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Unicat Volvo FH12 4x4: Vorstellung

Vorstellung Unicat Expeditionsmobil
Was für ein Monstrum, selbst die nackten Zahlen steigern die Ehrfurcht: 3,90 Meter hoch, 2,50 Meter breit! 8,70 Meter lang! 18 Tonnen schwer und 460 PS stark. Metertiefes Wasser ist kein Problem für diesen Hardcore-Camper. Der Unicat Volvo FH12 4x4 ist ein Expeditionsmobil der Extreme.
Bild: Angelika Emmerling
Vorstellung Unicat Expeditionsmobil
Metertiefes Wasser ist kein Problem für diesen Hardcore-Camper. Ebenso wenig wie 45-Grad-Steigungen, Baumstämme auf dem Weg oder Schlaglöcher vom Format koreanischer Kleinwagen. Temperaturen zwischen 30 Grad unter null und 50 Grad Hitze kann der Koffer schadlos ab. Für das nötige Durchhaltevermögen sorgt ein Volvo FH12 4x4 mit einem 12,1-Liter-Sechszylinder als Basis.
Bild: Angelika Emmerling
Vorstellung Unicat Expeditionsmobil
So ist dieses Expeditionsfahrzeug das ideale Weltreisemobil für bis zu vier Personen. Es gibt ein Hubdach, große Betten, eine komfortable Nasszelle und eine große Küche. Auf Knopfdruck arretieren nicht nur alle Schubladen, sondern auch die Gläser in der Vitrine. Ein Unimog wirkt dagegen beinahe possierlich.
Bild: Angelika Emmerling
Vorstellung Unicat Expeditionsmobil
Aber das hier ist ja auch ein Unicat – so heißt der Hersteller aus Dettenheim bei Heidelberg. Der Kleinserien-Spezialist baut Abenteurern, Weltreisenden und Forschern seit 1990 ihre fahrbaren Basislager – Expeditionsmobile, mit denen die Kundschaft monatelang autark unterwegs sein kann, ganz gleich ob in Afrika, Südamerika oder China.
Bild: Werk
Vorstellung Unicat Expeditionsmobil
Wenn es sein muss, selbst bei einer zehnjährigen Reise um den Globus. Das Angebot reicht von Serienfahrzeugen mit individueller Ausstattung bis zu Eigenentwicklungen nach Kundenwunsch. Zu den Käufern zählen das Max-Planck-Institut, Filmemacher, arabische Prinzen und internationale Topmanager.
Bild: Angelika Emmerling
Vorstellung Unicat Expeditionsmobil
"Die meisten unserer Kunden fahren zum Warmwerden ein paar Wochen nach Island oder Marokko", sagt Unicat-Geschäftsführer Bernhard Söllner. Erst ein Jahr später starten sie dann ihre richtig große Tour. Und zwar ohne Komfortverlust – mit Espressomaschine in der Küche und einer Dusche wie daheim. "Mit Camping hat das nur noch wenig zu tun. Unicat-Fahrer sind meist dort unterwegs, wo Straßen und Zivilisation aufhören", sagt Söllner.
Bild: Angelika Emmerling
Vorstellung Unicat Expeditionsmobil
Alle Mobile besitzen Allradantrieb, große Kraftstoff- und Wassertanks. Außerdem baut Unicat die serienmäßigen Fahrgestelle um: längerer Radstand, größere Kabine, alles machbar. Kostet halt – und ist akkurate badische Handwerksarbeit.
Bild: Angelika Emmerling
Vorstellung Unicat Expeditionsmobil
Der Innenausbau dauert im Schnitt drei Monate. Die GFK-Sandwichplatten des Aufbaus kommen aus den Niederlanden, sechs Schreiner fräsen und kleben sie zusammen. Spezielle U-Profile sorgen in den Kanten für eine steife Verbindung.
Bild: Angelika Emmerling
Vorstellung Unicat Expeditionsmobil
Systeme wie Elektrik, Elektronik sowie Pumpen und Kompressoren sind wie in einem Flugzeug redundant ausgelegt: Fällt ein Bauteil aus, springt das nächste an. Die lasergeschnittene und verschweißte Dreipunktlagerung zwischen Fahrgestell und Kabine ist eine Eigenkonstruktion, ebenso wie Fenster, Türen und Dichtungen.
Bild: Angelika Emmerling
Vorstellung Unicat Expeditionsmobil
"Das Auto muss auch auf den übelsten Rüttelpisten halten", sagt Söllner. Wo zehn Schrauben reichen müssten, drehen die Unicat-Werker lieber gleich 20 rein.
Bild: Angelika Emmerling
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Und falls doch mal Probleme auftauchen sollten, stehen zwei fliegende Mechaniker bereit, um weltweit eingreifen zu können. Söllner: "Für normale Wartungsarbeiten haben wir Servicestationen in Dubai, China und Südamerika." Per Ferndiagnose lässt sich die Technik eines Unicat größtenteils überprüfen und überwachen – wenn der Kunde zustimmt.
Bild: Angelika Emmerling
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Die meisten Unicat basieren auf MAN- oder Mercedes-Zetros-Fahrgestellen mit zwei, drei oder vier Achsen – je nach Wunsch und Budget. Die meisten Kunden, so der Chef, fragen zuerst nach einem 7,5-Tonner, des alten Dreier-Führerscheins wegen. In der Regel kaufen sie dann doch einen 18-Tonner und gehen noch mal zur Fahrschule, um ihn bewegen zu dürfen.
Bild: Angelika Emmerling
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U-förmige Sitzgruppe für vier bis sechs Personen mit klappbarem Tisch im Heck: Hier lässt es sich entspannen.
Bild: Angelika Emmerling
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Hochgefühl: Doppelbett mit Federung, Unterlüftung und Komfort-Matratzen im Hubschlafdach.
Bild: Angelika Emmerling
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Vollpension: Nasszelle mit separater Dusche, ...
Bild: Angelika Emmerling
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... Küche mit integrierter Espressomaschine.
Bild: Angelika Emmerling
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Kontrollstation: nicht die Steuerung eines Kernkraftwerks, sondern der Unicat-Bordtechnik.
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Machtdemonstration: Selbst mit eingefahrenem Hochdach wirkt der Volvo-Truck noch monströs.
Bild: Angelika Emmerling
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Staubig: Die GFK-Platten werden in der eigenen Schreinerei bearbeitet.
Bild: Angelika Emmerling
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Glänzend: Ist die Kabine komplett zusammengebaut, wird sie lackiert.
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Geduldig: Der Einbau dauert drei Monate (inkl. Elektrik, Gas und Wasser). Der Umbau  rund sechs. Je nach Modell laufen zwischen 2000 und 6000 Arbeitsstunden auf.
Bild: Angelika Emmerling
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Flexibel: Die Fahrgestelle müssen an die jeweilige Kabine angepasst werden.
Bild: Angelika Emmerling
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Präzise: Viele Teile werden in der Werkstatt eigens hergestellt.
Bild: Angelika Emmerling
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Unabhängig: Die autarke Stromversorgung sichert ein Dieselgenerator.
Bild: Angelika Emmerling
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Fazit von AUTO BILD-Mitarbeiter Fabian Hoberg: Groß, mächtig, schwer. Aber genial! Die Fahrzeuge von Unicat kommen dank hochgelegter Karosserie, großer Reifen und Allrad überall durch. Fehlt neben den paar Monaten Urlaub im Jahr nur noch das nötige Kleingeld. Ab 300.000 Euro geht es los. Der gebrauchte Volvo, den wir fahren durften, kostet allerdings immer noch fast eine halbe Million!
Bild: AUTO BILD