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SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA

SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA
Beim Tuning gibt es keine Regeln! Zumindest existieren keine Vorschriften, was den Style betrifft. Und so versuchen sich die Amis mit immer verrückteren Umbauten gegenseitig zu übertreffen. Dass das nicht immer den allgemeinen Geschmack trifft dürfte klar sein. Am Ende muss es aber nur dem Besitzer gefallen, mehr nicht. Bei diesem Porsche ist das hoffentlich der Fall, denn der 911 fällt eher in die Kategorie ...
SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA
... Low-Budget-Tuning. So einen 911 der Generation 996 gibt es inzwischen für relativ wenig Geld. Der runtergerockten Innenausstattung zufolge dürfte dieses Exemplar auch schon einige Meilen auf dem Buckel haben. Das erklärt aber nicht, warum das Tuning derart billig ausfällt: Die Breitbau-Kotflügel sind rundherum schlecht genietet und die Spaltmaße mit reichlich Silikon aufgefüllt. Die Tieferlegung fällt auf der ...

SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA
... einen Seite tiefer als auf der anderen aus und das Spoiler-Konstrukt aus Carbon wirkt extrem fragil und dürfte bei Geschwindigkeiten von über 100 km/h wohl kaum Stabilität liefern. Die Folierung im Design des legendären Porsche 917/20 von 1971 hilft da leider auch nicht viel. Mal ganz ehrlich: Wer will schon ein Auto, auf dem Schwanz steht?
SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA
Jetzt heißt es ganz stark sein! Das hier ist kein Auto aus dem neuen Transformer- oder Death Race-Film, sondern ein BMW M4 von einem privaten Tuningfan aus Ontario. Richtig gelesen, dieses unförmige Frankenstein-Auto war einmal ein eleganter BMW M4, der neu schlappe 78.000 Euro kostet. Das war allerdings bevor der Besitzer entschieden hat, sein Coupé komplett umzubauen: Das massive Bodykit macht den ...
SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA
... M4 nicht nur unglaublich breit, sondern auch unglaublich unförmig. Es besteht aus kiloweise Spachtelmasse, die an mehreren Stelle schon bricht. Alles, was an diesem M4 nach Carbon aussieht, ist schlecht angebrachte Carbonfolie, die Vorderräder stehen einen gefühlten halben Meter in den Radhäusern und könnten massive Distanzscheiben vertragen. Die Schrauben an der Frontschürze sind nicht nur ...
SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA
... verrostet, sondern auch teilweise nur halb reingedreht. Sämtliche Lufteinlässe sind Fake und die Motorhaube sieht mit den ganzen Auslässen aus wie ein Schlachtfeld. Die Spaltmaße sind grausam, das Bodykit ist rundherum angeeckt und die Carbonfolie am Frontsplitter ausgeblichen. RIP BMW M4 – hier ist leider nichts mehr zu retten!
SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA
Dieser Hummer H2 steht exemplarisch für einen USA-Trend, der schwer zu verstehen ist: Wieso legen die Amis ihre Trucks so extrem hoch und montieren dann so kleine Felgen mit extra schmalen Reifen? Die extrem umgebauten Pick-ups und Jeeps haben Federraten bis nach Meppen aber dürften dank ...
SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA
... der Bereifung und der tiefen Achsen nur bedingt offroadtauglich sein. Einsteigen ist bei diesen Ungetümen übrigens auch nicht ganz einfach, da muss man erst auf den Reifen klettern, um dann die Tür zu öffnen und sich hochzuziehen. Wenn der Arbeitsweg also nicht durch einen zwei Meter tiefen Fluss führt, ...
SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA
... machen diese Trucks null Sinn. Wasser durchqueren diese Showcars wahrscheinlich aber auch nicht, schließlich sollen die weißen Felgen nicht schmutzig werden. Ist irgendwie so, als würde man sich ein Auto mit 1000 PS kaufen, das aber nur 30 km/h fährt. Definitiv zu viel Show für den deutschen Geschmack!
SEMA 2017: Die Tuning-Sünden der SEMA
Vom gigantischen Hummer kommen wir zum kleinen Mini. Der Classic Mini ist ein tolles Auto, das eine riesige Fangemeinde hat und längst nicht nur bei Frauen beliebt ist. Dieses Exemplar vom Pimp-My-Ride-Tuner West Coast Customs dürfte aber höchstens Barbie gefallen. Die Außenfarbe Schweinchen-Rosa wird mit weißen Felgen mit rosafarbenem Rand kombiniert. Auch im Innenraum ...
