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Tipps für ein langes Autoleben

Tipps für ein langes Autoleben
Neben regelmäßiger Wartung hilft beim Auto vor allem Pflege und der richtige Umgang gegen vorzeitige Alterung. AUTO BILD sagt, an welche Dinge Sie denken und was Sie auf jeden Fall vermeiden sollten!
Bild: Sven Krieger
Tipps für ein langes Autoleben
Kurzstrecke vermeiden: Im Kaltstartbetrieb ist nicht nur der Lagerverschleiß hoch, das Öl kommt nicht auf Temperatur. Die Folge: Kraftstoff und Kondenswasser sammeln sich im Öl. Weiße Ablagerung am Öldeckel zeigt: Im Öl ist Wasser.
Bild: Hans-Joachim Mau
Tipps für ein langes Autoleben
Regelmäßig reinigen: Wichtig beim Waschstraßenbesuch – mit einem Hochdruckreiniger vorwaschen, Schmutz aus den versteckten Ecken, etwa im Kotflügel, spülen. Vorsicht: keinen Dampfdruckreiniger für die Motorwäsche verwenden. Elektronikteile könnten nass oder gar beschädigt werden.
Bild: Ralf Timm
Tipps für ein langes Autoleben
Lack schützen: Das Sonnenlicht, Insektenreste und Vogelkot beanspruchen den Lack im Alltag. Durch eine Politur mit Wachs wird er geschützt. Tipp: Perlt Wasser in runden Tropfen, ist der Lackschutz okay.
Bild: Ralf Timm
Tipps für ein langes Autoleben
Lackschäden behandeln: Kratzer und Steinschläge, die bis auf das Blech gehen, nicht unbehandelt lassen, sonst droht Rost. Kleinste Stellen lassen sich mit dem Tupfer in Wagenfarbe ausbessern, größere Stellen mit Hilfe von Smart-Repair beseitigen.
Bild: Ralf Timm
Tipps für ein langes Autoleben
Vor Steinschlägen schützen: Fahren Sie viel auf der Autobahn? Dann sollten Sie die Fahrzeugfront Ihres Autos genau untersuchen. Kleine, vom Vordermann hochgeschleuderte Steinchen beschädigen den Lack an Hauben- und Kotflügelspitzen. Eine durchsichtige Klebefolie aus dem Zubehör bietet Schutz.
Bild: Hans-Joachim Mau
Tipps für ein langes Autoleben
Kunststoffe pflegen: Kunststoffe altern durch Umwelteinflüsse, reagieren empfindlich auf ungeeignete Reiniger. Vorsicht bei Produkten auf Basis von mineralischen Ölen und Mitteln mit hohem Schleifmittelanteil, denn sie können Gummi und Plastik beschädigen.
Bild: Ralf Timm
Tipps für ein langes Autoleben
Felgen pflegen: Alufelgen sind ein wertvolles Zubehör, jedoch nur wenn sie im guten Zustand erhalten sind. Daher regelmäßig reinigen, damit sich kein hartnäckiger Dreck festsetzt und Salz sowie Bremsstaub die Felgenoberfläche beschädigen.
Bild: Moennich/Hanselmann
So lebt Ihr Auto länger
Zu viel Hitze meiden: Erleiden Sie lieber "Schattenparker"-Schmähungen, als dass Sie Ihr Fahrzeug zu oft in sengender Hitze abstellen. Vor allem die immer sensiblere Bordelektronik der modernen Autos könnte Ihnen sonst schnell einen Streich spielen.
Bild: dpa
Tipps für ein langes Autoleben
Motoröl kontrollieren: Leuchtet die Warnleuchte im Cockpit, ist es allerhöchste Eisenbahn, Öl nachzufüllen. Denn sie reagiert erst, wenn der Ölstand weit unter dem Minimum liegt.
Bild: Ralf Timm
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Regelmäßige Ölwechsel: Das Motoröl schmiert, nimmt verschleißbedingte Metallpartikel und Verbrennungsrückstände auf. Die vom Autohersteller vorgegebenen Wechselintervalle sollten eingehalten werden. Der Hersteller macht auch Angaben zur richtigen Ölsorte und Viskosität.
