Das Leichtgewicht kann zwar nicht über das Wasser wandeln, macht aber alle Gegner nass.
Angetrieben von einem 1,6-Liter-Saugmotor leistet der Rallyecross-Flitzer satte 225 PS.
Die Asphaltpiste ist stark verdreckt. Das Heck des Fabia droht auszubrechen ...
... doch ein beherzter Tritt aufs Gaspedal und der kleine Sportler stabilisiert sich wieder. Das ist auch gut so, denn: "Sauber ohne Drifts, ist die schnellste Art Rallyecross zu fahren", beweist Stammfahrer und Tüftler Rolf Volland anhand der Datenaufzeichnung.
Dicht an den Reifenstapeln vorbei, schießt der Volland-Fabia auf die nächste Kurve zu ...
... der Auspuff prasselt beim Herunterschalten. Ab durch die Linkskurve und es geht wieder hinaus auf die Gerade. Bis zu 190 Newtonmeter zerren an der Vorderachse.
In die Details: Während vorne die mächtigen Rennbremsen zupacken ...
... kommen hinten Motorroller-Scheibenbremsen zum Einsatz. Das Reglement schreibt vor, dass Bremsscheiben an allen vier Rädern vorhanden sein müssen. Volland benötigt aber nur vorne die volle Verzögerungskraft. Um Gewicht zu sparen, verbaute der Franke an der Hinterachse die Rollerbremsen.
Balance-Akt: Stehende Pedale, damit der Fahrer weiter vorn sitzen kann ...
... und ein nach hinten verlegter Motor stemmen viel Gewicht auf die Vorderachse ...
... so kann der Fabia am Heck per Hand angehoben werden.
Die Plexiglas-Heckscheibe mit drei Bremslichtern spart zusätzlich einige Kilo.
Minimal: Die kurzen Rennen von drei bis vier Runden erlauben einen Neun-Liter-Tank. Er liegt direkt hinter dem Fahrersitz.
Nicht Wasserdicht: Der Luftfilter sitzt sehr tief hinter der Stoßstange. Eine Wasserdurchfahrt ist somit auf der rechten Seite nicht möglich.
Weitere Action-Bilder des quirligen Rallyegeschosses zum Genießen – ohne Kommentar ...
In der Rallyecross-DM führt Rolf Volland die Klasse für Produktionswagen mit 15 Zählern Vorsprung an.
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