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... dominieren die Farben Rosa und Weiß. Ein Hingucker ist der Schaltknauf mit Swarovski-Kristallen, der dieses Barbie-Mobil leider nicht hübscher macht. Auch das ...
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... mit Swarovski-Kristallen überzogene Dach lässt den Mini kein Stück hochwertiger, sondern viel mehr peinlicher wirken. Hier passt einmal mehr der alte Spruch: Weniger ist manchmal mehr! Bleibt nur zu hoffen, dass der Mini nicht bald durch Berlin kurvt, was die grüne Plakette vermuten lässt.
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Eines der beliebtesten Autos auf der SEMA 2017 ist definitiv der Ford Mustang. Das Ponycar steht auf der größten Tuningmesse der Welt in allen Farben, Ausführungen und Generationen. Ein besonders fragwürdiges Exemplar ist dieses dunkelblaue von SR Motors. Die Front ist mit ein paar Carbon-Anbauteilen ...
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... noch zurückhaltend. Anders sieht es im Profil aus. An der C-Säule hat der mexikanische Tuner massive Carbon-Aufsätze verbaut, die den Eindruck eines Fastbacks verschaffen sollen. Was auf dem Foto nicht zu erkennen ist, ist die miserable Passgenauigkeit der Teile. Hinzu kommt, dass die 22-Zoll-Felgen mindestens zwei Nummern zu groß sind und ...
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... den Mustang wie ein Hot Wheels-Auto aussehen lassen. Am Heck hat sich SR Motors richtig ausgetobt: Der Mustang macht auf Ford GT. Die runden Rückleuchten sehen aus wie vom neuen Supersportwagen und auch die Position der Auspuffrohre erinnert an den GT. Entscheidender Unterschied: Bei diesem Mustang sind die Endrohre Fake!
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Ferrari-Tuning erfordert immer besonderes Fingerspitzengefühl. So schaffen es nur ganz wenige Tuner, die teuren italienischen Supersportwagen stilvoll zu veredeln. Wie es nicht geht, zeigt dieser Ferrari 488 GTB von Ghost Motorsports. Die Umbauten sind gar nicht so umfangreich und sorgen dennoch dafür, dass ...
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... der Ferrari alles andere als edel dasteht. Die klobigen Felgen messen 21 Zoll an der Vorder- und 22 Zoll an der Hinterachse und passen optisch nicht wirklich zum sportlichen Auftritt des Ferrari. Der Frontspoiler für die originale Schürze geht in Ordnung, ...
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... was man vom Heckflügel nicht sagen kann. Ferrari setzt seit Jahren auf ausgeklügelte Aerodynamik, um möglichst keine störenden Spoiler zu verbauen und dann kommt Ghost Motorsports und verpasst dem 488 GTB eine Theke, auf die jeder Supra-Fahrer neidisch wäre.
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Willkommen im Jahr 2003. Dem Jahr, in dem das legendäre Rennspiel Need for Speed Underground auf den Markt kam! Mal ehrlich, die Zeit von nachträglichen Flügeltüren ist doch schon seit Jahren vorbei! Bei American Authority scheinbar nicht, denn der Tuner stattet diesen aktuellen Camaro mit nachgerüsteten ...
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... Flügeltüren aus, die nicht besonders stabil wirken. Im Innenraum beschränkt sich das Tuning auf riesige Aufsätze für die serienmäßigen Schaltwippen und das hauseigene Logo auf dem Lenkrad. Am Heck ...
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... setzt der Camaro auf den mittigen Vierrohrauspuff des Markenbruders Corvette, einen starren Heckspoiler und die Oldschool-Rippen für die Heckscheibe. Also müsste es wohl eher heißen: Willkommen in den 1980er-Jahren!
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Ein McLaren 650S Spider unter den Tuning-Sünden? Leider ja! Das Problem ist nicht mal, dass die Liberty Walk-Breitbauten inzwischen ein alter Hut sind, sondern vielmehr, dass dafür die Kotflügel zersägt werden und das Tuning somit nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Zusätzliche Schwierigkeit beim McLaren 650S ...
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... sind die Flügeltüren, die das große Spaltmaß zwischen Tür und Kotflügel nötig machen. Dass das Luftfahrwerk und die goldenen Rotiform-Felgen das Fahrverhalten nicht unbedingt verbessern, dürfte zudem kein Geheimnis sein. Besonders schräg ist aber ...
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... das Heck des 650S. Hier wurde der originale Spoiler, der auch als Airbrake fungiert, kurzerhand abgebaut und stattdessen ein starrer XXL-Flügel montiert. Weiter unten wurden zudem die Rückleuchten komplett entfernt und durch ein super-schmales LED-Band ersetzt, das aussieht als stamme es von Amazon.