Bild: Hans-Joachim Mau
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Kein Richtungswechsel im Rollen: Legen Sie beim Richtungswechsel keinen neuen Gang ein, ehe das Auto vollständig zum Stehen gekommen ist. Ansonsten können die Synchronringe im Getriebe leiden.
Bild: Christian Bittmann
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Wartungspläne genau einhalten: Nur wenn die Werkstatt nach Herstellervorschrift jeden Prüfpunkt abhakt, übersieht sie wirklich keinen Fehler. Jeder Winkel des Autos wird gesichtet, Schäden werden somit frühzeitig erkannt.
Bild: Thomas Ruddies
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Kein Werkstatt-Hopping: Suchen Sie sich den Schrauber Ihres Vertrauens. Das kann sowohl eine Vertagswerkstatt sein, als auch eine freie. So kennt Ihr Mechaniker im Idealfall schon die Stärken und Schwächen Ihres Wagens und muss nicht ständig in den Serviceunterlagen blättern.
Bild: Alexandra Lier
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Zahnriemen wechseln: Die vom Hersteller angegebenen Zahnriemen-Wechselintervalle sollten penibel eingehalten werden. Das gleiche gilt für die im Rahmen der Inspektionen empfohlenen Sichtprüfungen.
Bild: Goetz von Sternenfels
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Reifendruck regelmäßig kontrollieren: Selbst geübte Fahrer bemerken einen zu geringen Reifendruck oft erst, wenn es zu spät ist. Fehlt Luft, kann sich ein Reifen bei hohem Tempo auf der Autobahn sehr stark erwärmen. Ablösungen an den Reifenflanken oder der Lauffläche drohen – Lebensgefahr!
Bild: Anuscha Sonntag
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Reparaturstau ausschließen: Verdreckte Filter oder ein poröser Mehrrippenriemen: Mehrverbrauch bis vorzeitiger Motortod können die Folgen fehlender Wartung sein. Und: Spätestens bei Mängeln an Bremsen oder Fahrwerk verweigert der Prüfer die HU-Plakette.
Bild: autoservice.com
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Kantsteine vorsichtig befahren: Fachleute sprechen von einem Reifengedächtnis. Wird das Gummi schlecht behandelt oder mit zu wenig Luft gefahren, entsteht ein kaum zu erkennender Schaden im Reifenaufbau. Der führt früher oder später zum Defekt.
Bild: Ruddies
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Gelassen schalten: Ständig parkt der linke Fuß auf dem Kupplungspedal, sorgt für ein Schleifen der Beläge. Beim Schalten werden die Gänge reingerissen, dass es nur so kratzt und kracht. Ergebnis: Die Kupplung hält keine 15.000 Kilometer, der Verschleiß im Getriebe ist extrem hoch.
Bild: Hajo Mau
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Hohlräume versiegeln: Eigentlich sollte der Korrosionsschutz bei modernen Autos okay sein. Untersuchungen mit dem Endoskop zeigen aber, dass es noch besser ginge. Wer ein Liebhaberfahrzeug besitzt, sollte die Hohlräume mit einem Endoskop kontrollieren lassen und wenn nötig, Wachs oder Fett zum Schutz einbringen.
Bild: Uli Sonntag
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Behutsam warm fahren: Die Erwärmung der Motorkomponenten nach dem Kaltstart verläuft ungleichmäßig. Auch das Öl benötigt eine gewisse Zeit, um alle Schmierstellen perfekt zu versorgen. Von daher gilt: Den Motor auf den ersten zehn Kilometern mit maximal 2500 Touren warm fahren.
Bild: Ivan Bartulovic
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Unnötige Kaltstarts vermeiden: Am stärksten verschleißt der Motor auf den ersten Kilometern nach dem Kaltstart. Sprit verdünnt das Öl, hohe Reibung und hohe Temperaturunterschiede belasten die Materialien im Motor. Vermeiden Sie deshalb Kurzstrecken und unnötige Kaltstarts.
