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Tesla Model 3 (2017): Bilder, Test und Infos

Tesla Model 3 (2017): Bilder, Test und Infos
Eher zögerlich rollen die ersten ausgelieferten Tesla Model 3 zu den Kunden, doch an der Startlinie selbst ist der Massen-Tesla 3 offenbar fixer als gedacht. Die Beschleunigungsexperten von Drag Times haben die Beschleunigung einer Long-Range-Version des neuen Stromers auf der Straße nachgemessen. Ergebnis per VBOX-Messung: Von 0 auf 60 mph (0-97 km/h) sprintete das Model 3 in knapp 4,7 Sekunden, also fast fünf Zehntelsekunden schneller als offiziell angegeben (5,1 Sekunden)!
Bild: Tesla
Tesla Model 3 (2017): Bilder und Infos
... fast so schnell wie die "langsamste" Model-S-Variante (4,2). Tesla produzierte im letzten Quartal des Jahres 2017 erstmals eine nennenswerte Anzahl an Model 3 – hinkt allerdings immer noch stark hinter den ursprünglichen Zielen her. Die Bilanz: Genau 2425 Exemplare des lang erwarteten Elektroautos rollten vom Band, 1550 davon wurden ausgeliefert, ...
Bild: Tesla Motors
Tesla Model 3 (2017): Bilder, Test und Infos
... auch an Nicht-Firmenmitarbeiter. Das Model 3 ist die dritte Tesla-Baureihe nach der Limousine Model S und dem SUV Model X, mit ihr will der Elektro-Pionier den Durchbruch auf dem Massenmarkt schaffen. Eigentlich wollte Tesla ...
Bild: Tesla
Tesla Model 3 (2017): Bilder, Test und Infos
... bereits Ende 2017 5000 Stück pro Woche bauen, dieses Vorhaben wurde nun erneut verschoben, und zwar auf Juni 2018. Wann das Model 3 nach Deutschland kommt, ist immer noch unklar. Laut Tesla-Homepage wird das linksgelenkte Modell im Ausland bei jetzt erfolgter Vorbestellung nicht vor Ende des Jahres 2018 ausgeliefert. Das Model 3 ...
Bild: Tesla
Tesla Model 3 (2017): Bilder, Test und Infos
... bekommt zwei Akku-Varianten mit 50 und 75 Kilowattstunden (kWh) Kapazität, die für Reichweiten von 220 bis 310 Meilen (350 bis 500 Kilometer) sorgen sollen. Die amerikanische Umweltbehörde EPA will mit einem Model 3 Long Range sogar umgerechnet 797 Kilometer (495 Meilen) rein elektrisch gefahren sein – vermutlich jedoch unter optimalen Bedingungen.
Bild: Auto Bild
Tesla Model 3 (2017): Bilder und Infos
Die schnelle Performance-Variante des Model 3 mit dem Namen "P100D" will Tesla voraussichtlich im Sommer 2018 auf den Markt bringen, das hat Tesla-Chef Elon Musk via Twitter verkündet. Aktuell schafft die schnellste Version den Sprint bis 100 km/h in 5,1 Sekunden, beim Topmodell dürften weniger als drei Sekunden nötig sein. Allerdings wird das Mittelklasseauto nicht schneller als der Model S (0 bis 100 km/h in 2,7 Sekunden) beschleunigen.
Bild: Auto Bild
Tesla Model 3 (2017): Bilder und Infos
Für mehr Vortrieb kommt ein zusätzlicher Elektromotor an der Vorderachse des Model 3 zum Einsatz – damit bekommt das Elektroauto neben der Leistungssteigerung auch einen Allradantrieb. Wie bei den anderen Tesla-Modellen dürften der besonders schnelle "Ludicrous"-Modus und die "Smart Air"-Luftfederung beim Model 3 P100D serienmäßig sein. AUTO BILD rechnet mit einem Einstiegspreis von 80.000 Dollar.
Bild: Tesla
Tesla Model 3 (2017): Bilder, Test und Infos
Einer der ersten privaten Tesla-Kunden hat sein Model 3 quer durch die USA gefahren und dabei gleich mal den Topspeed gecheckt. Auf einem leeren Highway schaffte der kleine Tesla 228 km/h und damit minimal mehr als Tesla für das Model 3 angibt. Laut Tesla soll das normale Model 3 210 km/h schaffen und die Long Range-Version 225 km/h. Der Besitzer You You Xue berichtet zudem, dass das Model 3 bei über 200 km/h sehr ruhig und spursicher unterwegs sei.
Tesla Model 3 (2017): Bilder und Infos
Schon zuvor war AUTO BILD-Reporter Hauke Schrieber war bei einer offiziellen Tesla-Präsentation, schaute sich das Model 3 genauer an und konnte es sogar für gut zehn Minuten fahren. Fotografieren war streng verboten – mögliche Macken dieser ersten Autos, die in Fremont vom Band rollen, sollen nicht um die Welt gehen.
