Getunte SUVs gehen mit bis zu 900 PS an den Start. Ein Überblick der dicksten Kisten: Warmlaufen mit dem
Porsche Cayenne von Tuner Cargraphic. In diesem speziellen Fall nagelt der Dreiliter-Turbodiesel unter der Haube. Anstelle der 240 Serien-PS sorgen immerhin 300 Tuning-PS für eine Beschleunigung von unter sieben Sekunden auf Tempo 100. Das es noch wesentlich rabiater geht, ...
... zeigen wir im Verlauf dieser Galerie. Und schon der CK55 RS Rascasse von Carlsson Aigner liefert für 272.000 Euro Anschaffungspreis mit 456 PS eine ganze Schippe mehr ab. Trotz der 23 Zoll großen Räder stürmt der limitierte Edel-Panzer in 5,9 Sekunden auf 100 km/h.
Beim Hofele Cayster 670 GT, einem aufgemotzten Porsche Cayenne, gilt es ganz genau hinzusehen: Der Zahlenwert in der Fahrzeugbezeichnung lässt oft auf die Leistung des Boliden schließen. Nicht so beim Cayster. Der spannt aber mit 481 PS immerhin ganze 100 Pferde mehr vor den Wagen, als seine Basis.
Darf's ein getunter Audi sein, gilt Tuner MTM als Maßstab. Der 2,2 Tonnen schwere
Q7 wird in Wettstetten zum MTM K500. Bedeutet: Statt 350 PS leistet der 4,2-Liter-V8 satte 500 PS. Auf 100 Sachen geht's in beeindruckenden 5,3 Sekunden.
Herz des Heidl Different 4.8 Supercharged ist ein aufwendiger Motorumbau für schlappe 37.000 Euro. Roland Heidl erhöht im ersten Schritt das Volumen des 390 PS starken
Range-Rover-V8 um einen beherzten Schluck auf 4,8-Liter. Das anschließende Tuning entlockt dem Achtzylinder satte 540 PS und ein maximales Drehmoment von 670 Newtonmeter.
Knapp 400 PS ab Werk reichen nicht? GeigerCars hilft: Ein spezielles Kompressor-Kit schiebt das Benzin-Luft-Gemisch unter Druck in die Brennräume des Vortec-V8. Die Leistung des Hummer H2 steigt auf 547 PS.
Dieses mattgraue Monster auf Porsche Cayenne II-Basis kommt aus der Schweiz. Die Tuningschmiede FAB Design hämmert dem Porsche-SUV ein Breitbau-Kit aus Kohlefaser ans Blech. Darunter wüten dann 550 PS und 800 Newtonmeter Drehmoment. Nicht weniger spektakulär ...
... und mit 550 PS gleich stark: der Hamann Guardian Evo. Von null auf 100 benötigt der Guardian Evo nur noch 4,6 Sekunden.
Mit ebenfalls 550 PS Gesamtleistung reiht sich der Giant von Tuner Asma brav in die Riege aufgemotzter Cayenne ein. Sein wildes Aussehen verdankt der Giant Tuning-Chef Erturul Asma selbst.
Immer anders: Die Truppe von Hamann Motorsport lässt sich beim Tuning für den stärksten Range Rover auch nicht lumpen. Allein die spektakuläre Außenhaut, pinkes Chrom, bricht mit jeglicher Noblesse. Unter der...
... Haube dreht Hamann die Leistungsschraube behutsam nach oben: von 510 geht es auf mindestens 560 PS. Dank Schwerpunktabsenkung liegt die Karosse ...
... gut 40 Millimeter tiefer. Der krachige lackierte Hamann Mystére rollt auf 23 Zoll großen Rädern und wuchert durch ein exklusives Aerodynamik-Kit 80 Millimeter in die Breite.
Fast schon wieder exotisch ist der Range Rover Sport AR 5 von Tuner Arden. Warum? Weil ein Range kein klassisches Tuner-Material ist. Arden montiert geänderte Schürzen und sorgt so für sportliche Eleganz. Bis zu 580 PS lassen sich realisieren.
Einer der wenigen Tuner, die auch als Automobilhersteller beim Kraftfahrbundesamt geführt werden ist Ruf Automobile. Der Allgäuer Porsche-Spezi verwandelt den Cayenne in den 600 PS starken Dakara.
Im Örtchen Rutesheim, in der Nähe von Stuttgart, motzt Tuner Speedart seit 1999 sämtliche Porsche-Modelle auf. Beim Titan EVO-XL 600 handelt es sich um einen 600 PS starken Cayenne II.
Mit satten 600 PS kann der bei Tuner Hamann aufgebrezelte
Mercedes G 55 AMG aufwarten. Der massive Allradler rennt in 5,1 Sekunden auf 100 km/h. Inklusive Aerodynamik-Kit und Innenausbau wandern dafür exakt 237.849 Euro in die Kasse des Tuners.
Die japanische Firma Invader Technologies nimmt sich seit 2009 den Lexus LX 570 zur Brust. In Nagoya wird dieser in den 600 PS starken Invader L60 verwandelt. Mindestpreis laut Tuner: 250.000 Euro.
Im Fränkischen poliert Tuner A.R.T. das Mercedes G-Modell auf. Die zwischenzeitlich 30 Jahre alte Baureihe erstarkt auf 601 PS. Der Kasten ist jetzt zwar sauschnell, aber für's Gelände nicht mehr zu gebrauchen.
