29.09.2011
Update 01/2012: Tops und Flops Dauertest
Nach 100.000 Kilometern im harten AUTO BILD-Dauertest zeigt sich die wahre Qualität eines Autos – mit überraschenden Ergebnissen. Wer baut die zuverlässigsten Autos? Alle AUTO BILD-Dauertest-Autos im Ranking.
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AUTO BILD-Dauertest: Eine knallharte Prüfung für den Testwagen über 100.000 Kilometer im Zeitraffer. Kälte, Hitze, Hängerbetrieb, Langstrecke – dem Dauertestkandidat bleibt nichts erspart. Hier sehen Sie die Tops und Flops!
Platz 82 mit 77 Strafpunkten: VW Touran 2.0 TDI Trendline, Baujahr 2004, Testende 2006, keine Pannen, elf außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, vier defekte Funktionsteile, zehn geringfügige Defekte, NOTE: 6.
Ein Auszug aus der ellenlangen Mängelliste des VW Touran: Riss im Zylinderkopf (Austausch), defekter Turbolader (Austausch), gerissene Leitung der Abgasrückführung, defekter Beifahrer-Airbag (Austausch), klappernde Verkleidungen, abplatzender Softlack. Mit Abstand das schlechteste Ergebnis aller AUTO BILD-Dauertests.
Platz 81 mit 56 Strafpunkten: VW Polo IV 1.2, Baujahr 2002, Testende 2004, zwei Pannen, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, sieben defekte Funktionsteile, fünf geringfügige Defekte, NOTE: 6.
Nur unwesentlich besser als der Touran schneidet der VW Polo IV ab. Zwei Mal hatte der Polo einen Zündspulen-Defekt, einmal versagte das Zündschloss und musste ausgetauscht werden. Kurz vor Testende verabschiedete sich der Katalysator – Austausch. Das schlechte Abschneiden wird abgerundet durch einen defekten Fensterheber und zweimaligen Austausch des Bremslichtschalters.
Platz 80 mit 46 Strafpunkten: Peugeot 307 HDi 110 FAP, Baujahr 2002, Testende 2004, zwei Pannen, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, fünf geringfügige Defekte, NOTE: 6.
Zwei folgenreiche Schnitzer leistete sich der Peugeot 307 HDi. Bei 78.299 km stellte die Kupplung keinen Kraftschluss mehr her, Ursache war ein defektes Massenschwungrad. Die komplette Kupplung wurde getauscht. Bei 97.696 km brach die Verdichterrad-Achse des Turboladers – Austausch.
Platz 79 mit 45 Strafpunkten: Citroën C8 2.2 HDi SX FAP, Baujahr 2003, Testende 2005, keine Pannen, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, drei defekte Funktionsteile, 21 geringfügige Defekte, NOTE: 5-.
Der Euro-Van von Citroën blieb zwar nicht liegen, nervte jedoch mit zahlreichen Mängeln. So verlor der C8 dreimal die untere Motorabdeckung, die Navi-Bedieneinheit rutscht in die Mittelkonsole, der Bordcomputer nervte mit Fehlermeldungen (Austausch), das Betätigungsgestänge der Schiebetüren hakte aus. Dazu kamen Klappergeräusche und mehrmalige Wassereinbrüche.
Platz 78 mit 42 Strafpunkten: VW Fox 1.2, Baujahr 2006, Testende 2009, keine Pannen, fünf außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, drei defekte Funktionsteile, acht geringfügige Defekte, NOTE: 5.
Im Laufe des Dauertests wurden die Probleme mit dem VW Fox immer gravierender. Anfangs versagt zweimal die Funkfernbedienung der Zentralverriegelung, bei 55.568 km wird das Kombiinstrument ausgetauscht. Ein defektes Thermostat ließ den Motor überhitzen, vorsorglich wird bei 91.300 km der Zylinderkopf getauscht. Zum Testende Tausch des überhitzten Katalysators.
Platz 77 mit 41 Strafpunkten: VW Passat Variant 2.0 TDI Comfortline, Baujahr 2006, Testende 2008, eine Panne, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, vier defekte Funktionsteile, vier geringfügige Defekte, NOTE: 5.
Ein weiterer VW auf den hintersten Plätzen. Auszug aus der Mängelliste des Passat TDI: zweimaliger Austausch aller Pumpe-Düse-Elemente, Austausch der Kraftstoffpumpe, wegen eines defekten Temperatursensors am Turbolader bleibt der Passat liegen, mehrmaliges Sofware-Update für das verzögert ansprechende DSG-Getriebe.
Platz 76 mit 39 Strafpunkten: Audi A2, Baujahr 2001, Testende 2002, keine Panne, fünf außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, drei defekte Funktionsteile, fünf geringfügige Defekte, NOTE: 5.