Bild: Tesla
Tesla Model 3 (2017): Bilder und Infos
Der erste Eindruck vom Model 3: Typisch Tesla, und doch anders. Ein Monolith. Wie aus einem Guss, obwohl halb Stahl, halb Alu (Model S: nur Alu). Was sich andere nicht trauen, macht Tesla ...
Bild: Tesla
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... einfach: E-Motor im Heck. Akku im Boden. Vorn und hinten Kofferräume. Das Dach fast komplett Glas. Ein einzigartiges Design, ohne zu schräg zu sein.
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Das Model 3 wird per Smartphone geöffnet und ist startbereit. Hauke Schrieber nimmt Platz – und sitzt in der Zukunft. "Das Cockpit besteht aus Lenkrad mit zwei kleinen Knöpfen, die alles regeln, einem 15-Zoll-Touchscreen und sonst: nichts. 
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Rundinstrumente? Lüftungsdüsen? Schalter? Mittelkonsole mit Gangwahlhebel und Handbremse? All das kommt mir plötzlich uralt vor. Braucht kein Mensch mehr. Dafür Platz, und ...
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... den hab ich mehr als genug. Trotz 1,92 Metern eine Handbreit überm Kopf (auch hinten!) und im Fond ausreichend Bein-Freiheit. Nicht Business-Class, aber Premium-Economy. Frischluft kommt im Model 3 über ein neuartiges Belüftungssystem aus einem einzigen Schlitz."
Bild: Tesla
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Die erste Fahrt besteht aus einer Runde um das gigantische Tesla-Werk, natürlich per Auto-Pilot (Level 2, also die Hände immer in Lenkrad-Nähe, kostet 5000 Dollar extra). Redakteur Schrieber: "Die Faszination des Fahrens kenne ich aus Model S und X. Das hier ist aber keine fette Limousine, kein fettes SUV. 
Bild: Tesla
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Das kompakte Format gibt dem '3' eine gewisse Selbstverständlichkeit. Wäre da nicht diese E-typische Gummiband-Beschleunigung. Die stärkere Version mit der größeren Reichweite, die ich fahre, ist in 5,1 Sekunden auf 100 km/h. Die Federung: Ein Kompromiss von amerikanisch weich und sportlich, softer als ein 3er BMW. Da es kein Head-up-Display gibt, schaue ich oft nach rechts auf das waagerechte Tablet voller Infos. Und weniger auf die Straße. Das ...
Bild: Tesla
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... ist der Nachteil dieses radikalen Designs. Und: Auch bei Tesla muss der vergleichsweise günstige Preis irgendwo herkommen. Also ist auch Plastik verbaut, der Kofferraum kann nur mechanisch geöffnet werden. Und wer das offenporige Holzdekor, doppelte Ablagefächer und zweifachen Handy-Anschluss haben will, zahlt noch mal 5000 Dollar für das "Premium-Package".

Bild: Tesla
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Fazit von Hauke Schrieber: "Wie kein Auto zuvor bricht das Model 3 mit Traditionen. Dieses Auto lässt niemanden kalt. Was etablierte Hersteller als Zukunftsvisionen per Einzelstück auf Messen stellen, baut Tesla jetzt schon in Serie. BMW, Audi, VW, Daimler – ihr seht gerade ganz alt aus."
Bild: Auto Bild
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Elon Musk hat auf Twitter verraten, dass das Tesla Model 3 in den USA ab Anfang 2018 mit Luftfederung erhältlich ist. Die Smart Air Suspension kann sich dabei sogar automatisch an Auffahrten oder ähnliches anpassen und nutzt dazu GPS-Daten. Für das Model 3 wird das Feature extra kosten und nur in Verbindung mit dem großen Batterie-Pack erhältlich sein. Abgesehen davon räumt Tesla den Kunden zunächst kaum Wahlmöglichkeiten bei der Ausstattung ein, ...
Bild: Auto Bild
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... um die Produktion schnell hochfahren zu können: Nur die Lackfarbe, Räder und die Autopilot-Funktion stehen zur Wahl. Für das Tesla Model 3 haben bereits Hundertausende Menschen 1000 Euro angezahlt. Und Tesla-Boss Elon Musk erwartet, dass es bald eine Million sein werden. Weil der Preis (in den USA) bei umgerechnet 29.900 Euro beginnt. Abzüglich verschiedener E-Subventionen startet das "E-Auto für alle" bei 21.400 Euro. Theoretisch. Sehr theoretisch. Tatsächlich wird ...
Bild: Tesla
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... das Auto (bis zu 500 km Reichweite und voll ausgestattet), über 60.000 Dollar kosten und mit ein paar Optionen an der 70.000-Dollar-Marke kratzen. Auch wenn die ersten Kundenfahrzeuge in den USA ausgeliefert wurden, dürfte es in Deutschland vermutlich noch bis 2019 dauern bevor das erste private Model 3 über die Straßen rollt. Weitere Informationen zur Ausstattung, den Optionen, Preisen sowie Reichweite und Motoren bekommen Sie hier im Artikel.
Bild: Twitter / Elon Musk