290 km/h und in 4,6 Sekunden von null auf 100 – die Eckdaten des auf 620 PS frisierten V8 im Edo Cayenne Turbo sind ganz beachtlich. Edo feuert mit 1.0 bar Ladedruck.
Der deutsch-türkische Tuner Asma nennt seine Interpretation der G-Klasse kurz und knapp "General". Neben einem opulenten Bodykit werden bärenstarke 645 PS installiert.
Einen Kraftsprung um 95 PS wartet beim CLR X 650 M von Horst Lumma. Der Tuner erhöht die Leistung des 555 PS starken M GmbH-Aggregats auf 650 PS. Kräftige, ebenfalls gesteigerte 830 Newtonmeter befördern den Lumma auf eine Höchstgeschwindigkeit von 312 Sachen.
5,09 Meter misst eine Mercedes
GL-Klasse und wiegt locker runde 2,5 Tonnen. Die wollen bewegt werden. Wie das im Extremfall möglich ist, demonstriert Brabus mit dem GL 63 Biturbo. Angetrieben von einem Brabus B63 Biturbo 6,3-Liter-V8 kitzeln die Jungs aus Bottrop 650 PS aus dem Motoren-Monster.
Mit 660 PS und 305 km/h Spitze lässt man sich auch bei Techart nicht lumpen. Die Leonberger Porsche-Schmiede legt das hauseigene Topmodell auf Cayenne-II-Basis neu auf.
Hamann liefert beim Tycoon Evo M (Basis:
BMW X6 M) 670 PS und 780 Newtonmeter frei Haus. Über das Aussehen des veredelten BMW lässt sich streiten, über die Fahrleistungen nicht: von null auf 100 in 4,2 Sekunden. Tempo 300 ist dank Begrenzungsaufhebung nicht mehr unmöglich. Einziges Problem: der TÜV.
Väth G V58k: Hubraummotor samt Fächerkrümmer stemmen stolze 680 PS. Die Schrankwand rennt damit locker 265 km/h.
Beängstiegende 700 PS und 850 Newtonmeter Drehmoment rücken den Enco Gladiator in die Top-10 der stärksten SUVs. Der aufgemotzte Porsche Cayenne stürmt trotz 2,3 Tonnen (Leergewicht) in 4,5 Sekunden auf Landstraßen-Tempo. Preis: 250.000 Euro.
Ins vordere Feld schafft es auch der Vantage GTR 2 vom russischen Tuner Topcar. Der sportlich aufgemachte Cayenne drückt mit ebenfalls 700 PS. Besonderheit: seltene Carbon-Edition.
Eine aufwendige Carbon-Edition bietet Tuner Mansory ebenfalls an – am G-Modell. Mit speziellen SLR-Bauteilen wurde der werksseitig verbaute AMG-Motor auf 700 PS hochgepäppelt.
Andreas Schwarz, seit 2010 Gemballa-Chef, holte sich mit dem Tornado 2011 den Titel "Sportscar des Jahres". Das umgelabelte Porsche-SUV verfügt über eine Vollcarbon-Karosserie, ist dadurch gut 70 Kilo leichter. Natürlich wurde auch unter der Haube ordentlich gepimpt: 720 PS!
Speziell für den BMW X5 M hat Tuner G-Power ein aggressives Bodykit aufgelegt. Zusammen mit der Leistungssteigerung auf 725 PS führt das zur neuen Bezeichnung "G-Power X5 M Typhoon". Vmax: über 300 km/h. Besondere Aufmerksamtkeit ...
... verdient zudem die Innenausstattung des 1000 Newtonmeter starken Boliden.
Das schnellste Serien-SUV der Welt. Diesen Titel reklamierte Brabus 2009 für den
GLK V12. Der rennt 322 km/h Spitze und kostet mindestens 397.000 Euro. Die Maschine unter der Haube stammt aus dem Mercedes S 600 und wurde komplett überarbeitet.
Der Hubraum wird mit Hilfe einer speziellen Kurbelwelle, größerer Zylinderbohrungen, spezieller Kolben und Pleueln von 5,5 auf 6,3 Liter erhöht. Die Leistung von 750 PS ...
... wurde hausintern allerdings längst getoppt: Im Brabus G 800 Widestar arbeitet der gleiche Motor. Dort liefert der V12 jedoch satte 800 PS und 1100 Newtonmeter Drehmoment.
Trotz der zwei Tonnen Leergewicht gelingt der G-Klasse der Spurt auf Tempo 100 in 4,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird auf 240 km/h beschränkt. Eigentlich wären 270 Sachen drin.
816 PS, von 0 auf 100 km/h in 3,1 Sekunden, Startpreis knapp 180.000 Euro. Diese Werte gehören zum Hennessey HPE800 Twin Turbo, der auf Basis des Jeep Grand Cherokee SRT8 zum PS-Monster mutiert.
Der derzeit ungeschlagene PS-King: G-Power macht dem X6 mächtig Druck. Hinterm grimmigen Visier des aufgemotzten BMW tobt ein Kompressor-V10 mit 900 PS. Der G-Power X6 Typhoon RS Ultimate V10 beschleunigt in 4,2 Sekunden auf 100 km/h und rennt über 330 Spitze.
Weitere Bildergalerien und Videos zum Thema finden Sie in den Empfehlungen auf der linken Seite.