am Kurvenausgang immer wieder kurz ins Übersteuern. 
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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In der zweiten Runde nagelt Seyffarth den AMG dann ohne den kleinsten Schwänzler auf die Ideallinie. Wer mal eine dieser 110-Prozent-Runden sehen möchte, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... darf sich gern die Onboard-Aufnahme auf den digitalen Präsenzen von SPORTSCARS bei Facebook und Youtube anschauen. Den alten Rekord des Porsche 911 Turbo S Cabrio (991/1) knackt der GT C Roadster mit knapp einer Sekunde Vorsprung in 1:32,94 min deutlich.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Jetzt ist so ein BMW M5 ab Werk ja kein langsames Auto. Genau genommen sogar ein ziemlich schnelles, wie auch unser Supertest in diesem Heft zeigt. Und AC Schnitzer maßt sich also an, den M5 noch schneller zu machen? Und ob! 
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Dabei kam der Rekordtag für AC Schnitzer eigentlich etwas zu früh, denn der ACS5 Sport musste ohne die Zusatzmodul-Leistungssteigerung auf 700 PS und 850 Nm antreten, die sich noch in der Erprobung befand. Da das Auto mit gemessenen 650 PS aber schon ab Werk überaus gut im Futter stand, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... verließen sich die Aachener voll auf ihre Kompetenz in Sachen Fahrwerk und Aerodynamik. Das in der Höhe sowie Zug- und Druckstufe im Lowspeed- wie Highspeedbereich einstellbare Variante- 4-Gewindefahrwerk wurde gemeinsam mit KW entwickelt und abgestimmt.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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In Verbindung mit der sehr abtriebsorientierten Carbon-Aero samt tiefem Frontsplitter und hohem Heckflügel inklusive Gurney-Flap klebt der ACS5 förmlich auf dem Sachsenring. Im Straßenbetrieb auf 20-Zöllern mit Michelin Sport Cup 2 unterwegs, ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... rüstete Schnitzer für die Rekordfahrten auf leichtere 19-Zöller mit 285er-Michelin Sport Cup 2 in der von Corvette Z07 und AMG GT R bekannten, radikalen ZP-Spezifikation um.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Und dann zieht AC Schnitzer-Entwicklungschef Roman Fenners noch ein weiteres Ass aus dem Ärmel. Oder genauer gesagt, aus der Box: Ex-Formel-1-Testfahrer und Le- Mans-Profi Jörg Müller.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Der steigt tiefenentspannt und bestens gelaunt in den ACS5, prügelt ihn in sensationellen 1:31,71 min um den Ring und entsteigt ihm in noch besserer Stimmung.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Edo Competition – ein Name, der erstmals bei einem unserer Rekordtage auftaucht. Dabei sind die Autos von Inhaber Edo Karabegovic keineswegs langsam oder soft getunt. Im Gegenteil, der Ahlener veredelt am liebsten die Autos, an die sich keiner rantraut, wie zum Beispiel den AMG GT R. 
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Denn der Bolide aus Affalterbach ist eigentlich schon ab Werk messerscharf getunt und sauschnell. Doch Edo fand noch Verbesserungspotenzial und wollte das Ergebnis am Rekordtag präsentieren.
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Und weil Karabegovic (Mitte) gern Nägel mit Köpfen macht, sollte den Apparat auch jemand bewegen, der weiß, wie man damit umgehen muss. So engagierte er den britischen AMG-Werksfahrer Adam Christodoulou (links).
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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Das Tuning? Die Leistung von 700 PS erreicht Edo allein durch Änderungen der Software. Allerdings wird die volle Dröhnung nur stufenweise freigegeben: 650 PS im fünften Gang, 680 im sechsten und schließlich 700 in der siebten Fahrstufe. Das Getriebe blieb unverändert, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... der Serienauspuff wurde so bearbeitet, dass er auch im Normalmodus seine Mündungsklappen geöffnet hält.
Bild: Jan Götze / Auto Bild
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Dazu eine Tieferlegung über das Serien-Gewindefahrwerk um rund 35 Millimeter und optimierte Sturzwerte von 3,2 Grad an der Hinter- und 3,0 Grad an der Vorderachse sollten zum anvisierten Titel ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... "Schnellster getunter Mercedes" verhelfen, der bislang vom C 63 Black Series von GAD gehalten wurde. Eigentlich eine leichte Aufgabe, wenn man bedenkt dass der GT R schon bei uns im Test eine 28er-Zeit gefahren ist.
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Doch Christodoulou konnte den ersten wichtigen Peak der Michelin Cup 2 in ZP-Kennung nicht optimal ausnutzen, hatte immer wieder zu viel Übersteuern. Vielleicht waren auch Fahrwerk und Sturz nicht optimal eingestellt, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... so schaffte der Brite nur eine 1:29,77 Minuten. Dennoch, den Rekord des schnellsten Mercedes in der Tuningklasse verbesserte er um gute vier Sekunden!
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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Das Fazit: "Zwar blieben große Überraschungen wie in den Vorjahren aus, dennoch waren viele Hochkaräter in Form von Autos und Piloten am Start. Und bis auf den Honda NSX und den Mercedes-AMG E 63 S T haben alle ihre Rekordziele erreicht. Der eine ganz knapp, der andere mit großem Vorsprung. Und natürlich waren neben den Tunern auch die Hersteller wieder mit von der Partie, ...
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD
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... unter anderem Mercedes-AMG mit drei Fahrzeugen, BMW mit dem neuen M5 und Porsche mit dem GT2 RS-Rekordfahrer Lars Kern im Panamera. Unsere Highlights? Klar, das erste echte Duell bei einem Rekordtag. Porsche und Mercedes-AMG kämpften um die Kombi-Krone, am Ende ging der Pokal nach Zuffenhausen. Bei ...
Bild: Lena Willgalis / AUTO BILD
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... den Tunern beeindruckte uns am meisten der Auftritt von AC Schnitzer. Die Aachener rückten mit dem brandneuen M5 an, natürlich komplett getunt. Mit 1:31,71 Minuten war der ASC5 Sport so schnell wie ein Lamborghini Aventador SV! Wir sagen Glückwunsch an alle Teilnehmer, ob Gewinner oder Verlierer. Einfach unglaublich, wie viel Ehrgeiz jeder in diesen Rekordtag gesteckt hat. 2019 sehen wir uns wieder!"
Bild: Ronald Sassen / AUTO BILD