Die stilistischen Parallelen zwischen dem
G-Modell und dem
GLK sind nicht bei allen Interessenten gleich gut angekommen. Deshalb wollen die Designer die nächste
GLK-Generation etwas verbindlicher gestalten. Unser Entwurf zeigt einen markanten, deutlich windschnittigeren und geräumigeren Vorschlag mit vermutlich besserer Akzeptanz.
Der Fußgängerschutz und die passive Sicherheit zwingen
Mercedes beim
G-Modell zur Umgestaltung der Frontpartie, die nachgiebiger ausfallen soll und gleichzeitig die Aufprallenergie auf mehrere Lastpfade verteilt. Auch die Motoren werden auf den neuesten Stand gebracht und das Interieur renoviert.
Die zweite Auflage des
GL wird noch deutlicher auf das Bedürfnis von Exportmärkten wie China und Amerika zugeschnitten, wo Platzangebot, Komfort und souveräne Leistungsentfaltung mehr zählen als geringes Gewicht und niedriger Verbrauch. Start: 2012.
Geländewagenfans dürfen aufatmen: Auch der neue
ML wird auf Wunsch mit einem Offroad-Paket angeboten, das unter anderem zwei Sperren, eine speziell abgestimmte Luftfederung mit mehr Bodenfreiheit, ein Reduktionsgetriebe und einen Unterfahrschutz beinhaltet. Start: 2011.
Der
BLK kommt 2013 und ist ein echter Crossover – teils Kombi, teils Van, teils SUV. Die Schwaben arbeiten in Sachen Antrieb an der Brennstoffzelle und legen letzte Hand an den Range-Extender; beide kommen aber nur als 4x2. Der 4x4 fährt mit konventioneller Motorentechnik vor.
Und so reagiert die Konkurrenz: Der
Audi Q3 kommt 2011 und wird es später mit dem BLK zu tun bekommen. Technisch basiert der Q3 auf dem VW Tiguan, aber mit völlig neuer Karosserie, mehr Ausstattung und serienmäßig mit Quattro – in diesem Fall ein angehängter Allradantrieb mit elektronisch gesteuerter Allradkupplung von Haldex.
Vier Motoren stehen zur Wahl: zwei Zweiliter-Benziner mit 170 oder 200 PS, zwei Zweiliter-TDI mit 143 oder 170 PS. Auf Wunsch: 20-Zoll-Räder, Doppelkupplungsgetriebe.
Ingolstadts Antwort auf die ab Herbst 2010 zu erwartenden 4x4-Offensive bei den kleinen 4x4: Der
Audi Q1 setzt auf nur zwei Türen und große Heckklappe. Mini setzt einen Crossover auf Clubman-Basis dagegen.
Chrysler baut in den USA zwei neue
Crossover für
Alfa Romeo. Der Urvater der beiden SUVs debütierte in Genf 2003 unter dem Namen Kamal. Die kommenden Modellbezeichnungen stehen noch nicht fest. Start: 2012.
Als sicher gilt, dass beide Ausführungen – also auch das große D-SUV (Foto) – wahlweise mit Front- oder Allradantrieb angeboten werden. Ebenfalls fix eingeplant ist jeweils eine Hybridvariante. Start: 2014.
Ab 2011 schickt
VW den
Tiguan mit Golf-Gesicht auf die Straße. Neben einer komplett neuen Front bekommt der Tiguan auch neue Motoren und Interieur-Materialien. Den eigentlichen Tiguan-Nachfolger erwarten wir erst 2014 – dann auf Basis des Golf VII (ab 2012).
Die Liaison von VW und Suzuki zeigt erste Früchte. Währende die Japaner einen Ersatz für den hierzulande erfolglosen Baleno Kombi brauchen, fehlt den Wolfsburgern eine allradfähige Architektur in der Polo-Klasse. Die Lösung: der Polo SUV. Und so soll er aussehen, der Baby-Tiguan auf Basis des nächsten SX4.
Der Polo SUV trägt das aktuelle VW-Gesicht: klar, kantig, kompakt. Mit wenig Chrom, viel schwarzer Kontrastfarbe und einem Qualitätsanspruch, den auch die Suzuki-Connection nicht schwächt. Das neue Zauberwort bei VW und Suzuki heißt Vereinheitlichung und betrifft Nebenaggregate, nicht markenprägende Gleichteile sowie Ausstattungsbausteine.
Im Herbst 2012 würde Seat gerne den knapp kalkulierten Tribu bringen – mit Unterstützung von Suzuki. Baugleich: der Skoda Yeti II.
Der Tribu soll am unteren Ende der Power-Skala punkten – mit neuen 1,4- und Zweiliter-Motoren, die als Benziner maximal 170 PS und als Diesel 140 PS leisten.
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