Der serienfertige Seat Toledo wird sich auf dem Autosalon Paris 2012 dem großen Publikum zeigen – AUTO BILD ist ihn jetzt schon gefahren.
Neben innerer Größe bietet der Toledo guten Sitzkomfort. Die straffe Federung ...
... schüttelt die Passagiere auf schlechten Wegen aber durch, ...
... sportliche Einlagen nimmt der Spanier leicht untersteuernd.
Unter der Motorhaube werden wir meist den TDI mit 105 PS brummen hören, der mit Kraft bei Drehzahlen unter 2500 Touren gefällt.
Braucht er auch, denn die fünf Gänge des mechanischen Getriebes sind weit gespreizt.
Der Toledo ist ein Skoda Rapid mit kleinen Änderungen in Blechkleid und Ausstattung. Beide werden auf denselben Bändern produziert, erst das Logo macht den Toledo zum Skoda aus Spanien.
Der Seat Toledo bietet vor allem Platz. Auf 4,48 Meter Länge bietet die geräumige Limousine ihren Passagieren Mittelklassemaße und dem Gepäck sogar Oberklasseformat.
550 Liter passen unter die große Klappe. Das Interieur wirkt eher zweckmäßig als elegant – was nicht nur Spaniens Taxifahrer freuen wird.
Die breiten Scheinwerfer sind Teil der aktuellen Design-DNA. Zusammen mit dem trapezförmigen, besonders flachen Grill, dem unteren Lufteinlass und den horizontalen Rückleuchten strecken sie laut Seat das Fahrzeug optisch in die Breite.
Der Seat Toledo startet bei etwa 14.000 Euro für den Dreizylinder-Benziner mit 75 PS ..
... und kostet damit etwa genauso viel wie der Rapid.
Bei den Motoren bedient sich Seat wie üblich aus dem VW-Regal: Die Benziner leisten zwischen 75 PS und 122 PS.
Wer auf einen Selbstzünder nicht verzichten will, muss zunächst auf den von uns bewegten 1,6-Liter TDI mit 105 PS zurückgreifen. Der kleinere Diesel mit 90 PS kommt später.
Bei der Inneneinrichtung hat Seat auf jeglichen Schnickschnack verzichtet, viele Details wie Lichtschalter oder Navi-Optik kennen wir aus weiteren VW-Konzernautos.
Die hellen Stoffe werden wir nur in höheren Ausstattungslinien sehen, ...
... Serie in der Basis bleibt schlichtes Grau-Schwarz.
Das optionale Navigationssystem mit SD-Kartenschlitz zur Speicherung des aktuellen Kartenmaterials arbeitet mit dynamischer Routenführung, sucht also bei Staus immer die schnellste Verbindung.
Das hochauflösende Display ist teilbar, man kann neben der Kartendarstellung weitere Informationen einblenden.
Das Handschuhfach ist ausreichend groß, der Beifahrerairbag lässt sich deaktivieren.
Auf der Rückbank geht Seat geräumig zu, ...
... in der Mittelarmlehne gibt es Flaschenhalter oder ...
... eine Durchlademöglichkeit für lange Gegenstände.
Die Sitze lassen sich im Verhältnis 40 ...
... zu 60 Prozent umlegen.
Wer die Rückbank komplett umklappt, kann 1490 Liter einladen. Hier bietet mancher Mittelklasse-Kombi auch nicht mehr.
Ein Gepäcknetz sichert kleine Gegenstände im Kofferraum, ...
... unter der Bodenmatte schlummern ein vollwertiges Ersatzrad und das Bordwerkzeug.
Lust auf weitere Details zum neuen Seat Toledo? Einfach durch die Galerie klicken. Ab Bild 46 folgt der Konzernbruder Skoda Rapid.
Hier ist der Zwilling aus Tschechien: Der Rapid trägt das typischen Markengesicht, große Designexperimente sind ohnehin nicht die Sache von
Skoda.
Gerade in der Seitenansicht wird deutlich: Eine ganz klare Linie mit zwei dezenten Sicken soll reichen, um die Blicke auf sich zu ziehen. Premiere feiert die Limousine in
Paris 2012. Hier geht es zum
Skoda Rapid- Fahrbericht.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.