Normal sieht anders aus: Der Schweizer Designer Ueli Anliker zeigt einen mit Rubinen und Gold aufgebrezelten Mercedes SLR McLaren 999.
Der ursprüngliche Supersportler kommt mit satten fünf Kilo 24-karätigem Gold auf einen Wert von 3,25 Millionen Euro. Nach der Tuning World soll der SLR ein Leistungs-Upgrade auf 1000 PS erhalten.
In eine ganz andere Richtung wuchert es aus einem ollen Opel Ascona im Bereich der Privat-Area. Nicht nur, dass das Türblech Dschungelbuch spielt, ...
... auch aus dem Motorraum frisst sich ein kleiner Kaiman in die Freiheit. Wie es sich mit dem ganzen Grünzeug fährt, blieb uns der Eigentümer schuldig.
Nach "normal sieht anders aus" kommen wir zur Sache mit der Schönheit. Der mattrot gefärbte Corrado 53i gehört keinem geringeren als Jörg Franzke - einem echten Freak.
Vom soliden Rostansatz haben mittlerweile kleine flinke Nager Wind bekommen. Und die wollen ihren Teil abhaben. Sowas passiert selbstverständlich nicht einfach so.
Der 136 PS starke und als Rechtslenker ausgeführte Volkswagen fällt unter den berüchtigten Ratten-Look.
Ziel dieser Tuning-Philosophie ist es, sein Auto möglichst schlecht aussehen zu lassen. Aber bitte mit Stil!
Wo bitte geht's zum Abwracker? Völlig neben der Spur und außerhalb jeder Konkurrenz geht dieser alte Lanz durch.
Den kennen Sie. Den müssen Sie kennen: Ice Age. Hier bei einer äußerst gefährlichen Misson: der Eroberung des Radhauses.
Auf der Beifahrerseite liefern sich die Knutschmundautos aus dem Kinofilm "Cars" ein Rennen. Die Szenen wurden mit aufwändigem Airbrush lackiert.
Hätten Sie den hier als Audi erkannt? Der gehört übrigens Ramona Spielmann, ist behindertengerecht umgebaut und besitzt ein Luftfahrwerk.
Krasses Highlight am Ingolstädter: echter Chirurgenstahl. Die Schrauben hielten in einer früheren Verwendung menschliche Knochen zusammen.
Corsa 4x4 Turbo. Schöner Aufkleber mag man denken. Sollte man aber besser auch glauben. Denn der Einkaufskorb hat über 700 PS unter der Haube.
Gut. Der Innenraum ist zwar aufgeräumt aber nicht unbedingt ein Reißer. Thomas Rümmler setzt sein Zeichen an anderer Stelle.
Im Motorraum klemmt etwas gequetscht ein Zweiliteriter-Turbomotor aus einem Opel Calibra. Kolben, Kurbelwelle und Pleuel sind verstärkt. Das Ding rennt über 300 km/h.
So sieht der Porsche-Killer in ganzer Pracht aus.
Bitte nochmal ganz genau hinkucken. Erkennen Sie die kleinen Steinchen, die da auf dem Teppich liegen? Ja, sexy Highheels liegen da auch.
Die kleinen Steinchen sind übers ganze Auto verteilt. Das war und ist ein Golf Cabrio.
Die Außenspiegel der magentafarbenen Diva hätten nach aktueller Zulassungsverordnung freilich keine Chance mehr.
Der stolze Besitzer achtet übrigens vorbildlich auf seine Kleine. Er hat unseren Fotografen nämlich kurzerhand hinter die Absperrkette verwiesen.
Unverbesserlich: Ein kleiner Schnappschuss vom Innenraum war später dann doch noch möglich. Der Besitzer war gerade nicht da.
Bling-Bling hier, Glitzer und Funkel dort. Vento-Fahrer Felix Kreuz hat damit augenscheinlich wenig am Hut.
Auch bei näherer Betrachtung trügt der erste Anschein nicht. Die Karre glitzert keinen Meter weit. Überall Dreck und drunter eine so genannte Schnee-Tarn-Lackierung.
Der 95er Vento steht auf einem Sportfahrwerk und Breitreifen – die wiederum stehen auf einem einsatzerprobten Tarnnetz.
Das Autodach als Schachbrett. Alter Hut? Nicht, wenn Frau an die Figuren denkt. Der kleine Peugeot wird nämlich von einer Tanja gelenkt.
Und weil der Innenraum total mit Fusselzeugs zugepflastert ist, fährt die Gute nie schneller als Tempo 30.
Mit einem Breitbildfernseher in der Sonnenblende wäre schneller auch gar nicht erlaubt.
Liebe Tanja, außen ist der Franzose aber noch etwas nackt. Vielleicht Fusselzeugs?
Kult, nä! Stimmt. So ein VW Bulli T2A Baujahr 1971 ist definitiv Kult. Muss man nicht unbedingt tunen. Kann man aber.
Eigentümer Hettie Landher hat sich dass so gedacht: Hinten alles raus, vorne alles raus, aber in der Mitte was rein. Der Bulli hat einen Subaru-Turbomotor (Mittelmotor) mit 270 PS.
Gelenkt und gedrückt wird ganz konventionell. Gekuckt allerdings hochmodern: Drezahlmessser mit Shift-Light (Gangwechselanzeige).
Richtig. Gott hat in selig, den Henry. Seine letzte Ruhestätte fand der Gute hinter einem 173 PS starken Ford Focus Turnier.
Irgendwie hat Besitzer Sven Döbert ein Faible für das Grauen. Bei den Felgen hat er aber Geschmack: 20 Zoll klemmen unterm Radhaus.
Außerdem ist der Familienkombi etwas breiter als gewöhnlich. Elefantitis würden wir attestieren.
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