Fehlerspeicher auslesen wegen wiederholter Motoraussetzer bei 19.488 und 24.203 km. Bei 62.306 km wurden diverse defekte Teile ersetzt. Das Motorsteuergerät musste bei 74.795 zurückgesetzt werden. Auf den folgenden 25.000 Kilometern sah die Quote nicht besser aus.
Platz 75 mit 35 Strafpunkten: Fiat 500 1.4 16V, Baujahr 2007, Testende 2010, eine Panne, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, drei defekte Funktionsteile, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 4-.
Bei 55.226 km bleibt der Fiat mit einem Motorschaden liegen. Die Einspritzung arbeitete nicht korrekt, der Kolben vom zweiten Zylinder war geschmolzen. Tausch des kompletten Motors. Bei 62.008 km wird ein Radlager hinten getauscht, bei 63.085 km ist die Lichtmaschine fällig. Bei 84.437 km Austausch einer Manschette der Antriebswelle sowie der Bremsscheiben und -klötze vorn.
Platz 74 mit 34 Strafpunkten: Peugeot Partner Tepee Tendance 110, Baujahr 2009, Testende 2011, eine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, acht geringfügige Defekte, NOTE: 4-.
Bei 7134 km Ölverlust an der Lenkung. Knapp 10.000 Kilometer später der gleiche Defekt. Alle Leitungen werden ersetzt. Eine Leckage der Wasserpumpe zwingt den Partner bei Kilometer 26.397 zum Werkstattaufenthalt. Positiv: Die Bremsen werden erst bei 84.938 km fällig.
Platz 70 mit 33 Strafpunkten: Renault Mégane 1.6, Baujahr 2003, Testende 2005, keine Panne, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, fünf defekte Funktionsteile, drei geringfügige Defekte, NOTE: 4-.
AUTO BILD wollte nicht nur wissen, wie sich der Mégane auf 100.000 km im Alltagsstress bewährt. Nach Dauertestende wurde der Mégane nach Euro-NCAP-Norm gecrasht. Eine spannende Frage war, ob die Crashsicherheit nach 100.000 km leidet. Die Antwort: Nein! Der Mégane erzielte auch in gealtertem Zustand fünf Sterne im Euro-NCAP-Crashtest.
Wegen des Crashs zerlegte AUTO BILD den Mégane nicht komplett. Qualitativ konnte er nicht überzeugen: Zahlreiche Funktionsstörungen sorgten immer wieder für Reparaturstopps. Ob Höhenregulierung der Xenon-Scheinwerfer, elektrische Fensterheber, Seitenblinker, Endschalldämpfer oder Schiebedachabdeckung – die Defektliste ist am Ende überdurchschnittlich lang.
Platz 70 mit 33 Strafpunkten: Renault Laguna 1.9 dCi, Baujahr 2002, Testende 2004, eine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, vier defekte Funktionsteile, sechs geringfügige Defekte, NOTE: 4-.
Die anfängliche Begeisterung für den Renault Laguna wurde schnell gedämpft. Schon bei Kilometerstand 33.095 muss der Kartenlese-Einschub des schlüssellosen Zugangssystems und der Starterknopf ausgewechselt werden. Bei 59.740 verabschiedet sich ein Lager im Turbolader – Austausch mitsamt Ladeluftkühler.
Platz 70 mit 33 Strafpunkten: Jaguar S-Type 3.0 V6, Baujahr 2000, Testende 2002, keine Panne, fünf außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, ein defektes Funktionsteil, fünf geringfügige Defekte, NOTE: 4.
Kleiner Auszug aus der Mängelliste des S-Type: Wegen Fahrwerkspoltern werden Stoßdämpfer hinten und Stabistangen vorn erneuert, kurz vor Testende muss die hydraulische Steuerung des Automatikgetriebes ausgetauscht werden. Die Kurbelwellenlager zeigen nach 100.000 km schon deutlichen Verschleiß.
Platz 70 mit 33 Strafpunkten: Fiat Punto 1.2 SX, Baujahr 2001, Testende 2003, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, fünf defekte Funktionsteile, sieben geringfügige Defekte, NOTE: 4-.
Dem Fiat Punto verhageln zahlreiche Kleinigkeiten die Bilanz. Die Alarmanlage löst beim kleinsten Luftzug aus, erst bei 80.000 km bringt Fiat den Punto zum Schweigen. Bei 43.480 km wird die Wasserpumpe undicht und zusammen mit dem Zahnriemen getauscht. Ein defektes Wischergestänge, zwei undichte Ölwannen und sieben durchgebrannte Glühbirnen werfen den Punto zurück.
