Den kennen Sie noch nicht? Kein Wunder, denn als Scout war die
Skoda Fabia Limousine bisher nicht zu haben.
Das Prinzip ist nicht neu: Ein normales Serienmodell wird mit ein wenig Plastik und ein paar Offroad-Gimmicks aufgepeppt, fertig ist die Weltpremiere:
Skoda folgt auf dem
Genfer Autosalon 2010 (noch bis 14. März 2010) genau dieser Vorgabe und stellt den
Fabia Scout vor.
Der Bestseller der Tschechen gab es bisher nur in der Combi-Variante als Scout, jetzt ist also auch die Limousine dran. Speziell gestaltete Stoßfänger im Offroad-Design und ...
...die seitlich an der Karosserie angebrachten Beplankungen aus stoßresistentem Kunststoff sollen den Fabia optisch robuster erscheinen lassen. Hinzu kommt eine serienmäßige zweifarbige Dachreling in Schwarz und Silber, ...
... die nicht dem Combi Scout vorbehalten ist, sondern nun auch für die Scout-Limousine zur Verfügung steht.
Der darf sich auch mit neuen Federn schmücken und rollt als Facelift nach Genf.
Leichtmetallräder in speziellem Design bis zu 17 Zoll Größe, runde Nebelscheinwerfer und getönte Scheiben runden das Optikpaket außen für alle Fabia- und Roomster-Modelle ab.
Innen gibt es spezielle Stoffe für die Sitze, Fußmatten mit "Scout"-Schriftzug und eine Edelstahl-Pedalierie.
Der Fabia Scout kann mit vier Motoren kombiniert werden, die Benziner leisten zwischen 86 und 105 PS, die Diesel 90 bis 105 PS. Preise nennt Skoda noch nicht.
Innen gibt es unter anderem einen Anschluss für externe Musikquellen.
Bei der von Skoda als "neues Gesicht" apostrophierten Blechkosmetik handelt es sich vor allem um Retuschen am Vorderwagen. Ein neuer Kühlergrill sowie die dreidimensional ausgeformten Scheinwerfer sollen die horizontale Linie stärker betonen, ...
... für den Offroad-Look sorgt auch hier die typische Beplankung mit dunklen Anbauteilen.
Allen Scout-Modellen gemeinsam ist der Schriftzug am Heck.
Ganz im traditionellen
Skoda-Grün präsentieren die Tschechen das neue Flaggschiff der gerade erst gelifteten
Fabia-Baureihe. Mit dem 1,4-Liter-
TSI-Motor und 180 PS rückt Skoda so dem Plattformbruder
Polo GTI mächtig auf den Pelz. Auch optisch ...
... macht der RS mit riesigen Kühlöffnungen an der Front, dicken Alurädern und Tagfahrlicht-LEDs auf dicke Hose. Das Dach gibt es in schwarzer, weißer oder silberner Kontrastlackierung. Klingt ziemlich nach
Mini und
Citroën DS3.
Am Heck fallen der Heckspoiler, der Doppelrohrauspuff und die geänderte Heckschürze auf – mit vollen Hosen ist gut stinken. Klar, dass auch der RS über ein Sportfahrwerk verfügt. Eine elektronische Quersperre (XDS) sorgt dabei dafür, dass die Leistung selbst in engen Serpentinen sauber auf die Straße gebracht wird.
Im Vergleich zu Mini und Co. fällt aber auf, wie schmal und hoch der Fabia ist. Trotzdem werden wegen des relativ geringen Gewichts und der Leistung von 180 PS die meisten Verkehrsteilnehmer den RS wohl aus dieser Perspektive sehen.
Wo Fabia RS draufsteht, ist jetzt immer ein Benzinmotor drin. Der rumpelige Pumpe-Düse-Diesel aus dem Vorgänger hat zum Glück ausgedient. Wirklich vermissen wird den Selbstzünder wohl niemand.
Kein Wunder, soll der 1,4-Liter-TSI dank Benzindirekteinspritzung plus Turbo- und Kompressor-Aufladung nur 6,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Im Vergleich zum Polo GTI mit der gleichen Maschine trotzdem relativ viel: Der kleine Wolfsburger soll einen halben Liter weniger verbrauchen.
Neu im Cockpit: Die Beleuchtung der Instrumente ist jetzt weiß statt grün und das kleine Dreispeichenlederlenkrad. Hier bleibt sich Skoda treu und bietet ein eher nüchternes Ambiente an. Gut verarbeitet ist das Ganze aber auf jeden Fall.
Die Sportsitze mit dem RS Symbol an ihren Lehnen sind serienmäßig. Auch hier überzeugt der 180-PS-Fabia also mit echtem GTI-Ambiente, obwohl er "nur" RS heißen darf.
Das serienmäßige
Doppelkupplungsgetriebe DSG mit sieben Gängen kann wahlweise über den Schalthebel oder Wippen hinter dem Lenkrad bedient werden. Manuelle Eingriffe sind aber nur selten nötig. Die Automatik hat in der Regel den richtigen Gang parat.
Auf den folgenden Bildern noch ein paar Eindrücke vom Fabia RS Combi. Ab Bild 16 geht's weiter mit den Facelifts Skoda Fabia und Roomster 2010 ...
Auch die "zivilen" Varianten sind optisch überarbeitet worden. Mit einem "komplett neu entwickelten Vorderwagen" zeigt
Skoda auf dem Genfer Autosalon 2010 die aufgehübschte Generation von Fabia und ...
... dem kleinen Van
Roomster. Ein neuer Kühlergrill sowie die dreidimensional ausgeformten Scheinwerfer sollen die horizontale Linie stärker betonen. Abgerundet wird der optische Teil der Modellpflege durch neu gestaltete Radkappen und Leichtmetallfelgen sowie durch eine neu sortierte Farbpalette.
Die größte Neuerung unterm Blech kommt aus dem
VW-Regal: Roomster, Fabia und Fabia Combi bekommen den bekannten 1.2 TSI mit 86 oder 105 PS. In Verbindung mit dem ebenfalls neu erhältlichen Siebengang-DSG soll die stärkere Variante des 1.2ers nur 5,3 Liter Benzin auf 100 Kilometer verbrauchen.
Das Leistungsspektrum der Diesel beginnt in Zukunft bei 75 PS mit dem neuen 1.2 TDI. Darüber rangiert der 1.6 TDI mit 90, beziehungsweise 105 PS. Alle Triebwerke erfüllen die Anforderungen der EU-5-Norm, die Diesel haben ab Werk selbstverständlich einen Partikelfilter. Ob die Modellpflege auch eine Preiserhöhung nach sich ziehen wird, ist noch nicht bekannt.
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