Bild: Frank Stange
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Hohe Drehzahlen vermeiden: Fahrer von Kilometer-Königen wissen es: Hohe Drehzahlen bedeuten hohen Verschleiß. Auch wer behutsam warm fährt und regelmäßig das Öl wechselt, nimmt bei voller Leistung höheren Verschleiß in Kauf. Optimal sind Drehzahlen bis 3500 Touren.
Bild: Toni Bader
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Ausreichende Belüftung: Ein Qualitätsmerkmal vieler Auto-Kleinanzeigen: Garagenwagen. Besser wäre jedoch ein Carportwagen. Hier ist optimale Durchlüftung gesichert, das Auto trocknet schneller – auch in den Hohlräumen. Einzelgaragen sind oft nicht gut durchlüftet.
Bild: Werk
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Gründliche Reinigung: Hier meinen wir nicht nur die regelmäßige Fahrt durch die Waschanlage. Reinigen Sie vor allem Tür- und Haubenkanten sowie Radläufe und den Unterboden gründlich, denn hier entstehen im Verborgenen Schmutz- und Rostnester.
Bild: Sven Krieger
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Abflüsse und Öffnungen kontrollieren: Verdreckte oder verstopfte Öffnungen können beispielsweise zu Feuchtigkeit im Innenraum führen und so im Winter die Scheiben beschlagen oder vereisen lassen.
Bild: Berndt Andresen
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Fahrwerk und Reifen schonen: Wer mit Tempo über Bordsteinkanten knallt und durch Schlaglöcher brettert, verschleißt Reifen und Achsgelenke im Zeitraffer. Beim Reifen sind innere Schäden wie aufgerissene Karkassenfäden gefährlich, da man sie von außen nicht sieht.
Bild: Toni Bader
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Klimaanlage richtig nutzen: Starten Sie den Wagen mit ausgeschalteter Klimaanlage. Der Anlasser hat sonst einen höheren Widerstand zu überwinden, da der Kompressor für die Anlage mitgedreht werden muss. Bei ...
Bild: Sven Krieger
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... großer Hitze im Cockpit öffnen Sie zunächst die Fenster und lassen einige Minuten lang frischen Fahrtwind herein. Auch wenn die Klimaanlage den Benzinverbrauch steigert: Lassen Sie sie nicht monatelang ungenutzt, sonst geht die Dichtung kaputt.
Bild: dpa
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Klimanalage kontrollieren: Eigentlich ist die Klimaanlage ein geschlossenes System, tatsächlich verduften aber rund zehn Prozent Kältemittel pro Jahr aus der Anlage. Zusätzlich verschleißt der Trockner, er sollte alle drei Jahre gewechselt werden.
Bild: Toni Bader
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Austretende Flüssigkeit nicht ignorieren: Ein wenig Wasser unterm Auto ist noch kein Alarmzeichen. Aber bei einer ganzen Pfütze könnte der Kühler ein Leck haben oder ein Schlauch durch Kalk undicht geworden sein. Ganz zu schweigen von anderen Flecken wie Öl (karamellfarben bis braun), Kühlmittel (grün oder orange), Getriebeflüssigkeit (rot) sowie Brems- oder Servolenkungsflüssigkeit (farblos). Im Zweifelsfall ab in die Werkstatt!
Bild: Michael Struve
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Handbremse nicht vergessen: Sobald sich der Abstellplatz auch nur leicht zu neigen scheint, kann das Anziehen der Handbremse nicht schaden – vor allem bei Automatikwagen. Vorausgesetzt Sie lösen sie vor dem Losfahren wieder.
Bild: DPA
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Richtig bremsen am Berg: Treten Sie bergab nicht ständig aufs Pedal, sonst laufen Ihre Bremsen heiß. Lieber stoßweise abstoppen und dazu die Motorbremse nutzen. Bei steilen Passagen kann auch der erste Gang eingelegt werden. So lassen sich Bremsvorgänge stark reduzieren. Ihre Bremsscheiben werden es Ihnen danken.
Bild: Lars Busemann