Platz 69 mit 32 Strafpunkten: Skoda Octavia I Combi 1.9 TDI, Baujahr 1999, Testende 2001, eine Panne, eine außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, vier defekte Funktionsteile, fünf geringfügige Defekte, NOTE: 4.
Bei Kilometerstand 58.740 blieb der Skoda Octavia liegen, Ursache: ein defektes Relais am Motorsteuergerät. Bei 64.651 km sprang der Octavia wegen einer defekten Wegfahrsperre nicht mehr an. Weitere Mängel: ein defekter Wischermotor, ein undichter Kühlwasserschlauch und ein defekter Schalter der Leuchtweitenregulierung.
Platz 68 mit 31 Strafpunkten: Skoda Fabia I 1.4 16V, Baujahr 2001, Testende 2003, keine Panne, vier außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, drei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 4.
Bereits bei 15.000 km machte das Getriebe mit Kratzgeräuschen im vierten Gang auf sich aufmerksam. Bei 43.745 km wurde es getauscht: Synchronring des vierten Ganges defekt. Wegen eines defekten Abgasrückführungsventils musste der Fabia vier Mal in die Werkstatt, bis der Fehler gefunden wurde.
Platz 65 mit 30 Strafpunkten: Ford Fusion 1.6, Baujahr 2004, Testende 2006, eine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, vier geringfügige Defekte, NOTE: 4.
Wegen einer defekten Zündspule blieb der Ford Fusion bei Kilometerstand 57.756 liegen, bei 82.476 km wurde das Radlager hinten rechts wegen lauter Geräusche ausgetauscht. Ständiges Ärgernis: die Textilumrandung des Schiebedachausschnittes löste sich mehrmals. Nach 100.000 km erste Korrosionsspuren an der Abgasanlage.
Platz 65 mit 30 Strafpunkten: Ford Focus C-Max 2.0 TDCi DPF Trend, Baujahr 2004, Testende 2006, eine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, vier geringfügige Defekte, NOTE: 4.
Schon bei Kilometerstand 5530 blieb der C-Max wegen einer Bagatelle liegen: Die Sicherung im Hauptstromkabel war durchgebrannt. Ansonsten hatte der C-Max einige Elektrikprobleme: Ein Sensor des Luftmengenmessers musste getauscht werden, der Antennenfuß war im Innern korrodiert und der Radioempfang gestört.
Platz 65 mit 30 Strafpunkten: Audi A4 Avant 1.9 TDI , Baujahr 2002, Testende 2004, keine Panne, zwei unplanmäßige Werkstattaufenthalte, sechs defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 4.
Einen neuen Außentemperatursensor bekam der Audi A4 Avant nach 27.470 km auf Garantie. Bei Kilometerstand 56.813 wurden dann die vorderen Bremsklötze erneuert. Weil der Verschleißsensor der Bremsen nicht korrekt arbeitete ging es bei 71.000 Kilometern erneut zum Audi-Partner.
Platz 63 mit 29 Strafpunkten: Mercedes-Benz ML 270 CDI (W 163), Baujahr 2000, Testende 2002, keine Panne, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, vier defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 4.
Bei 13.758 km musste der Mercedes ML 270 CDI das erste Mal in die Werkstatt. Ein Stellmotor der Schubabschaltung wurde erneuert. Gravierendere Mängel: der durch Ablösung eines Monoliths geschädigte Oxidationskatalysator (bei 79.317 km), eine defekte Dichtung am Abgaskrümmer und ein defekter Seitenairbag (bei 89.416 km).
Platz 63 mit 29 Strafpunkten: Opel Astra G 1.6 16V, Baujahr 1999, Testende 2001, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, fünf defekte Funktionsteile, vier geringfügige Defekte, NOTE: 4.
Im Grunde lieferte der Astra eine solide Vorstellung ab, doch viele kleinere Mängel verhageln ihm die Bilanz. Auszug: ein defektes Radlager, ein defektes Abgasrückführungsventil, eine defekte Heizmatte der Sitzheizung, ein undichter Hauptscheinwerfer, ein defekter Impulsgeber der Kurbelwelle.
Platz 61 mit 28 Strafpunkten: Opel Astra H 1.9 CDTI, Baujahr 2004, Testende 2008, eine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 4+. Nach Erreichen der 100.000-km-Marke lief der Astra weitere 100.000 km im AUTO BILD-Fuhrpark.
Bei nur 47.000 km blieb der Astra liegen – wegen einem nur wenige Cent teuren Teil. Ein Kunststoffteil im Ausrücker der Kupplung war schlecht entgratet und vereitelte die Weiterfahrt. Opel tauschte unnötigerweise das Getriebe und die Kupplung. Bei 186.369 km springt der Astra wegen eines defekten Nockenwellensensors nicht an. Kostenpunkt: 13,20 Euro.
