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Tod von Paul Walker: Erben erhalten 30 Autos

Tod von Paul Walker: Erben erhalten 30 Autos
Am 30. November 2013 starb Paul Walker. Auch drei Jahre nach seinem Unfalltod ist der Fast&Furious-Star unvergessen. "Ich vermisse dich", schreiben manche seiner Fans auf Twitter unter dem Hashtag #RIPPaulWalker. Fast im Minutentakt werden an seinem Todestag neue Tweets gepostet, auf englisch, spanisch, portugiesisch, italienisch, sogar japanisch und arabisch.
Bild: Getty
Tod von Paul Walker: Klagen gegen Porsche
Nicht nur die Trauer, auch die Schlammschlacht um sein Erbe und die Schuldfrage am Unfall dauerten bzw. dauern nach wie vor an. Paul Walkers Erben bekommen über 30 Autos aus seiner Sammlung zurück. Diese waren nur wenige Stunden nach dem tödlichen Unfall des Schauspielers weggeschafft worden. Haupttäter soll ein Mitarbeiter der Firma gewesen sein, die die Autos für den Fast-&-Furious-Stars eingelagert hat.
Tod von Paul Walker: Klagen gegen Porsche
Der Mann soll einige Autos verkauft und den Rest versteckt haben. Diese muss er jetzt zurück geben. Für die bereits verkauften Autos ...
Tod von Paul Walker: Klagen gegen Porsche
... fordern die Erben Schadenersatz. Unter den verschwundenen Autos sind mehrere Porsche GT3 RS,  ...
Tod von Paul Walker: Klagen gegen Porsche
... BMW M3-Modelle aus den 90ern, eine Toyota Supra und ein Nissan 370Z. US-Moderator Matt Farrah (Foto) durfte sich die Sammlung 2012 ansehen. Aus derselben Halle sollen auch 17 Autos ...
Tod von Paul Walker: Klagen gegen Porsche
... von Roger Rodas verschwunden sein, der mit Walker tödlich verunglückte. Rodas saß bei dem Unfall am Steuer des Porsche Carrera GT. Seine Erben vermissen ...
Tod von Paul Walker: Klagen gegen Porsche
... unter anderem einen Ford Mustang von 1969 und einen Audi R8. Auch sie sollen die gestohlenen Autos zurück erhalten.
Wrack des Porsche Carrera GT
In diesem Porsche Carrera GT starben Walker und Rodas Ende 2013. Dessen Witwe scheiterte im April 2016 mit ihrer Klage gegen Porsche vor dem US-Bundesgericht. Es gibt keine "aussagekräftigen Beweise", die Porsche belasten, urteilte der Richter. Rodas' Frau und ihre Anwälte wollen gegen das Urteil Revision einlegen. Über die Klagen von Walkers Vater und seiner Tochter ist noch nicht entschieden.
Porsche weist Vorwürfe zurück
Walkers Vater und Tochter sind wie Rodas' Frau davon überzeugt, dass eine bessere Sicherheitsausstattung des Carrera GT Walkers und Rodas' Leben hätte retten können. Porsche wehrt sich gegen diese Vorwürfe und beruft sich auf den Polizeibericht.
Bild: dpa
Paul Walker
Nach mehreren Untersuchungen hatten die Behörden 2014 erklärt, der Wagen sei mit umgerechnet 161 statt der vorgeschriebenen 72 km/h viel zu schnell unterwegs gewesen. An dem Auto habe es keine Konstruktionsfehler gegeben.
Bild: dpa
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In der in Los Angeles eingereichten Klage der Tochter heißt es, Porsche habe gewusst, dass es bei dem betroffenen Modell Entwicklungsfehler gegeben habe – unter anderem bei den Sicherheitsgurten.
Bild: dpa
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Ein Sprecher von Porsche Nordamerika erklärte, man sei immer betroffen, wenn jemand in einem Porsche zu Schaden kommt. "Wir glauben aber in diesem Fall, dass die Behörden klar herausgefunden haben, dass die Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit und rücksichtloses Fahren war."
Bild: Werk
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Sieben Teile von "Fast and Furious" haben Fans auf der ganzen Welt begeistert – hier ein Bild aus dem ersten Teil.
Bild: dpa