Nach drei Jahren ist schon wieder Schluss für den
Tesla Roadster. Das Prestige-Objekt der Elektroschmiede aus Kalifornien wird 2011 (vorläufig) eingestellt. Stattdessen will sich Tesla verstärkt der
Limousine Modell S widmen.
Die aktuelle Generation des Elektro-Sportwagens soll ab 2011 nicht mehr verkauft werden. Das hat das Unternehmen im Zuge des angekündigten Börsengangs erklärt.
Eine neue Generation des Elektro-Pioniers soll frühestens 2013 auf den Markt kommen, heißt es in dem Statement.
Bislang sind weltweit rund 1000 Einheiten des Tesla Roadsters verkauft worden, seit das Modell 2008 nach mehreren Verspätungen auf den Markt kam.
Als Grund für das Aus beim derzeit einzigen Modell der Kalifornier wird eine Produktionsumstellung bei einem nicht genannten Zulieferer angegeben.
Möglicherweise könnte damit der britische Sportwagenhersteller
Lotus gemeint sein, dessen konventionell angetriebenes Modell
Elise Basis für den Tesla Roadster ist.
Der Mittelmotor-Sportler ist seit dem Jahr 2000 auf dem Markt. Dass eine neue Generation in den Startlöchern steht, ist daher wahrscheinlich.
Den geplanten Börsengang hatte Tesla erst Ende Januar 2010 angekündigt. Zeitpunkt und Umfang sind allerdings noch offen. Mit dem Aktienverkauf will das Unternehmen bis zu 100 Millionen Dollar einnehmen.
Außerdem verfügt Tesla über einen staatlichen Förderkredit von 465 Millionen Dollar.
Bei der Überbrückung der angekündigten einjährigen Produktions- und Verkaufspause könnte das Geld noch eine besonders wichtige Rolle spielen.
Die Entwicklung des viertürigen Tesla Modell S geht gut voran. 2012 soll er auf den Markt kommen.
Tesla will die Elektro-Limo für nur 49.000 Dollar anbieten.
Das wäre der halbe Preis vom Roadster.
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