Platz 61 mit 28 Strafpunkten: Alfa Romeo 159 SW 2.4 JTDM 20V Distinctive, Baujahr 2007, Testende 2009, eine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 4+.
Bei 14.748 km geht der Motor in den Notlauf, die Ansaugbrücke, Zahnriemen und Spannrolle werden getauscht. Nach gerade mal 20.000 km brauchte der Alfa bereits einen neuen Motor. Grund für den Totalausfall war laut Alfa ein Metallpartikel in der Kraftstoff-Hochdruckleitung. Der Injektor wurde blockiert, der erste Zylinder überhitzte.
Platz 60 mit 27 Strafpunkten: VW Passat Variant VR5, Baujahr 1998, Testende 2000, eine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 4+ (Foto zeigt nicht Testfahrzeug).
Platz 59 mit 26 Strafpunkten: VW Golf V 1.4, Baujahr 2003, Testende 2008, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, vier defekte Funktionsteile, neun geringfügige Defekte, NOTE: 4+. Auch der Golf lief nach Erreichen der magischen Grenze von 100.000 km weiter – bis 200.000 km!
Auf 200.000 km keine Panne – eine gute Leistung. Zweimal wird der Kühlerlüfter wegen einer Fehlermeldung ausgewechselt. Nach auffälliger Geräuschentwicklung wurde das Radlager vorn rechts bei 198.011 km ersetzt. An den Kunststoffoberflächen im Innenraum ist dem Golf sein Alter anzusehen.
Platz 57 mit 25 Strafpunkten: Volvo XC90 D5, Baujahr 2003, Testende 2005, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, drei defekte Funktionsteile, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 3-.
Der solide Volvo XC90 litt unter Inkontinez: Sowohl Servopumpe und das Winkelgetriebe wurden undicht. Beide Komponenten wechselte eine übereifrige Volvo-Werkstatt gleich gegen Neuteile. Reinigen und neu abdichten hätte gereicht. Weitere Mängel: entladene Batterie, defekter Heckwischermotor.
Platz 57 mit 25 Strafpunkten: Opel Zafira A 1.8, Baujahr 2000, Testende 2002, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, drei defekte Funktionsteile, sechs geringfügige Defekte, NOTE: 3-.
Opel, der Zuverlässige: Der Zafira legte 100.000 km ohne Pannen und große Probleme zurück. Für das mittelmäßige Abschneiden im Dauertest waren Elektronik-Probleme verantwortlich: zweimaliges Software-Update des Motorsteuergerätes, Tausch des ABS-Steuergerätes und der ABS-Radsensoren. Kurz vor Testende Tausch des Abgaskrümmers.
Platz 53 mit 24 Strafpunkten: Seat Arosa SDi, Baujahr 1998, Testende 2000, 20.496 km Zentralveriegelung instand gesetzt, 46.210 km ABS-Sensor getauscht, 54.172 km ABS-Steuergerät getauscht, 85.593 neue Stoßdämpfer hinten, NOTE: 3-
Platz 53 mit 24 Strafpunkten: Mercedes-Benz C 220 CDI T, Baujahr 2002, Testende 2004, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, drei defekte Funktionsteile, fünf geringfügige Defekte, NOTE: 3-.
Zwei Mal musste der C 220 CDI T außerplanmäßig in die Werkstatt: einmal wegen ausgeschlagener Koppelstangen am Stabilisator der Vorderachse, ein weiteres Mal wegen Ölverlust an der Servopumpe. Kurz vor Testende fällt der CD-Leser des COMAND-Systems aus.
Platz 53 mit 24 Strafpunkten: Mercedes-Benz A 170 CDI, Baujahr 1999, Testende 2001, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, vier defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 3- (Foto zeigt nicht Testfahrzeug).
Hauptsächlich nervte der A 170 CDI während des Dauertests mit Klappergeräuschen, die Mercedes erst bei späteren Modellpflegemaßnahmen in den Griff bekam. Bei 87.760 km wurden die Schwingarme der Hinterachse ausgetauscht (Kulanz), bei 99.555 km wurde der Luftmassenmesser ersetzt.
Platz 53 mit 24 Strafpunkten: Ford Mondeo 2.0 TDCi Turnier Titanium, Baujahr 2007, Testende 2009, eine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zwei defekte Funktionsteile, drei geringfügige Defekte, NOTE: 3-.
