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Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe

Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe
Wenn der Vierzylinder trinkt wie ein V8, liegt möglicherweise ein Defekt vor. Eine ganze Reihe von Schäden am Auto können zu erhöhtem Spritverbrauch führen. AUTO BILD nennt die häufigsten Ursachen.
Bild: Werk
Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe
Kompression: Eine defekte Zylinderkopfdichtung, ...
Bild: Benno Grieshaber
Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe
... schlecht abdichtende Ventile oder auch ...
Bild: Benno Grieshaber
Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe
... verschlissene Kolbenringe verringern den Kompressionsdruck des Motors. Die dadurch abfallende Leistung des Motors erhöht gleichzeitig den Verbrauch. Ein ...
Bild: Benno Grieshaber
Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe
... Kompressionstest gibt Aufschluss. Der Test kostet beim Benziner ab etwa 40 Euro. Hier lässt sich die Kompression der einzelnen Zylinder schnell messen. Beim Diesel ist die Prozedur aufgrund des höheren Drucks (bis zu 30 Bar) aufwendiger, da das Manometer nicht einfach von Hand auf die offene Kerzenöffnung gedrückt werden kann. Hier muss das Prüfgerät an der Glühkerzen- oder Injektoröffnung verschraubt werden. Kosten: ab etwa 80 Euro.
Bild: Goetz von Sternenfels
Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe
Automatikgetriebe: Schluckt das Auto zu viel, kann dies auch am Automatikgetriebe liegen. Schaltet das Getriebe später als sonst, oder lässt es die oberen Gänge komplett aus, steigt die Drehzahl und damit der Verbrauch. Ein regelmäßiger Blick auf den Drehzahlmesser kann Gewissheit bringen. Wer sein Auto genau kennt, weiß und spürt, wann die Automatik welche Fahrstufe einlegt.
Bild: Angelika Emmerling
Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe
Der Fehler kann in der Elektronik liegen, bei älteren Modellen sind es eher mechanische Defekte, die für ein falsch schaltendes Getriebe sorgen. Hier kann in einigen Fällen ...
Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe
... eine professionelle Getriebeölspülung (ab etwa 250 Euro) helfen.
Bild: Ralf Timm
Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe
Zündkerzen: Sind die Zündkerzen zu alt und bereits verschlissen, läuft die Verbrennung des Kraftstoffgemisches nicht mehr optimal ab. Der Kerzenwechsel schafft Abhilfe. Ab drei Euro kostet eine neue Zündkerze.
Bild: Moennich/Hanselmann
Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe
Luftfilter: Ein Mal im Jahr den Filterkasten öffnen und den Luftfilter auf Verschmutzung überprüfen. Staub, Dreck und Laubreste setzen den Filter zu und verringern den Luftdurchsatz – so kann der Motor nicht optimal arbeiten. Der Tausch des Luftfilters kostet je nach Modell etwa zwischen zehn und 30 Euro.
Bild: Ralf Timm
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Partikelfilter: Der Partikelfilter von modernen Dieselmotoren setzt sich mit der Zeit zu, Ascheablagerungen verringern den Durchsatz. Das kostet Leistung, in der Folge führt das zu mehr Krafteinsatz des Motors und damit steigt der Verbrauch. Zudem kann der Turbolader Schaden nehmen. Schnell tauschen oder reinigen lassen. Die Kosten für den Tausch können über 1000 Euro betragen, für eine Reinigung verlangen Fachbetriebe ab etwa 300 Euro.
Bild: dpa
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Kraftstoffleitungen: Bei älteren Fahrzeugen kommen undichte Kraftstoffleitungen immer mal wieder vor. Oft riecht man den austretenden Kraftstoff beim Fahren. Auch die Überlaufleitungen (im Bild die schwarzen Schläuche mit Textilummantelung) zwischen den Injektoren werden mit den Jahren porös und undicht. Bei Verdacht auf Undichtigkeit das Auto abstellen, zu einer Werkstatt schleppen und untersuchen lassen.
Bild: Thomas Ruddies
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Injektoren: Direkteinspritzer nutzen Injektoren, die den Kraftstoff unter hohem Druck direkt in den Brennraum einspritzen. Diese verkoken mit der Zeit, der Kraftstoff kann nicht mehr optimal eingespritzt werden, wodurch der Verbrauch steigt. Dazu kann die falsche Einspritzweise der Injektoren – im optimalen Fall wird der Kraftstoff zu einem feinen Nebel zerstäubt – die Kolben beschädigen und zu einem Motorschaden führen.
Bild: Werk
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Motorelektronik: Spinnen Sonden oder Sensoren (im Bild eine Lambdasonde), läuft der Motor nicht mehr optimal, fällt unter Umständen ins Notlaufprogramm. Das hat oft negative Auswirkungen auf den Verbrauch. Der defekte Sensor muss gefunden und ausgetauscht werden.
Bild: Thomas Ruddies
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Kann beim Spritsparen helfen: Leichtlauföl. Vollsynthetische Leichtlauföle können doppelt so teuer sein wie herkömmliche Motoröle auf Mineralölbasis. Jedoch kann sich der höhere Preis rentieren. Speziell bei Autos mit hohem Verbrauch amortisieren sich die Kosten, auch wenn die Verbrauchsreduzierung minimal ist. Auf das Jahr gerechnet, lassen sich – je nach Verbrauch und Kilometerleistung – ein paar Tankfüllungen sparen.
Bild: Ralf Timm
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Kann beim Spritsparen helfen: Kraftstoffart (Oktanzahl). Super Plus ist teurer als Super, pro Tankfüllung lassen sich so schnell ein paar Euro sparen. Doch auch wenn der Motor eine Freigabe für 95 Oktan besitzt, laufen viele Motoren mit 98 oder mehr Oktan sparsamer. Klopfsensoren ermitteln die Qualität des Kraftstoffs, das Steuergerät verändert die Arbeitsweise des Motors. Der Mehrverbrauch kann bei einigen Modellen 20 Prozent betragen. Das ersparte Geld geht beim nächsten Tankstopp flöten.
Bild: Roman Raetzke