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Skoda: Sechs frische Modelle bis 2015

Skoda Fabia
Skoda werkelt fleißig an seinem Modellprogramm und will bis 2015 sechs frische Modelle auf den Markt bringen. Im März 2014 präsentieren die Tschechen die dritte Generation des Fabia. Das moderne Baukastenprinzip verspricht einen Kostenvorteil von etwa 20 Prozent. Um mehr Platz für die Fond-Passagiere zu schaffen, wird der Radstand verlängert. Der Kombi bekommt einen größeren hinteren Überhang und ein steileres Heck – beides lässt den Laderaum wachsen.
Skoda Fabia
Beim Design machen die Tschechen einen Riesenschritt in Richtung mehr Präsenz. Der Fabia III wird breiter, kantiger und keilförmiger. Klar, dass die überarbeiteten Motoren die Euro 6-Norm erfüllen. Grundsätzlich bleibt es beim Mix aus Drei- und Vierzylindern. Bei den Benzinern soll ein 140 PS starker 1.4 TSI die Lücke zwischen den Turbos mit 105 und 180 PS schließen. An der Diesel-Front soll ein 1.6 TDI (129 PS) für die Verbindung von Spaß und Sparen sorgen.
Skoda Octavia
Der neue Octavia kommt schon im Februar 2013 auf den Markt, auf dem Genfer Salon im März wird dann der Kombi vorgestellt. Die dritte Generation des Octavia sieht aus wie ein großer Rapid: straffer und kantiger als der Vorgänger, mit einer markanten Sicke unterhalb der Fensterlinie, die horizontalen Stilelemente viel stärker ausgeprägt als bisher. Der Radstand wächst auf 2,69 Meter. Der Kombi schluckt bis zu 1650 Liter, ist noch variabler als bisher.
Skoda Octavia
Die Motorenpalette teilt sich der Skoda mit seinem Plattformbruder Golf. Mit von der Partie sind der 1.2 TSI mit 85 und 105 PS, der 1.4 TSI mit Zylinderabschaltung, der 180 PS starke 1.8 TSI, zwei Zweiliter-Diesel mit 150 und 180 PS sowie später der RS, der rund 250 PS unter Haube hat. 2014 startet der Octavia Scout. 
Skoda Octavia
Für alle Octavia gilt: hochwertigere Materialien, noch bessere Verarbeitung, stilvoller Auftritt. Wie sich der neue Octavia fährt, lesen Sie hier.
Skoda Rapid Fastback
Ab 2013 heißen schöne Kombis Fastback: Böse Zungen behaupten, er sei eine Auftragsarbeit aus Wolfsburg. Weil die Konzernmama es leid war, dass Skoda mit seinen XXL-Kombis gegen ihre etwas weniger geräumigen Variants alle Vergleichstests gewinnt. Diese Gefahr besteht bei der zweiten Rapid-Ausführung nur bedingt, denn der Fastback ...
Skoda Rapid Fastback
... ist mit seiner Mischung aus Kurz- und Schrägheck eigentlich ein Sportback nach dem Muster des Audi A3 Sportback. Obwohl der Fünftürer fünf Zentimeter kürzer ausfällt als die Limousine, fasst das Gepäckabteil ordentliche 550 Liter.
Skoda Rapid Fastback
Für relativ kleines Geld gibt es optional eine gläserne Heckklappe, die entfernt an den Volvo Schneewittchensarg erinnert. Auch für den Rapid sind RS- und Greenline-Pakete in Vorbereitung. Ursprünglich unter der Modellbezeichnung Spaceback geplant, wird der schöne Kombi zum Marktstart vermutlich als Fastback antreten.
Skoda Superb
Mitte 2013 bekommt der Superb eine kleine Schönheits-OP. 2015 startet der Nachfolger mit straffen Linien, einteiliger Heckklappe und modernem Infotainment. Den durstigen V6 ersetzt der drehmomentoptimierte 2.0 Turbo aus dem knapp 300 PS starken Golf R, Diesel-Freunde dürfen sich auf zwei 2.0 TDI mit 204 und 231 PS freuen. Mit 2,84 Meter Radstand und knapp fünf Meter Außenlänge fällt der Superb fast eine ganze Nummer größer aus als der Passat.
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Verlängerung für den Yeti: Als Snowman mit bis zu sieben Sitzen teilt sich der XXL-Yeti seine Erbanlagen mit dem Tiguan-Nachfolger und dem Seat Tribu. Als technischer Unterbau dient auch hier der Konzern-Baukasten, den der Golf VII nutzt. Auf dieser Basis entsteht zudem der Nachfolger des Yeti, der mit dem Polo SUV gemeinsame Sache macht. Während der kleine Crossover frühestens 2016 serienreif sein dürfte, ...
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... soll der große Bruder schon 2015 zu den Händlern rollen. Für Ende 2013 erwarten wir einen facegelifteten Yeti mit zusätzlichen Assistenzsystemen und sparsameren Motoren. Für den Snowman sind stärkere Triebwerke geplant: Der Top-Diesel soll 197 PS leisten, der Spitzen-Benziner 211 PS. Ein Plug-in-Hybrid wird nur eine Frage der Zeit sein.
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Skoda Chefdesigner Josef Kaban (39) ist für die optische Neuausrichtung der Marke verantwortlich. Alle künftigen Modelle werden sich an der reduzierten, geradlinigen Linienführung des Rapid orientieren – auch wenn sie im Fall von Octavia und Superb deutlich selbstbewusster auftreten. Das aktuelle, bauchige Design gehört damit der Vergangenheit an. "Skoda wird trotzdem immer Autos mit hohem Nutzwert bauen", sagt Kaban.