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Skoda Yeti: Kaufberatung

Skoda Yeti
Nach vier Jahren Bauzeit hat Skoda dem Yeti ein Facelift gegönnt. Was bietet das überarbeitete Modell, und welche Version ist die beste Wahl? Unser Überblick mit konkreten Kaufempfehlungen.
Bild: Lena Barthelmess
Skoda Yeti
Sein Allround-Talent hat der Tscheche behalten: Mit 4,22 Metern außen kompakter als ein Golf und dabei mit seiner hohen Sitzposition angenehm erhaben im alltäglichen Umgang. Im Bereich der Leuchten ...
Bild: Lena Barthelmess
Skoda Yeti
... hat Skoda nachgeschärft: Die Heckleuchten funkeln im Skoda-typische C-Muster. Die Front muss nun ohne die charakteristischen Rundleuchten auskommen. Optional sorgen ein integriertes LED-Tagfahrlicht und Bi-Xenontechnologie für Durchblick.
Bild: Werk
Skoda Yeti
Dazu kommt das Offroad-Paket, welches durch mattschwarze und silberfarbene Akzente einen deutlich markanteren Auftritt pflegt als die Normalversion. Das Ganze schlägt mit 200 Euro Mehrkosten zu Buche. Beim Normalo-Yeti ...
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
Skoda Yeti
... sind Schweller, Stoßleisten und die Schürzen in Wagenfarbe gehalten, während ein angedeuteter Unterfahrschutz signalisiert: "Ich bin trotzdem noch ein SUV." Na klar, denn den Offroad-Assistenten mit Bergabfahrhilfe gibt es für beide Optikpakete – natürlich nur für die 4x4-Versionen.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
Skoda Yeti
Und wie macht der Yeti seine Sache so? Kurze Stöße stempelt er recht ungefiltert in den Allerwertesten des Piloten. Auf der Landstraße machen ihn die straffen Dämpfer hingegen zum Dynamiker. Die feine Rückmeldungen gebende Lenkung ...
Bild: Lena Barthelmess
Skoda Yeti
... trägt ihren Teil zum forschen Wesen bei. Dickes Lob: Durch sein kastiges Design und die vielen Glasflächen bietet der Yeti umfassende Ausblicke.
Bild: Lena Barthelmess
Skoda Yeti
Eine der großen Yeti-Stärken ist seine Variabilität, denn bereits ab der Basisausstattung verfügt er in der zweiten Reihe über drei Einzelsitze, die je nach Gusto separat umklapp-, nach vorn aufstell- oder sogar ganz ausbaubar sind.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
Skoda Yeti
Wer von Zeit zu Zeit Ladegut von über zwei Meter Länge transportiert, sollte die 80 Euro Aufpreis für den nach vorn klappbaren Beifahrersitz investieren.
Bild: Werk
Skoda Yeti
Viel Kopffreiheit und ordentlicher Knieraum gestalten die zweite Reihe angenehm. Die Klapptische an den Vordersitzlehnen kosten ab Ambition 40 Euro Aufpreis.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Fünf Motoren in acht Leistungsstufen stehen zur Wahl. Dazu kommen Varianten mit Allrad, Doppelkupplung oder besonderen Spritspartalenten.
Bild: Uli Sonntag / Werk
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1.2 TSI: Wie auch die modernere Zahnriemenversion im Octavia machen die 105 Turbo-PS einen spritzigen Eindruck und gefallen mit linearem Durchzug. Mit zum Fahrspaß trägt auch das sauber schaltbare Sechsganggetriebe bei.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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1.4 TSI (Green tec): 1100 Euro über der Basis sorgt der 1,4-Liter für einen Tick mehr Souveränität. Zwar ist er auch mit seinen 122 PS kein Muskelprotz, für die Autobahn ist er dennoch gerüstet. Für 1800 Euro gibt's das flink agierende Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Gängen.
Bild: Sven Krieger
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1.8 TSI 4x4 DSG: Der nächste Motor ist bereits der 160 PS leistende 1,8-Liter, in Verbindung mit dem Doppelkupplungsgetriebe um acht PS beschnitten. Der Fahreindruck: Der 1.8er geht ab wie die Feuerwehr. Er spricht zwar ...
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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... etwas verzögert an, dann aber gefällt die Kombi mit viel Druck und sanften aber dennoch schnellen Schaltvorgängen.
Bild: Werk
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1.8 TSI 4x4: Der Fahreindruck des acht PS stärkeren Handschalt-1.8ers unterscheidet sich nicht gravierend vom DSG-Pendant. Im Handschalter meint man, etwas agiler vom Fleck zu kommen, dafür fehlt ihm naturgemäß die stoische Souveränität des Doppelkupplers. Am Ende ist es eine Bedarfsentscheidung.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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1.6 TDI/1.6 TDI Green tec DSG: Es gibt den 1.6 TDI mit 105 PS als Spritsparvariante Green Line mit 5-Gang-Schaltung oder als Green tec mit Siebengang-DSG. Große Sprünge sollte man nicht erwarten, denn schon mit dem Leergewicht von über 1,3 Tonnen hat der kleine Selbstzünder seine Mühe.
Bild: Roman Raetzke
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2.0 TDI (110 PS): Alternativ zum GreenLine hat Skoda den Zweiliter-TDI mit 110 PS als Handschalter im Angebot. Seine fünf Mehr-PS machen allerdings nicht den Riesen-Unterschied, 0,5 Liter Mehrverbrauch schon eher. Ein verzögertes Ansprechverhalten stört beim Herausbeschleunigen, obenraus fehlen die Reserven.
