Skoda kombiniert anders als die Konkurrenz. Während Mini und Peugeot ihre Modelle Clubman und 207 SW modisch anziehen, ...
... zieht bei Skoda vor allem eines: der Preis. 10.740 Euro kostet der Fabia Combi in der nackten Basisausstattung mit 60-PS-Benziner.
Seine größten Stärken sind da schon inklusive. Nämlich Raum, Raum und nochmals Raum.
Dafür verzichtet die tschechische VW-Tochter auf jede Form von Chichi. Nicht mal ein farbig lackiertes Dach wie beim Fabia mit kurzem Heck gibt es. Stattdessen die Konzentration aufs Wesentliche: den Transport. Klingt nüchtern, ist es auch.
Gut so, weil der Fabia wirklich beeindruckende Zahlen für sich sprechen lässt. 480 Liter Kofferraumvolumen bei aufrechten Rücksitzlehnen – das sind 130 Liter mehr als in der Golf-Limousine.
Die schlägt der Skoda auch mit 1460 Litern bei umgeklappten Lehnen. Und das alles zauberten die Ingenieure auf Polo-Basis, zum Polo-Preis. Wenn das kein Raumwunder ist.
Von dem profitieren auch Reisende auf der Rückbank. Die Knie entspannt, die Schultern locker – selbst im Fond fühlt sich der Fabia eine Nummer größer an, als er tatsächlich ist. Obwohl: Zu den ganz Kleinen seiner Klasse zählt er mit 4,24 Meter Länge ja nicht.
Im Kofferraum verlangt der Fabia gedankliches Downsizing. Hier siegt Einfachheit vor Kreativität. Kopfstützen raus, dann Polster und Lehnen umklappen, bevor eine nicht ganz ebene Ladefläche entsteht. An das praktische Talent des Roomster reicht der Fabia nicht heran.
Hier geht ein Licht auf: Am Heck des Fabia Combi soll eine dritte Bremsleuchte Nachfolgende auf Abstand halten.
Sein raffiniertestes Detail ist der Heckklappen-Innengriff: Der hängt sauber wie ein Schlips an der Kofferraumtür, kinderleicht zu packen und schmuddelfingerfrei.
Auch im Cockpit geht es stilvoll zu. Bequeme Sitze, ...
... viele hochwertige VW-Teile – deshalb lässt sich ein Fabia auch so sicher wie ein Golf bedienen.
Sportsgeist: Auf dem Tacho sind 240 Sachen Spitze vermerkt. Tatsächlich schafft der Fabia Combi 173 km/h.
Die Tastenbedieung übers Lenkrad sorgt hoffentlich für permanente Konzentration auf die Straße.
Keine Überraschung: Der Fabia fährt und klingt wie gewohnt. Das Fünfganggetriebe schaltet tadellos, ...
... die Lenkung agiert präzise, über Unebenheiten rollt der Combi souverän hinweg.
Alle sieben Motoren (drei Diesel, vier Benziner) kennen wir bereits von der Limousine. Aber das Nageln des von uns gefahrenen 1.4 TDI (80 PS) klingt mittlerweile wie eine alte Langspielplatte – nostalgisch und gar nicht mehr schön. Erst 2009 reicht VW die Common-Rail-Technik an Skoda.
Fazit von AUTO BILD-Redakteurin Margret Hucko: Mit einfachen Mitteln komponiert Skoda den Fabia zu einem gelungenen Kombi. Interessant ist vor allem ...
... sein Einstiegspreis. Nur ein Dacia Logan schafft es, den Fabia zu unterbieten. Woran nicht gespart werden sollte: ESP! Wer auf Nummer sicher gehen will, bestellt es mit.
Die Fabia Limousine hatte ihren großen Auftritt Anfang 2007. Im Stil kopierte sie unverkennbar den Suzuki Swift, aber es hat sich gelohnt: Frisch und modern kommt der neue Fabia daher.
Er durfte vorab die Technik testen, die ab 2008 auch der kommende Polo nutzen wird.
Der Kofferraum: Die unten unverkleideten Sitzpolster wirken ausgesprochen billig. 300 bis 1163 Liter passen rein – viel für so einen Winzling. Die Preisliste startet bei 10.140 Euro.
Wer richtig viel Platz braucht, findet bei Skoda auch den richtigen Kandidaten. Der Roomster fällt mit seinem besonderem Design auf: vorn Flugzeug-Cockpit, hinten angedockter Fracht-Container.
Auf der Piste gibt der Roomster den Sportler. Lebendig, direkt und straff gefedert schnürt das Lasttier über die Bahn.
Bis zu 1780 Liter können im Roomster verstaut werden. Die Weite unterm hohen Dach verbreitet im Skoda echtes Van-Gefühl. Ab 12.990 Euro ist er zu haben.
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