Eine Fülle moderner Assistenz-Systeme soll Fahrern der neuen Mercedes E-Klasse die Arbeit erleichtern. Dabei steht die Erhöhung der Sicherheit im Mittelpunkt. Dabei helfen Radarsensoren, Kameras und Nachtsichtgeräte.
Beim Nachtsicht-Assistenten wird die Fahrbahn mit einem unsichtbaren Infrarotlicht ausgeleuchtet, das eine weit größere Reichweite als die herkömmlichen Scheinwerfer hat. Hindernisse auf der Fahrbahn erkennt man daher viel früher. Sie werden im Cockpit sichtbar gemacht.
Die Sensoren des sogenannten Attention-Assist (Einschlafwarner) registrieren, wenn der Fahrer müde wird. Ein Warnsignal ertönt und im Cockpit leuchtet ein Kaffeetassen-Symbol auf. Dieses Feature hat die neue E-Klasse serienmäßig an Bord.
Für die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeiten hat Mercedes ebenfalls ein elektronisches Helferlein entwickelt. Eine Kamera erfasst Tempolimit-Schilder, im Cockpit leuchtet ein entsprechender Warnhinweis auf.
Ein Fortschrit zum Thema Fußgängerschutz ist die aktive Motorhaube der neuen E-Klasse. Bei einer Kollision wird sie um 50 Millimeter angehoben. Das soll die Verletzungen des Fußgängers beim Aufprall mindern.
Der Außenspiegel vermag nur einen kleinen Teil des rückwärtigen Verkehrs abzubilden. Es bleibt ein gefährlicher toter Winkel, den der Fahrer nicht einsehen kann.
Der Totwinkel-Assistent nutzt Radartechnologie, um den Bereich unmittelbar neben und hinter dem Auto zu überwachen. Ist ein Spurwechsel zu gefährlich, wird der Fahrer gewarnt.
Die neue E-Klasse ist laut Mercedes das erste Auto weltweit, dessen Scheinwerfer sich automatisch der jeweiligen Fahrsituation anpassen.
Dank Abbiegelicht kann die E-Klasse auch "um die Ecke" leuchten. Dabei können beispielsweise Fußgänger besser erkannt werden, die bei Dunkelheit eine Seitenstraße überqueren.
Einmal eingeschaltet, stellt der Fernlicht-Assistent immer das beste Licht zur Verfügung. Den Hebel zum Auf- oder Abblenden muss man nicht mehr betätigen.
Großen Nutzen hat das neue Lichjtsystem der neuen E-Klasse auch in Kurven. Der Lichtstrahl wird umgelenkt, die Fahrbahn besser ausgeleuchtet.
Selbst auf widrige Witterungsumstände vermag das neue Lichtssystem zu reagieren.
Kernstück des adaptiven Fernlicht-Assistenten ist eine Kamera an der Innenseite der Frontscheibe, die alle 40 Millisekunden neue Daten sendet.
Mit den Daten der Frontscheiben-Kamera des Fernlicht-Assistenten kann die Leuchtweite der Bi-Xenon-Scheinwerfer variabel geregelt werden.
Weiter sehen: Das Intelligent Light System soll auf der Autobahn eine um 50 Meter vergrößerte Leuchtweite erreichen.
Bei Gegenverkehr schaltet das System wieder auf normales Licht um, damit die Fahrer entgegenkommender Fahrzeuge nicht geblendet werden.
Die neue E-Klasse ist mit einer Fülle lebensrettender Luftsäcke bestückt. Auch ein Knieairbag ist an Bord.
Hochfeste Stahllegierungen sollen der E-Klasse eine besonders robuste Karosserie verleihen.
Das Sicherheitspaket für die Insassen der neuen E-Klasse ist umfangreich: sieben Airbags, Gurtstraffer, Gurtkraftbegrenzer, crashaktive Kopfstützen.
