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Sitzprobe im neuen Edel-Kombi, E-Klasse T-Modell S213

Sitzprobe im neuen Edel-Kombi, E-Klasse T-Modell S213
Offenbar kann Mercedes sich das rausnehmen. Denn für ein schlankeres Heck verzichten sie beim neuen E-Klasse T-Modell (S213) auf Ladevolumen. Der Kombi schluckt nun ein paar Liter weniger als sein Vorgänger.
Bild: Werk
Sitzprobe im neuen Edel-Kombi, E-Klasse T-Modell S213
Bereits ab der A-Säule unterscheidet sich die Dachkante des S213 von der Limousine W213. Auf halben Weg zwischen B- und C-Säule fällt die Linie leicht nach hinten ab. Erstmals wurde die serienmäßige Alu-Reling ins Dach integriert.
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Sitzprobe im neuen Edel-Kombi, E-Klasse T-Modell S213
Anders als beim kantigen Ende des Vorgängers (S212) ist das Hinterteil des neuen E-klasse Kombis flacher und die Heckscheibe schräger angestellt. Das Auge sagt, der sieht nun schnittiger aus. Auf dem Datenblatt stehen jetzt beim Strömungswiderstand (cW-Wert) 0,28, statt 0,30.
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Trotz der größeren Heckklape soll sich die Innenraumakustik verbessert haben. Um gegen die tiefen Frequenzen bei größerem Volumen anzukämpfen, hat Mercedes zahlreiche Maßnahmen ergriffen und zum Beispiel den Schließbügel der Heckklappe in weichem Gummi gelagert.
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Beim Ladevolumen packt der Neue zwischen 640 und 1820 Liter, während der Alte minimal 695 und maximal 1950 Liter fasste. Unterhalb der Laderaumabdeckung verliert der S213 also 55 Liter.
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Allerdings bleibt es bei der Kofferraumbreite von Radkasten zu Radkasten bei 1100 Millimetern, weshalb der Kunde nur sehr wenig von der Einschränkung merken sollte.
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Sitzprobe im neuen Edel-Kombi, E-Klasse T-Modell S213
Zudem hat Mercedes darauf geachtet, dass die Kofferraumöffnung weiterhin kastenförmig bleibt, um die Ladebreite so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.
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Sitzprobe im neuen Edel-Kombi, E-Klasse T-Modell S213
Laut Baureihenleiter Michael Kelz wirkt sich das neue Design überwiegend auf das Volumen des oberen Kofferraumbereichs aus. Daran dürfte sich keiner stören, weil mit Blick auf die hochwertigen Materialien wie das macchiatobeige Nappaleder und Magnolienholz in unserem E-Klasse T-Modell ohnehin niemand ständig den Kombi bis zum Anschlag beladen wird.
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Durch das neue Hinterteil vergrößert sich der Türausschnitt zum Fond der E-Klasse  und der Einstieg gelingt noch leichter als bei der Limousine.
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An Kopffreiheit mangelt es auch bei größeren Personen trotz der abfallenden Dachlinie nicht. Die hintere Rücksitzlehne lässt sich weiterhin serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 teilen.
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Das geht einfach per Knopfdruck im Kofferraum oder vorne neben den Sitzen im Fond. Ebenfalls serienmäßig ist die sogenannte Cargo-Funktion der Rücksitzbank. Damit kann die Lehne um zehn Grad steiler gestellt werden. Danach muss man sich zwar durchstrecken und gerade machen, bekommt aber in den Kofferraum gut 30 Liter mehr.
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Für die Kleinen gibt es außerdem wieder optional die dritte Rücksitzbank mit zwei Vorrichtungen für Reboundkindersitze der Klasse 2 und 3. Vorne im Cockpit bleibt alles wie gewohnt aus der Limousine.
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Neu ist der Concierge-Service, der in der Limousine bereits ab Juni 2016 startet. Wie bei BMW oder Opel mit Onstar kann der Kunde verschiedene Serviceleistungen wie die Reservierung eines Restaurants, touristische Routentipps oder Verkehrsinformationen in Anspruch nehmen. Und so geht's: Angemeldete Mercedes me connect-Nutzer können die telefonische Verbindung zum Concierge-Service in der voreingestellten Sprache europaweit in 19 Ländern entweder über den iCall-Button in der Dachbedieneinheit oder über die connect-App aufbauen.
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Zurück zu der Frage, ob es sich Mercedes beim E-Klasse Kombi erlauben kann, ein paar Liter Volumen zugunsten der Optik einzusparen. Ja, sie können es sich rausnehmen, weil der E-Klasse Kombi trotzdem Lademeister in seiner Klasse bleibt.
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Audi A6 Avant (565 bis 1680 Liter) und BMW 5er Touring (560 bis 1670 Liter) haben weiterhin das Nachsehen und werden höchstwahrscheinlich auch mit den nächsten Generationen nicht das Platzangebot des E-Klasse Kombis übertrumpfen.
Bild: Toni Bader
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Ab Oktober 2016 wird das neue E-Klasse T-Modell bei den Händlern stehen, der Basispreis liegt bei 48.665 Euro. Welche Motoren zum Marktstart angeboten werden, zeigen wir in der Übersicht.
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Mercedes E-Klasse T-Modell ab 19.000 Euro als Gebrauchtwagen kaufen. Das E-Klasse T-Modell S212 kam Ende November 2009 in den Handel. Die Gebrauchtwagenpreise für gepflegte Kombis mit einer Laufleistung unter 100.000 Kilometern fangen bei 19.000 Euro an.
Bild: Werk
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Im zweiten Quartal 2013 gab es ein umfassendes Facelift für E-Klasse Limousine und Kombi. Die Preise für die gelifteten Kombis beginnen bei 26.000 Euro. Die Motorenpalette für den S212 reicht vom Knauser-CDI mit 136 PS bis zum V8 im E 63 AMG S mit 585 PS. Darauf sollte man aber beim Kauf achten: Beim 200 CDI gingen anfangs die Injektoren kaputt. Außerdem gab es in den ersten Baujahren Probleme mit den Steuerketten der Vierzylinder des Typs OM 651. Übersicht: Gebrauchtwagen Mercedes E-Klasse
Bild: Werk