Die dritte Generation des Ford Mondeo erwies sich als zuverlässiges Auto, doch viele kleine Ärgernisse führen nur zu einem Platz im Mittelfeld. Ein falsch verlegtes Kabel führte mehrfach zu einer entladenen Batterie und Problemen mit der Navi-/Klimaeinheit. Deren Austausch war letztendlich überflüssig, löste das Problem aber. Tausch der Bremssättel hinten (undicht) bei 45.988 km.
Platz 50 mit 23 Strafpunkten: BMW X5 3.0d, Baujahr 2002, Testende 2004, keine Panne, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 3-.
Batterien haben im BMW X5 keine besonders lange Lebensdauer: Gleich drei Batterien verschliss der X5 während des Dauertests, dreimal verlangte das SUV nach externer Starthilfe. Bei 93.239 km erfolgte ein Update für das Navigationssystem, dass von perfekter Routenführung bis hin zum Totalabsturz alles bot.
Platz 50 mit 23 Strafpunkten: BMW X3 2.0d, Baujahr 2002, Testende 2004, keine Panne, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 3-.
Empfindliche Nasen störten sich im BMW X3 am Dieselgeruch im Innenraum. Bei 58.112 km dringt Abgas über eine defekte Bypassleitung des Turboladers in den Innenraum, wenig später über einen losgerüttelten Temperaturfühler am Kat. Bei 60.360 km erneuert: alle Türgummis und Fensterheber an Fahrertür.
Platz 50 mit 23 Strafpunkten: Alfa Romeo 147 2.0 T.S., Baujahr 2001, Testende 2003, keine Panne, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 3-.
Solider Italiener: Der Alfa 147 widerlegte uralte Vorurteile über die Qualität italienischer Fahrzeuge. Er absolvierte den Dauertest ohne Pannen und größere Reparaturen. Bei 18.531 km musste der Schalter für das Rückfahrlicht ausgetauscht werden, bei 34.755 km wurde das Motorsteuergerät erneuert. Manko: Nach 100.000 km war der Synchronring des dritten Ganges verschlissen.
Platz 48 mit 22 Strafpunkten: Renault Kangoo 1.9 dTi, Baujahr 2000, Testende 2002, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, sechs geringfügige Defekte, NOTE: 3.
Das Konzept überzeugte, die Umsetzung nicht ganz: Nach 100.000 km fanden wir erste Rostansätze an den Blechfalzen der Kangoo-Karosserie. Augetauscht wurden: Blinkerhebel und Warnblinkschalter, Airbag-Steuergerät, Luftschlauch zwischen Turbolader und Ladeluftkühler, Zahnriemen, Manschette der Antriebswelle.
Platz 48 mit 22 Strafpunkten: Fiat Grande Punto 1.3 MJT, Baujahr 2007, Testende 2009, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, ein defektes Funktionsteil, 14 geringfügige Defekte, NOTE: 3.
Während der 100.000 km war der Fiat Grande Punto sehr zuverlässig, bei der Zerlegung nach Testende kam Top-Qualität ans Tageslicht. Ein besseres Abschneiden verhinderten etliche Kleinigkeiten: Beleuchtung Zigarettenanzünder defekt, Deckel vom Handschuhfach ersetzt, Scheibenwaschdüse erneuert, Federbeindomlager ersetzt.
Platz 46 mit 21 Strafpunkten: Audi A6 2.8 Avant, Baujahr 2000, Testende 2002, keine Panne, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, kein geringfügiger Defekt, NOTE: 3.
Bereits nach 32.141 Kilometern mussten die Bremsscheiben und -klötze an der Vorderachse gewechselt werden. Das Getriebe wurde bei 34.765 km ausgebaut, weil es ein wenig Öl verlor. Bei 95.780 km gab es einen neuen Sensor für die Einparkhilfe. Außerdem war die Höhenkontrolle des Xenonlichts ausgefallen.
Platz 46 mit 21 Strafpunkten: Hyundai Elantra 1.6 GLS, Baujahr 2002, Testende 2004, keine Panne, drei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, kein defektes Funktionsteil, sechs geringfügige Defekte, NOTE: 3.
Elantra-Bilanz nach 100.000 km: vier durchgebrannte Glühbirnen der Scheinwerfer vorn, zwei durchgebrannte Birnen der Beleuchtung der Kennzeichen, einmal Bremsklötze vorn getauscht, zwei Mal leuchtet die Airbag-Kontrolllampe auf (Fehlerspeicher wird gelöscht). Nach 100.000 km zeigt sich allerdings Rost am Hinterachsträger.
Platz 45 mit 20 Strafpunkten: Hyundai i30cw 1.6 Style, Baujahr 2009, Testende 2011, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, kein defektes Funktionsteil, zehn geringfügige Defekte, NOTE: 3.
