Bei der Rallye Dakar 2012 ist Stefanie Manns ist die einzige deutsche Fahrerin. Mit Rallye-Expertin Ellen Lohr sprach sie am Rande der Strecke über ihren Weg zum Motorsport und die Tücken der Dakar.
Als Teenager drehte Manns erste Runden bei Asphalt-Rennen. Ihr Talent machte sich schnell bemerkbar. Größter Erfolg: Platz zwei beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Ihre Leidenschaft für den Offroad-Motorsport entwickelte sich allerdings erst später.
Die Teilnahme an der Rallye Dakar ist ein absoluter Traum für Stefanie Manns. Sie fährt für das niederländische Pro Dakar-Team, ihr Einsatzgerät ist ein McRae 4x4-Buggy, befeuert von einem 250 PS starken BMW-Sechszylinder.
Wie dieses Cockpit wohl nach 15 Tagen Dakar-Stress aussieht? Das Foto entstand nach Etappe 6. Sieht eigentlich noch ganz manierlich aus. Wenn nur der viele Sand nicht wäre ...
Apropos Sand, damit hat Manns auf ihrer ersten Dakar bereits leidvolle Erfahrungen gemacht: "Als ich im "Fech-Fech" (extrem feinkörniger Wüstensand, d. Red.) aus dem Auto aussteigen musste, bin ich bis zu den Knien versunken. Dann hat mir auch noch der Wind des Sandsturms die Tür auf die Nase gehauen. In dem Moment dachte ich: Mist, das wird knapp mit dem heutigen Tag."
Aber Stefanie ist eine Kämpferin: "Aufgeben gibt es bei der Dakar nicht. So lange sich noch ein Rad dreht, macht man weiter. Die Rallye Dakar wird auch im Kopf entschieden."
Berichtet für autobild.de live aus Südamerika: Motorsport-Fachfrau und Rallye-Expertin Ellen Lohr.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.