Die
Nationale Plattform Elektromobilität will drei bis fünf Regionen in Deutschland mit insgesamt rund 180 Millionen Euro fördern. Die "Einführung und Etablierung der
E-Mobilität" soll ab Juli 2012 drei Jahre lang in diesen "Schaufenstern Elektromobilität" vorbereitet werden. Ziel ist, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen zu haben.
Dieses Gremium mit Vertretern aus Industrie, Verbänden sowie der beteiligten Ministerien Verkehr (Foto: Minister Peter Ramsauer/CSU), Wirtschaft, Umwelt hofft auf einen "innovativen Wettstreit" unter den deutschen Regionen. Die aussichtsreichsten unter den rund 40 Kandidaten haben sich die Unterstützung von Wirtschaft und Politik gesichert.
Berlin will so etwas wie das Super-Schaufenster werden: 33 Einzelprojekte, 200 Kooperationspartner, darunter deutsche Autobauer und die großen deutschen Stromkonzerne. Allein 500
Smart ED sollen durch die Hauptstadt fahren, außerdem ...
... bekommt
Berlins Polizei Elektroautos in ihre Flotte.
Hamburg will sich in den kommenden Jahren als wahre Hauptstadt der E-Mobilität etablieren. Die Hansestadt setzt auf die große Nachfrage der lokalen Unternehmen nach E-Mobilität. Bis 2015 sollen über 15.000 E-Autos durch Hamburg fahren. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat das Thema Schaufenster bereits zur Chefsache erklärt.
Niedersachsen setzt bei der Bewerbung für das "Schaufenster Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg" voll auf den VW-Konzern, der ab 2013 erst den
E-Up und später den
Golf als
Blue-e-Motion auf den Markt bringen will.
Nordrhein-Westfalen hat sich die Unterstützung von
Ford gesichert. Der Autohersteller will bis 2015 allerdings nur 500 E-Autos auf die Straßen bringen. Zentrales Projekt soll die "Route der E-Mobilität" Dortmund–Aachen werden.
Gemeinsame Sache wollen die Freistaaten Sachsen und Bayern machen. Zentraler Partner ist natürlich die
BMW AG, die in Leipzig ab 2013
i3 und
i8 bauen wird.
Baden-Württemberg (Foto: Ministerpräsident Winfried Kretschmann/Grüne) setzt darauf, Erfinderland des Automobils zu sein. Die grün-rote Landesregierung hat einen Projektrat ins Leben gerufen. Der betont aber, man gewinne den Wettbewerb nicht "mit links".
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