Kaum bei AUTO BILD angekommen, wartet auf den Dauertest-500er die erste harte Probe. Im Einzeltest muss sich "Luigi" beweisen. Hat der Fiat mehr drauf, ...
... als nur gut auszusehen und sympathisch in die Autowelt zu grinsen?
Laut bei hohem Tempo: Der 16-Ventiler holt aus 1,4 Litern Hubraum 100 PS und 131 Nm Drehmoment. Da der Motor ...
... nur mit 1040 Kilo Leergewicht zu kämpfen hat, spricht alles für einen Rennfloh. Aber "Luigi" ist noch nicht eingefahren, wirkt bei Vollgas etwas zäh. Den Sprint auf Tempo 100 erledigt er in 10,6 Sekunden, ...
... maximal sind 182 km/h drin – und dann ist es innen ziemlich laut. Unpräzise Karosseriefugen verursachen ab Tempo 140 ein Pfeifen, Zischen und Brummen.
Der kriegt in jedem Fall die Kurve: ESP ist beim Fiat 500 1.4 16V Serie. Für den kleineren Benziner und für den Diesel kostet es 350 Euro extra.
Sauber: Der 500er schafft die Abgasnorm Euro 4, bläst pro Kilometer 149 Gramm CO2 in die Luft.
Hübsch: "Luigi" steht auf 15-Zöllern in filigranem Design.
Bequemer Einstieg: Die Vordersitze sind mit 63 Zentimetern sehr hoch montiert, was älteren Menschen den Einstieg erleichtert. Bei ordentlichem Komfort ist die Schenkelauflage etwas zu kurz.
Auf den ersten Blick ist der Innenraum von überraschend guter Qualität und sauber verarbeitet, aber ...
... ein Blick in den Fußbereich zeigt hässlichen Fugenversatz und trübt das Bild.
Zwei in einem: Das große zentrale Rundinstrument zeigt Tempo und Drehzahl.
Damit wird "Luigi" gedopt: Die Sporttaste macht Lenkung und Gasannahme spontaner.
Sauber: Der Schaltknauf im Billardkugel-Format gleitet präzise durch die Gassen.
Verblüffendes Platzangebot: Auf der Rückbank können Erwachsene bis 1,80 Meter Größe gut reisen.
Der steckt was weg: Der Kofferraum bietet mit 185 Litern ausreichend Platz, er lässt sich auf maximal 610 Liter vergrößern.
Schlauer Schacht: Am USB-Stecker lassen sich zum Beispiel MP3-Player anschließen und ...
... über die Tasten am Lenkrad steuern.
Stylisch: Die Türöffner sind verchromt, glänzen mit dem in Wagenfarbe lackierten Armaturenträger um die Wette.
In der Ausstattungsvariante Lounge kostet der Fiat 500 1.4 16V 14.500 Euro.
Das Fazit von AUTO BILD-Redakteur Jörg Maltzan: "Die Technik stimmt, die Optik sowieso. Was soll da schiefgehen? Nichts! Der neue Fiat 500 wird ein Hit. Er verfügt über die gleichen Karriere-Gene wie der supererfolgreiche Mini, ist deutlich günstiger, ...
... im Alltag ein erstaunlich praktisches Auto und hat noch mehr Individualisierungsmöglichkeiten als der Engländer. Da stört es wenig, dass er lange nicht so fahraktiv ist." Wie beim Mini ...
... stammt die Vorlage für den Fiat 500 aus dem vergangenen Jahrhundert. Bei der Neuauflage wandert der Motor von hinten nach vorne, aber ...
... optisch bleibt sich der Cinquecento absolut treu, wie die direkte Gegenüberstellung der beiden Generationen zeigt.
Der Mini Cooper S von 1964 findet seine logische Weiterentwicklung ...
... im neuen Mini Anno 2007. Das Wort Retro nehmen die Designer erst gar nicht in den Mund. Beim Gokart-artigen Fahrgefühl ...
... ist sich der Mini über Generationen treu geblieben. Ganz so praktisch wie sein Urahn ist ...
... der Neue nicht mehr, aber wenn es sein muss, schluckt sein Kofferraum auch bis zu 680 Liter.
Sportlich: Die Schaltwege des Sechsgang-Getriebes sind knackig kurz.
Das kneift: Im Mini-Fond ist es für Knie und Arme ziemlich eng, dafür ...
... ist das Zentralinstrument im Cockpit im Format einer Familienpizza extragroß geraten.
Eher die Karikatur seines Urahnen als eine gelungene Übersetzung in die Neuzeit: Beim VW New Beetle ernüchtern die Nähe zum Golf und das unspektakuläre Fahrgefühl. Die Verkaufszahlen spiegeln das wider. Ganz anders ...
... sah die Sache für den seligen Käfer aus – das Auto für die Massen hielt eine ganze Nation in Bewegung.
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