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Tesla Model X: Detroit Auto Show 2013

Tesla Model X
Tesla feiert auf der Detroit Auto Show 2013 die Messepremiere des Model X. Vor allem die praktischen Talente sind es, mit denen der Model X beeindruckt: Der Großraum-Stromer bietet nicht nur Platz für sieben Passagiere in drei Reihen. Seine Natur als Elektroauto beschert ihm zudem gleich zwei Kofferräume, ...
Tesla Model X
... denn der Platz unter der Motorhaube bleibt frei. Angeboten wird der Model X entweder mit einem oder zwei Elektromotoren, die jeweils direkt an der angetrieben Achse positioniert sind. Das neue Modell kann also sowohl mit Heck- wie auch mit Allradantrieb bestellt werden. Optional ist der Model X sogar in einer "Performance"-Version zu haben. Zur Wahl stehen zudem zwei unterschiedliche Batteriesätze mit 60 oder 85 kWh Kapazität.
Tesla Model X
Die Beschleunigung seines CUV (Crossover Utility Vehicle) gibt Tesla mit einer Zeit von unter fünf Sekunden bis Tempo 100 an. Doch der Model X kann noch mehr. Vor allem sein revolutionäres Türsystem im Fond soll Käufer locken. Denn ähnlich dem Mercedes SLS AMG schwingt der Zugang zur zweiten und dritten Reihe nach oben auf, bietet so nicht nur entspanntes Einsteigen sondern auch noch einen echten Hingucker.
Tesla Model X
Im Cockpit sollen von allem der Hightech-Instrumententräger mit LCD-Technik und der große 17-Zoll-Monitor punkten. Soviel Exklusivität hat natürlich seinen Preis. Konkrete Zahlen nennt Tesla zwar noch nicht, doch es wird ein Preis auf Augenhöhe anderer Premium-SUVs angekündigt. 2014 soll die Mischung aus SUV und Van in Produktion gehen. Schon 2013 ...
Tesla Model S
... kommt der Tesla Model S nach Europa. In Deutschland wird die Luxus-Limousine in der günstigsten Variante mit 60-kWh-Batterie (Lithium-Ionen) für 71.400 Euro zu haben sein. Mit einer Akku-Kapazität von 85 Kilowattstunden kostet der Stromer 81.750 Euro. Die Performance-Version (Leder-Innenausstattung mit Alcantara, ...
Tesla Model S
... aktive Luftfederung und Sport-Traktionskontrolle) gibt es ab 95.900 Euro. Frühbuchern winken Preisermäßigungen, ausgeliefert wird ab Sommer 2013. Wegen der hohen Mehrwertsteuer, der Transportkosten und technischen Anpassungen an EU-Vorschriften liegen die Tarife umgerechnet um rund ein Drittel höher ...
Tesla Model S
... als im Heimatland des Model S. Das in den USA erhältliche Modell mit 40 kWh schafft es (vorerst) nicht nach Europa. Allerdings gibt es eine limitierte Edition des sportlichen Viertürers namens Model S Signature für 99.750 respektive 109.150 Euro (Performance) mit weiteren Veredelungen wie Sonderlackierung oder 21-Zoll-Felgen samt Hochleistungsreifen.
Tesla Model S
Tesla wagt sich mit dem Model S in die hart umkämpfte Businessklasse, in der sich Audi A6, BMW 5er oder Mercedes E-Klasse tummeln. Mit einem Auto, dass alles anders macht – und vieles besser. Wir haben es ausprobiert.
Tesla Model S
Der Model S ist von Grund auf neu konstruiert – und von Anfang an als Elektroauto konzipiert worden. Das hat eine Menge Vorteile. Die wahlweise Akkus ...
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... sind platzsparend im Wagenboden unterbracht. So können sich selbst große Passagiere auf allen fünf Sitzen räkeln.
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Und weil kein großer Benzinmotor verbaut ist, fassen die beiden Kofferräume unter der Fronthaube ...
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... und der großen Heckklappe mehr als 1000 Liter.
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Fast noch wichtiger: Die Platzierung der Akkus sorgt für eine ausgewogene Gewichtsverteilung von nahezu 50:50. So holt Tesla das Elektroauto mit dem Model S aus der Müsli-Ecke, ...
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... denn die Limousine definiert sich vor allem über ihre Dynamik: Sie sprintet in 4,6 Sekunden von 0 auf Tempo 100, Schluss ist erst bei abgeregelten 210 km/h. In den USA haben sie es bereits ausprobiert, der Tesla hängt über eine Viertelmeile sogar einen BMW M5 ab. Glaubhaft.
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Wer einmal beim Tritt auf das Gaspedal (oder wie auch immer das bei einem E-Auto heißen mag) in Richtung Horizont geschnippt wurde, wer einmal die Mühelosigkeit des flüsterleisen E-Antriebs gespürt hat, tut sich danach mit jedem konventionell angetriebenen Auto schwer.
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Das Fahrwerk ist straff abgestimmt, ganz nach europäischem Geschmack. Dazu passt die straffe, direkte Lenkung, die einem BMW in nichts nachsteht, ...
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... das Fahrverhalten ist neutral, leicht übersteuernd ausgelegt. Trotzdem kommt der Komfort nicht zu kurz, selbst kurze Stöße werden gut pariert. Unglaublich, welche Reife Tesla hier aus dem Stand hinbekommen hat.
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Selbst das E-Auto-Problem Nummer eins, die Reichweite, hat Tesla in den Griff bekommen. Mit dem großen Akku sollen bis zu 500 Kilometer am Stück möglich sein, bevor die Limousine wieder an die Steckdose muss.
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Nach unserer rund 200 Kilometer langen Testfahrt waren tatsächlich noch 250 Kilometer drin – obwohl Stromfresser wie Sitzheizung, Licht und Heizung eingeschaltet waren. Kompliment!
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Feines Leder, edles Holz und kühles Aluminium kennen wir aus BMW, Audi und Mercedes. Im blitzsauber verarbeiteten Tesla bilden diese Materialien ...
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... aber nur den Rahmen für einen 17 Zoll großen Touchscreen-Monitor auf der Mittelkonsole – das ist mehr als doppelt so groß wie ein Apple iPad. Zunächst ungewohnt, es lässt sich aber so prima navigieren, surfen und bedienen.
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Wie selbstverständlich, ist der Tesla immer online. Einmal eine Navi-Karte ruck, zuck aus dem Internet geladen – und schon hat man für den Händler nur noch ein müdes Lächeln übrig, der einem eine DVD mit einem Kartenupdate für mehrere hundert Euro verkaufen will.
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Klar, dass sich Tesla alle diese Qualitäten gut bezahlen lässt. In den USA beginnen die Preise bei rund 65.000 Dollar, ...
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... das von uns gefahrene Flaggschiff mit Vollausstattung und großem Akku kostet knapp 100.000 Dollar.
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Das Fazit von AUTO BILD-Redakteur Stefan Voswinkel: "Amerika ist wieder da. Doch nicht GM, Ford oder Chrysler zeigen wie das Auto der Zukunft aussehen kann, ...
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... sondern ein kleiner Hersteller aus Kalifornien. Aus dem Stand hat Tesla eine bildhübsche und technisch überzeugende Business-Limousine auf die Räder gestellt – zu einem stolzen Preis."