Crashversuche werden auch am Computer simuliert. Dabei soll festgestellt werden, welche Bereiche der Karosserie besonders geschützt werden müssen.
In der neuen E-Klasse sind gut 70 Prozent aller Karosseriebleche aus modernsten Stahlsorten gefertigt.
Bauteile des radarbasierten Assistenzsystems Distronic Plus. Solche Systeme sollen rund 20 Prozent aller Auffahrunfälle verhindern.
Die Assistenzsysteme Bremsassistent Plus und Distronic Plus reagieren in der neuen E-Klasse noch effektiver. Bremskraft und Reichweite des Radars wurden verbessert.
Genug zur Technik, jetzt sehen Sie die ersten Erlkönig-Bilder der neuen E-Klasse. 2009 soll der Stern der neuen E-Klasse bei den Händlern aufgehen – da ist es an der Zeit, dass der neue Super-Benz langsam aber sicher die Hüllen ...
... fallen lässt. Unmittelbar vor der Einfahrt zur legendären Nordschleife gelang unseren Erlkönig-Jägern der "Abschuss" der nicht mehr wirklich aufwendig getarnten Limousine, die intern den Werkscode W212 trägt.
Auf den Bildern sind erstmals die Nebelscheinwerfer zu sehen, die auffällig hell unter der Tarnung hervorblitzen. Ein deutliches Signal, dass Mercedes hier LED-Elemente verbauen wird.
Gut zu erkennen ist die hohe kantige Nase, die dem neuen Benz zu einem markanteren Auftritt und besseren Werten beim Fußgängerschutz verhelfen soll.
Durch den Kontrast zwischen weißer Lackierung und schwarzer Tarnung fallen auch die souverän ausgestellten Radhäuser ins Auge – ein Design-Merkmal, das bereits von S- und C-Klasse bekannt ist.
Revolutionäres lässt sich vom Heck der neuen E-Klasse noch nicht berichten. Unterm üppig verteilten Klebeband glimmen LED-Leuchten, statt eleganter Langeweilige gibt es künftig knackige Kanten.
Ein paar Tage älter sind diese Schnappschüsse, die den W212 beim Verlassen der Mercedes-Konzernzentrale zeigt. Deutlich geschwärzt ...
... sind, wie gehabt, die Scheinwerfer, die optisch die größte Veränderung bringen werden. Zwar bleibt es beim Vier-Augen-Gesicht, allerdings kuckt ...
... der Mercedes künftig durch eine eckige Brille. Die Design-Kehrtwende wird bei den Lexus-Designern für Erheiterung sorgen, die dem aktuellen LF einen ähnlichen Look verpasst haben.
Reichlich Plastik-Tarnung vor dem neuen Gesicht outet diese Bilder des E-Klasse T-Modells als relativ antiquiert. Macht aber nichts, denn die groben ...
... Design-Züge sind dennoch gut zu erkennen. 2010 soll der große Kombi an den Start gehen – gut ein Jahr nach der Limousine.
Mehr noch als bislang sollen die T-Modell-Fans ihren Kombi in Zukunft mit vielerlei Luxus-Extras aufpeppen. Dazu wird dann auch ein großes ...
... Sonnendach gehören, das sich mit einem elektrischen Rollo verschließen lässt. Elektrisch betätigt werden kann auch ...
... die Heckklappe – ein teures Zubehörteil, das sich schon beim aktuellen Modell größter Beliebtheit erfeut.
Der direkte Blick aufs verklebte Heck zeigt, dass das nächste T-Modell nicht zur Gattung der Sportkombis gehören wird. Es bleibt beim hohe Gepäckabteil und den entsprechend großzügigen Platzverhältnissen.
Die Abteilung Attacke tüftelt derweil parallel am nächsten E 63 AMG, der hier auf dem Nürburgring an seine Grenzen getrieben werden.
Technisch bleibt es beim 6,3-Liter-V8, der den Über-Benz mit deutlich über 500 PS anschieben soll.
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