Zwei Kompakte auf gleicher Höhe: Toyotas neuer Auris 2.0 D-4D reiht sich dicht ...
... neben einem VW Golf 2.0 TDI ein. Ob er ihn auch schlagen kann, klärt der erste Vergleichstest von AUTO BILD.
Formale Nähe bei der Rückansicht: Beide Kompakte kommen mit steilem Heck, Dachspoiler und großen Rückleuchten. Die Nase hat am Ende ...
... der Auris vorn, weil er stattliche 3383 Euro günstiger ist als der Wolfsburger Platzhirsch. Gute Noten verdient sich auch ...
... der geschmeidig laufende Diesel, der bei leichter Durchzugsschwäche vorbildlich leise arbeitet. Das Zweiliter-Aggregat leistet 126 PS und wuchtet 300 Nm auf die Kurbelwelle.
Fahrleistungen: Der Auris braucht 11,5 Sekunden für den Sprint auf Tempo 100 und erreicht maximal 195 km/h.
Frisch, nicht frech: Die ansehnliche Front nimmt auch ...
... beim Scheinwerferdesign vage Anleihen beim kleinen Bruder Yaris.
Kompaktstandard: Serienmäßig rollt der Auris auf 16-Zöllern.
Hier hat sich Toyota besonders viel Mühe gegeben: Das Cockpit ist betont eigenständig, die Instrumente sind schick, und besonders die Mittelkonsole fällt auf.
Bequem und sicher: Die Sitze haben ausgeprägte Seitenwangen und integrierte Seitenairbags.
Gut ablesbar: Die Instrumente im Auris leuchten gelblich. Zwischen den beiden Rundanzeigen ...
... weisen kleine grüne Pfeile auf den optimalen Schaltpunkt hin. Beim Spritsparen darf man ruhig auch den Fahrer in die Pflicht nehmen.
Designstück: Die Mittelkonsole erstreckt sich wie eine Brücke vom Armaturenbrett zum Mitteltunnel. Auf dem exklusiven Möbelstück ...
... thront äußerst griffgünstig der Schalthebel des manuellen Sechsgang-Getriebes.
Unvermeidbares Feature: Im dritten Jahrtausend werden Automobile per Knopfdruck gestartet – der Auris natürlich auch.
Wer will, kann's abschalten: ESP-Schalter neben der Einstellung für die Außenspiegel.
Der Kofferraum fasst ordentliche 354 Liter, lässt sich ...
... durch Umklappen der Rückbank auf 1335 Liter vergrößern. Ein ebener Ladeboden entsteht aber nicht.
Preiswert: Für einen Auris 2.0 D-4D verlangt Toyota einen Grundpreis von 19.750 Euro. Neben dem kleinen Diesel ...
... stehen für den Fünftürer noch der aus dem Avensis bekannte 2,2-Liter-Selbstzünder mit 177 PS (24.950 Euro) sowie zwei Benziner mit 97 PS (1.4, ab 15.900 Euro) und 126 PS (1.6, ab 18.450 Euro) zur Wahl. Den frischen Japaner ...
... gibt es auch als Dreitürer ab 15.200 Euro (1.4 VVt-i). Beim Händler ist die ...
... zweite Karosserievariante bereits bestellbar, die Produktion läuft gerade an.
Kanpp geschlagen: Auch wenn der Golf den Vergleich knapp verliert, so kann von einer Wachablösung nicht die Rede sein. Der Auris ist dem Wolfsburger sehr dicht auf der Spur, am Ende gibt nur der Preis den Ausschlag.
Pluspunkte des Golf sind Platz, Zuladung, Schaltung, Lenkung und die Fahrleistungen.
Rauer Geselle: Der Zweiliter-TDI von VW arbeitet nicht ganz so zurückhaltend wie das Toyota-Aggregat. Die 140 PS und 320 Nm Drehmoment ...
... sorgen aber für die höhere Dynamik im Vergleich: Binnen 9,5 Sekunden ist der Golf auf Tempo 100 und erreicht 205 km/h Spitze.
Stramme Polster, guter Halt: Hier sitzt es sich tadellos.
Bekannt und bewährt: Funktionales Cockpit, sauber verarbeitet, mit gummierten Drehreglern und ...
... glasklar gezeichneten Anzeigen.
Handarbeit: Wie im Toyota werden die sechs Fahrstufen auch im Golf manuell sortiert.
Der Kofferraum schluckt mindestens 350 Liter. Durch Umklappen ...
... der geteilten Rücksitzlehne lässt sich das Gepäckabteil des Golf auf maximal 1305 Liter vergrößern.
Kostbares Logo: Als 2.0 TDI kostet das Wolfsburger Erfolgsmodell mindestens 23.133 Euro.
Immer wieder verblüffend: die Souveränität des VW Golf.
Dirk Branke
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