Platz 44 mit 18 Strafpunkten: Mini Cooper, Baujahr 2003, Testende 2005, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, zwei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 3+.
Die Qualität des Mini enttäuschte. Ständiges Klappern, selbst öffnendes Schiebedach und zähe Leistungsentfaltung trübten den Fahrspaß. Bereits nach 9124 km musste das Lenksäulenunterteil ausgetauscht werden, bei 69.669 km tauschte Mini wegen Schaltproblemen das Getriebe. Kurz vor Testende hakelte auch das neue Getriebe schon wieder.
Platz 41 mit 17 Strafpunkten: Nissan Qashqai 2.0 Tekna, Baujahr 2007, Testende 2009, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, drei defekte Funktionsteile, drei geringfügige Defekte, NOTE: 3+.
Weitgehend überzeugen konnte der Nissan Qashqai im Dauertest. Reparaturen: Abschirmblech am Kat befestigt, Austausch des Fahrertürgriffes, neue Stoßdämpfer hinten (beio 79.846 km), Reparatur des Bremssattels vorn rechts, neue Bremsscheiben vorn (bei 91.418 km).
Platz 41 mit 17 Strafpunkten: Opel Meriva Cosmo 1.7 CDTI, Baujahr 2004, Testende 2006, eine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, keine defekten Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 3+.
Eine leere Batterie verhagelt dem Meriva ein besseres Abschneiden: Das abgeschaltete DVD-Navigationssystem saugte die Batterie leer, nur mit fremder Hilfe konnte der Opel starten. Ansonsten ist bis auf den üblichen Verschleiß der Bremsen nichts gewesen.
Platz 41 mit 17 Strafpunkten: Audi A6 Avant 2.7 TDI, Baujahr 2005, Testende 2007, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, drei defekte Funktionsteile, drei geringfügige Defekte, NOTE: 3+.
Nach drei Monaten macht der A6 das erste Mal mit lauten Kratzgeräuschen beim Schalten auf sich aufmerksam. Bei 14.480 km dann die Radikallösung: Tausch des kompletten Getriebes, dabei war nur der Synchronring des dritten Ganges defekt. Zweimal wird das Steuergerät des Navigationsgerätes getauscht.
Platz 40 mit 16 Strafpunkten: VW Lupo 1.4 TDI, Baujahr 2000, Testende 2002, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, drei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 3+.
Ein ständiges Ärgernis am Lupo war das unzuverlässig schließende Schiebedach. Erst der Austausch von Schiebedachmotor und -steuerung bei 75.615 km brachte Abhilfe. Ein gerissener Schlauch der Heckscheiben-Waschanlage sorgte für nasse Fußräume hinten.
Platz 36 mit 15 Strafpunkten: VW Golf IV 1.4, Baujahr 1998, Testende 2001, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, ein defektes Funktionsteil, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 2- (Foto zeigt nicht Testfahrzeug).
Platz 36 mit 15 Strafpunkten: VW T5 Multivan 2.5 TDI, Baujahr 2005, Testende 2007, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, drei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 2-.
Der T5 ist der bestplatzierte VW im Dauertest-Ranking von autobild.de. Der wegen seiner Vielseitigkeit sehr geschätzte Bus überzeugte mit guter Zuverlässigkeit. Reparaturen: Tausch der gebrochenen Zugfeder der Tankklappe, Austausch der Leuchteinheit der Kennzeichenbeleuchtung, Software-Update der Motorsteuerung.
Platz 36 mit 15 Strafpunkten: Toyota Avensis 2.0 D-Cat, Baujahr 2004, Testende 2006, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, ein defektes Funktionsteil, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 2-.
Die Erwartungen vor Dauertestbeginn waren hoch, schließlich gilt ein Toyota als besonders zuverlässig. Liegen geblieben ist der Avensis zwar nicht, doch Regenerationsprobleme mit dem aufwändigen Speicher-Kat im Teillastbetrieb und eine verschlissene Kupplung bei 85.800 km passen nicht zum Image von Toyota als qualitätsbewußten Hersteller.
Platz 36 mit 15 Strafpunkten: Nissan Almera 1.8 Elegance, Baujahr 2000, Testende 2003, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, ein defektes Funktionsteil, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 2-.
Der Nissan Almera mit kräftigem 114-PS-Benziner absolvierte die 100.000 km zuverlässig: Bei 66.907 km wurde der OT-Geber an der Nockenwelle getauscht, bei 86.523 km musste das Abgasrückführ-Ventil (unrunder Motorlauf) ersetzt werden, bei 89.965 km die Bremsklötze vorn. Enttäuschend jedoch der reichlich vorhandene Rost in Hohlräumen.