Bild: Lena Barthelmeß
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2.0 TDI (140 PS): Das Allroundtalent. Kraftvoll aus dem Drehzahlkeller, sparsam unter Teillast auf der Autobahn und genügend Kraftreserven obenrum. Mit dem 140-PS-TDI kommt man letztmalig um den Allradantrieb herum, muss dann aber die fehlende Automatikoption akzeptieren.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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2.0 TDI (170 PS): Mit dem 1300 Euro teureren Topdiesel geht's dann nicht mehr ohne Allrad. Alle 170 PS leistenden Yeti werden serienmäßig mit dem elektronisch gesteuerten Haldex-Allradsystem ausgeliefert, welches die Kraft variabel zwischen Vorder- und Hinterachse aufteilt.
Bild: Roman Raetzke
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Weiter geht's mit der Ausstattung: Navigation und Instrumente sind noch auf Golf-VI-Stand. Das Lenkrad aus dem neuen Octavia hielt zum Facelift Einzug. Die Bedienbarkeit zeigt sich ohne Fehl und Tadel.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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In einem großen Fach oberhalb der Lüftungsdüsen ist Platz für allerhand Kleinkram. Auch darüber hinaus mangelt es im Yeti nicht an Ablagemöglichkeiten. Im Yeti lässt sich auch die Basis Active mit nützlichen Helferlein wie Sitzheizung, ...
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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... Berganfahrhilfe oder Tempomat aufrüsten. Für Active kostet Letzterer 190 Euro, alle anderen Linien haben ihn serienmäßig.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Selbst eine Rückfahrkamera ist für schmale 240 Euro zubuchbar – wobei in diesem Falle das 1030 Euro teure Navigationssystem Amundsen Voraussetzung ist, da die Kamera dessen Touchscreen zur Darstellung benötigt.
Bild: Werk
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2800 Euro über Active rangiert Ambition. Rechnet man sämtliche Mehrausstattung wie Klima, Parkpiepser, Aluräder, das bessere Radiosystem Swing und das einer oder andere Detail zusammen, landet man bei rund 2800 Euro an Extras. Lohnt sich trotzdem nicht, denn das More-Active-Paket ...
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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... beinhaltet für schmale 990 Euro Klima, Parksensoren und Sitzheizung. Tipp: Active mit More-Paket, Tempomat und dem Radio Swing (Foto) aufrüsten und so 1490 Euro sparen. Dann sind auch locker noch schicke 17-Zöller aus dem Zubehörhandel im Budget.
Bild: Werk
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Bei Elegance rechnet sich der Aufschlag von 1800 Euro auf Ambition, denn mit Zweizonen-Klimaautomatik, Sitzheizung, Comfortpaket, 17-Zoll-Alurädern und weiteren Gimmicks stecken Extras im Wert von bis zu 2210 Euro in Elegance. Weiteres Kennzeichen der Linie: die Gestaltung der Lenkradtasten.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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590 Euro bei Ambition und Elegance: Auf Wunsch parkt der Yeti semiautomatisch ein. Der Fahrer muss nur noch Gas geben und bremsen.
Bild: Werk
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Die Nobellinie Laurin & Klement kostet nochmals 2800 Euro mehr. Hier ist die elektrische Einstellmöglichkeit für den Fahrersitz Serie (Elegance 580 Euro). Auch dabei sind u.a. Lederausstattung, Parksensoren vorn und hinten und Bi-Xenon mit dynamischem Kurvenlicht. Kundenvorteil: über 1000 Euro.
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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Das empfiehlt die Redaktion: Kein Allrad, kein Diesel, kein DSG. Ganz einfach, weil das Gros der Kunden diese Dinge nicht braucht. Denn der Yeti ist viel mehr Allzweckmobil für die moderne Vorstadtfamilie als Kilometerfresser oder ernsthafter Offroader.
Bild: Uli Sonntag / Werk
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Motor & Getriebe: Für die alltäglichen Besorgungen und die ein oder andere Überlandfahrt reicht der 1.4 TSI vollkommen aus – zumal VW mittlerweile das leidige Steuerkettenproblem im Griff zu haben scheint. Wer dennoch ...
Bild: Lena Barthelmess / AUTO BILD
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... einen Diesel will, sollte den druckvoll agierenden Zweiliter in der 140-PS- Ausführung wählen. Ab dieser Leistungsstufe gibt es auch das robustere Sechsgang-DSG.
Bild: Aleksander Perkovic
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Ausstattung: Sparfüchse nehmen Active und rüsten nach Gusto auf. Falls eine der Wunschoptionen in der kleinsten Linie nicht zu haben ist, lockt sofort Elegance, denn Ambition rechnet sich schlicht nicht.
Bild: Uli Sonntag / Werk
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Extras: Wir empfehlen für Active das More-Paket mit Klima, Parksensoren hinten und Sitzheizung für 990 Euro. Dazu der Tempomat für 190 Euro und das 130 Euro teure Soundsystem Swing. Elegance-Käufern raten wir zum 12-Wege-Sound für 330 Euro und den 220 Euro teuren Sportsitzen.
Bild: Uli Sonntag / Werk
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Unser Favorit: Skoda Yeti 1.4 TSI Green tec Active (ab 21.190 Euro). Den 1.4 TSI, weil er für die Bedürfnisse der meisten Kunden locker reicht; Green Tec, weil es nur ihn mit Handschaltung gibt; und die Active-Linie, weil sie sich mit sinnvollen Paketen günstig aufrüsten lässt. Mehr Yeti braucht kein Mensch.
Bild: Skoda Auto Deutschland GmbH