Einzigartig: Keinem anderen Auto gelingt der Spagat zwischen Öko-Anspruch und Fahrspaß so gut wie dem US-Sportwagen Tesla Roadster. AUTO BILD unternahm im sonnigen Kalifornien ...
... eine faszinierende Testfahrt in dem von einem Elektromotor angetriebenen Zweisitzer.
So schön kann Öko sein: Der Tesla Roadster basiert auf der Lotus Elise, ist aber wegen der Akku-Einheit gut 13 Zentimeter länger und 230 Kilogramm schwerer.
Elektrisch auftanken: Das dicke Stromkabel steckt im Ladestutzen an der Fahrerseite. Die Elektronen ...
... werden in Lithium-Ionen-Akkus gespeichert, wie man sie auch im Handy finden könnte. Der Tesla Roadster braucht davon allerdings 6831 Stück.
Tesla-Chef Martin Eberhard zeigt den Rotor des Elektromotors: Unter Strom gesetzt schafft die kleine Antriebseinheit 248 PS und 260 Nm Drehmoment, die ...
... den trotz der vielen Batterien nur 1140 Kilo schweren Roadster in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 schieben. Dabei hört sich das Auto an, als säße man in einem Slotcar auf der Carrerabahn.
Ordentlich: Vollgas und volle Akkus vorausgesetzt, schafft der Tesla 210 km/h Spitze.
Genug für 400 Kilometer: Die Akkus brauchen nur dreieinhalb Stunden, bis sie vollgeladen sind.
Die Sitze sind Spezialanfertigungen. Navigationssystem, Klimaanlage und Radio sind an Bord, obwohl sie große Energieschlucker sind.
Hochdrehend: Der Tourenzähler konnte nicht von Lotus übernommen werden. Der Elektromotor ...
... im Fahrzeugheck erreicht Drehzahlen bis zu 13.500 Umdrehungen pro Minute. Zwischen Motor und Sitzen sind die Akkus untergebracht.
Klein aber fein: Der Öko-Roadster aus dem Silicon Valley wird in einer sauberen Halle gebaut. Bisher gibt es nur einen roten und einen schwarzen Prototypen.
Mittagessen im Start-Up-Unternehmen: Vier braune Tüten mit Truthahn-Sandwiches, dazu Cola aus Dosen. Unkompliziert und lecker.
Großer Geist: Nikola Tesla erdachte den Drehstrommotor. Als Reminiszens an den genialen Erfinder ...
... trägt der amerikanische Elektro-Roadster den Namen des Serben.
Durchaus muskulös: Die Flanke des alternativen Mobils verströmt Sportlichkeit. Auch an der ...
... Front ist eine gehörige Portion Überholprestige zu erkennen.
Mischbereifung: Hinten rollt der Wagen auf 17-Zöllern im Siebenspeichen-Design, vorne auf 16-Zöllern.
Bürzel: Bei einer Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h muss natürlich auch ein Elektroauto auf den Asphalt gedrückt werden.
Was kostet Vollgas? Jedenfalls kein schlechtes Gewissen. Die Effizienz des Tesla Roadster schlägt ...
... jeden normalen Sportwagen um Längen. Einmal voll aufladen macht rund 1,90 Euro.
Das Fazit von AUTO BILD-Redakteur Hauke Schrieber: "Tesla ist Faszination, nicht Revolution. Dazu vertraue ich der Technik noch nicht völlig. Aber der Roadster kann der Anfang ...
... einer neuen E-Poche sein. Er stößt kein CO2 aus, dafür aber reichlich KF2 – ein Atom Klimaschutz, zwei Atome Fahrspaß."
Der Tesla Roadster passt haargenau in den kalifornischen Öko-Trend. Schon 100 Käufer ...
... haben den Preis von 100.000 Dollar (rund 75.300 Euro) überwiesen, darunter viele Prominente wie Hollywood-Star George Clooney. Weiteren 275 Kunden ...
... war ein Platz auf der Warteliste 50.000 Dollar wert. Gouverneur Arnold Schwarzenegger will einen für seine Frau, ...
... GM-Vize Bob Lutz will einen für sich, "um ihn aufzuschneiden und reinzugucken", wie sie bei Tesla gern schmunzelnd behaupten. Dabei hat Lutz ...
... demnächst vielleicht selber ein ganz heißes Eisen im Öko-Feuer. Er präsentierte ...
... auf der Detroiter North American International Auto Show im Januar 2007 den Chevrolet Volt.
Die Studie eines Elektroautos mit bordeigenem Stromgenerator ...
... schafft im reinen Elektrobetrieb eine Reichweite von 60 Kilometern. Bei niedrigem Ladestand des Lithium-Ionen-Akkus sorgt ein kleinvolumiger Verbrennungsmotor ...
... für Energie-Nachschub. Der Dreizylinder-Benziner kann seine Kraft bei Bedarf ...
... auch direkt an die Räder schicken – das ergibt kombiniert eine Gesamtreichweite von 1030 Kilometern bei einem durchschnittlichen Benzinverbrauch von 4,7 Litern.
Für die Serienproduktion soll die Batterietechnologie weiter verbessert werden, verspricht Chevrolet. Frühester Markstart eines solches Autos ist laut Experten 2010. Da dürfte Tesla schneller sein.
Ebenfalls in Detroit zeigte Subaru einen ähnlichen Weg wie Tesla: Der R1e basiert auf dem R1 Minicar und ...
... spuckt hinten tatsächlich nichts raus. Geheimnis ist der Antrieb im Bug: Hier arbeitet nur ein Elektromotor, der von einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku mit Strom versorgt wird. Wenn da kein Saft mehr drauf ist, ...
... geht es einfach an die Steckdose. Wo und wie die Elektronen erzeugt werden, ist im Straßenverkehr ja erst mal egal.
Der Autobauer GM und das Massachusetts Institute of Technology entwickeln zusammen eine neues Stadtauto. Beim "City Car" stecken in jedem Rad jeweils Motor, Bremse, Lenkung und Elektronik. Ein Prototyp soll Ende 2007 fahren.
Mitsubishi EZ-MIEV: Auf Basis des in Japan erfolgreichen "i" entstand diese Elektro-Studie.
Smart EV: In England erprobt Smart 100 Stromversionen seines fortwo.
Im Heck des kleinen Stadtflitzers sucht man vergeblich nach den üblichen Verdächtigen. Hier gibt es nur einen kleinen Elektromotor.
Ab 2008 will Honda die Brennstoffzellen-Limousine FCX in Japan und den USA verkaufen.
Der FCX ist eine Mischung aus Coupé und Limousine, die ihre Energie mittels einer Brennstoffzelle ...
... im Mitteltunnel gewinnt und an die E-Motoren an allen vier Rädern weiterleitet. Honda hat sich sogar Gedanken über den Kraftstoffnachschub gemacht ...
... und bringt den "HES"-Prototyp gleich mit: Die Abkürzung steht für "HomeEnergy Station", eine Art Wasserstoff-Tankstelle fürs Eigenheim.
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