Platz 33 mit 14 Strafpunkten: Citroën C5 Tourer HDi 140 Exclusive, Baujahr 2009, Testende 2011, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zwei defekte Funktionsteile, drei geringfügige Defekte, NOTE: 2-.
Platz 32 mit 14 Strafpunkten: Hyundai Getz 1.1, Baujahr 2003, Testende 2005, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zwei defekte Funktionsteile, drei geringfügige Defekte, NOTE: 2-.
Der Hyundai Getz musste dreimal in die Werkstatt, um ein lästiges Quietschen an der Hinterachse zu beseitigen. Erster Versuch: neue Rückholfedern der Bremsbacken. Kein Erfolg. Zweiter Versuch: neue Anpressfedern der Bremsbacken. Kein Erfolg. Dritter Versuch: Neue Radlager. Endlich Ruhe!
Platz 32 mit 14 Strafpunkten: BMW 318i (E46), Baujahr 1999, Testende 2001, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, ein defektes Funktionsteil, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 2-.
Reparaturen am 3er: neuer Fahrer-Sicherheitsgurt bei 16.802 km, neuer Fensterheber an Fahrertür bei 23.550 km, neues Thermostat bei 41.705 km, beide Querlenker vorn erneuert bei 80.066 km. Die Schaltung war BMW-untypisch hakelig. Die Ursache: Durch Seitenschlag der Mitnehmerscheibe konnte die Kupplung nicht sauber trennen.
Platz 29 mit 13 Strafpunkten: Audi A4 Avant 2.0 TDI Ambition, Baujahr 2009, Testende 2011, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, ein defektes Funktionsteil, kein geringfügiger Defekt, NOTE: 2-.
Platz 29 mit 13 Strafpunkten: Fiat Panda 1.1 8V Active, Baujahr 2004, Testende 2007, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, ein defektes Funktionsteil, kein geringfügiger Defekt, NOTE: 2-.
Der kleine Panda hat die 100.000 km gut überstanden. Ein Ärgerniss: Die Ursache für die permanent leuchtende Bremskontrolllampe wurde erst bei der Demontage entdeckt. Ein undichter Gummidichtring im Hauptbremszylinder war der Grund. Deutliche Rostspuren an Endschalldämpfer, Auspuffhaltern und Ölwanne. Auspuffkrümmer nach 100.000 km undicht.
Platz 29 mit 13 Strafpunkten: Renault Laguna Grandtour 2.0 dCi Initiale, Baujahr 2008, Testende 2010, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zwei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 2-.
Der Laguna lief fast störungsfrei. Der Dreiecklenker an der Vorderachse musste bei 25.896 km ausgetauscht werden (Garantie, sonst 200 Euro), bei 99.450 km wurde der Sensor für die Abgastemperatur ausgewechselt (Garantie, sonst 245 Euro). Nicht überzeugend: ausgeprägter Verschleiß an den Nockenwellen und deren Lagern.
Platz 29 mit 13 Strafpunkten: Kia Soul 1.6 Spirit, Baujahr 2009, Testende 2010, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, ein defektes Funktionsteil, fünf geringfügige Defekte, NOTE: 2-.
Der Kia Soul lief 100.000 km ohne Panne, die Qualität konnte jedoch nicht ganz überzeugen. Nach 41.134 km wurde die Motorhaube wegen erheblicher Lackabplatzer ausgetauscht. Schlimmer: Bei der Demontage findet sich in mehreren Hohlräumen Kantenrost, das Getriebe verliert Öl, teils schlechte Ergebnisse beim finalen Abgastest wegen verschmutztem Katalysator.
Platz 23 mit zwölf Strafpunkten: Dacia Logan MCV 1.5 dCi Lauréate, Baujahr 2007, Testende 2009, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zwei defekte Funktionsteile, sechs geringfügige Defekte, NOTE: 2-.
Der Dacia schlug sich wacker im Dauertest. Zwar war ihm anzusehen, dass bei Dacia gespart wird (u. a. billige Styropor-Dämmung, wackelige Sitzgestelle, wellige Polsterstoffe). Aber Motor und Getriebe überstanden die 100.000 km nahezu verschleißfrei. Reparaturen: Tausch des Tankgebers, des Sitzgestells, der Bremsscheiben und -beläge.
Platz 23 mit zwölf Strafpunkten: Toyota Auris 1.6 Executive, Baujahr 2007, Testende 2009, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zwei defekte Funktionsteile, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 2-.
Der Toyota Auris war ein unauffälliger Dauertest-Kandidat. Reparaturen: Hitzeschutzblech über Abgasanlage getauscht (bei 28.011 km), Bremsscheiben und -beläge vorn gewechselt (bei 64.549 km), Xenonbrenner beider Scheinwerfer gewechselt (bei 65.955 km). Nach der Demontage sichtbar: Oberflächenrost an 18 Stellen und ein stark korrodiertes Schaltgestänge.
