Seat, das Sorgenkind im Volkswagen-Konzern, startet durch. Der neue Kleinwagen Ibiza soll die Spanier zurück auf die Siegerstraße bringen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, denn ...
... der Neue sieht nicht nur dynamisch aus, er geht auch so um die Ecken. Kein Wunder bei den Genen: Der Ibiza 2008 steht auf der Plattform ...
... des neuen VW Polo, den die Wolfsburger erst 2009 auf den Markt bringen werden. Für den Ibiza geht es bereits im Juni dieses Jahres los. AUTO BILD hat sich den ...
... frischen Spanier schon mal ganz genau angesehen und war mit dem 17.660 Euro teuren 1.9 TDI unterwegs. Seat vertraut beim Diesel noch auf die alte Pumpe-Düse-Technik, was aber kein Nachteil ist. Die Maschine mobilisiert 105 PS und 240 Nm Drehmoment, die ...
... den Wagen in 10,6 Sekunden auf Tempo 100 schieben. Maximal sind 186 km/h drin. Die Lenkung gibt gute Rückmeldung, die Federung lässt den Piloten die Straße spüren, ohne jede Fuge gleich weiterzureichen.
Die vierte Ibiza-Generation seit der ersten Markteinführung 1984 schaut keck aus scharf geschnittenen Scheinwerfern. Wer will, kann hier für 800 Euro Aufpreis Bi-Xenon mit Kurvenlicht ordern.
Böser Blick: Schräg angeschnittene Rückleuchten verleihen dem Ibiza auch von hinten das gewisse Etwas. Die Heckklappe öffnet durch Kippen des Seat-Emblems und ...
... gibt einen 292 Liter großen Kofferraum frei. Die Erweiterung per geteilt klappbarer Rückbank ist ...
... serienmäßig erst ab der "Stylance"-Ausstattung oder gegen 150 Euro Aufpreis an Bord. Ansonsten fällt die Lehne als Ganzes.
Das Cockpit ist übersichtlich, die Zweifarbigkeit erfrischend. Die Materialien sind einfach, aber sehr sauber verarbeitet. Das Lenkrad lässt sich in Höhe und Weite verstellen, was für eine gute Sitzposition sorgt. Auch auf ...
... den hinteren Plätzen sitzen 1,80-Meter-Personen ganz komfortabel und mit ausreichend Luft über dem Kopf.
Hier herrscht Klarheit: Das Cockpit ist sachlich gezeichnet, allerdings ...
... wirken die Zahlen in den Rundinstrumenten ein wenig verloren.
Die Gänge sortiert der Ibiza immer über ein manuelles Getriebe. Zur Basisaustattung gehören unter anderem: Zentralverriegelung per Funk, ESP, elektrische Fensterheber vorne, Isofix und Berganfahr-Assistent.
Lobenswerte Lösung: Es gibt kein teures, integriertes Navigationssystem, aber für 50 Euro extra kann man eine Halterung auf dem Armaturenbrett ordern, die ...
... als Aufnahme für ein mobiles TomTom-Navi dient und das Gerät mit Strom versorgt. Ebenso pfiffig ...
... ist diese etwas versteckte Lösung. Neben dem Zigarettenanzünder auf der Mittelkonsole ...
... findet der iPod seine Docking-Station. In die Halterung gesteckt, lässt er sich über das ...
... Radio bedienen; die angewählten Titel werden im Display angezeigt. Preis für das System: 735 Euro.
Das Fazit von AUTO BILD-Redakteur Jürgen von Gosen: "Glückwunsch, Seat. Der Ibiza ist attraktiv, solide gearbeitet, fährt gut und hat pfiffige Details. So hat er das Zeug zum Klassenprimus."
Zum Marktstart des neuen Ibiza werden zunächst zwei Benziner und der von AUTO BILD gefahrene 1.9 TDI zur Verfügung stehen. Für das ...
... Basismodel 1.2 12V mit 70 PS starkem Dreizylinder-Benziner werden mindestens 12.190 Euro fällig. Topmodell bei den Benzinern wird der 105 PS starke 1.6 16V, der ab 15.760 Euro in der Preisliste stehen wird. Unterhalb des ...
... 1.9 TDI mit 105 PS rangiert eine schwächere Version mit 90 PS (ab 15.390 Euro), der kleinste Diesel 1.4 TDI mit 80 PS starkem Dreizylinder komplettiert für 14.790 Euro die Selbstzünder-Palette des neuen Seat Ibiza.
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