Platz 23 mit zwölf Strafpunkten: Renault Clio, Baujahr 1999, Testende 2001, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, ein defektes Funktionsteil, vier geringfügige Defekte, NOTE: 2-.
Nur einmal musste der Renault Clio wegen eines gebrochenen Federbeins in die Werkstatt (bei 62.102 km). Bei 61.247 km musste ein Auspuffhalter neu angeschweisst werden, mehrmals gab es Ärger mit der Fernbedienung der Zentralverriegelung. Nach der Demontage wurde Korrosion an Elektrikanschlüssen und Blechschnittkanten festgestellt.
Platz 23 mit zwölf Strafpunkten: Mercedes-Benz B 180 CDI, Baujahr 2006, Testende 2008, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, kein defektes Funktionsteil, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 2-.
Zwei Kleinigkeiten verhinderten eine Top-Platzierung der B-Klasse. Bei km 65.733 läuft der Gebläsemotor nur noch auf Stufe fünf, der Vorwiderstand wird getauscht. Bei 93.815 km blinkt die ESP-Warnlampe: Der Bremslichtschalter wird ausgewechselt. Die Demontage bringt Top-Qualität ans Tageslicht, von Rost nicht die geringste Spur.
Platz 23 mit zwölf Strafpunkten: Honda Jazz 1.4, Baujahr 2003, Testende 2005, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zwei defekte Funktionsteile, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 2-.
Nach 14 Monaten quittierte das stufenlose Getriebe des Jazz seinen Dienst. Erhebliche Schaltrucke und verbrannt riechendes Getriebeöl bei 61.000 km führte Honda zum Entschluss, das komplette Getriebe zu tauschen. Kosten: über 5000 Euro, ein Garantiefall. Noch teurer: der Tausch des Navigationssystems bei 80.009 km (5340 Euro, Garantie).
Platz 23 mit zwölf Strafpunkten: Honda Civic 1.8 Sport, Baujahr 2006, Testende 2008, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zwei defekte Funktionsteile, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 2-.
Den Dauertest spulte der Honda Civic zuverlässig ab. Probleme gab es nur mit der Tankklappe, die sich bei 21.290 km nicht mehr öffnen ließ (Bowdenzug ausgehängt). Bei 98.320 km musste die altersschwache Batterie erneuert werden. Mängel nach der Demontage: Schnittkantenrost, geringe Laufspuren an den Lagern der Nockenwelle.
Platz 22 mit elf Strafpunkten: Mercedes-Benz C 180 Kompressor, Baujahr 2007, Testende 2009, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, kein defektes Funktionsteil, elf geringfügige Defekte, NOTE: 2. Der C 180 läuft weiter im Dauertest, nächster Pit-Stop bei 200.000 km.
Da der Benz weiter im Dauertest läuft, wurde er nicht zerlegt. Doch ein Blick per Endoskop in die Hohlräume macht klar, dass die C-Klasse perfekt konserviert ist. Hätte der C 180 nicht gleich neun Glühbirnen gefressen, stünde er weiter vorn in unserem Dauertest-Ranking.
Platz 21 mit zehn Strafpunkten: BMW 745i, Baujahr 2003, Testende 2005, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zwei defekte Funktionsteile, vier geringfügige Defekte, NOTE: 2.
Der mit High-Tech vollgestopfte BMW 745i überzeugte mit tadelloser Zuverlässigkeit. Bei 53.911 km musste der komplette rechte Nebelscheinwerfer wegen Undichtigkeit gewechselt werden, bei 78.396 km wurde der funktionslose iDrive-Controller getauscht. Der 7er nervte mit Elektronik-Spuk, der von selbst wieder verschwand.
Platz 17 mit neun Strafpunkten: Skoda Roomster 1.9 TDI Comfort, Baujahr 2007, Testende 2009, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, keine defekten Funktionsteile, neun geringfügige Defekte, NOTE: 2.
Der Skoda Roomster absolvierte die 100.000 km wie am Schnürchen. Reparaturen: Achsmanschette vorn rechts ersetzt (bei 59.272 km), zwei Haltegummis der Motorabdeckung erneuert (bei 75.557 km). Schwerwiegender: deutlicher Verschleiß an den Lagerschalen der Nockenwelle, Rost unter Türgummis.
Platz 17 mit neun Strafpunkten: Opel Vectra C 2.2 16V Elegance, Baujahr 2003, Testende 2004, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, ein defektes Funktionsteil, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 2.
Der solide Opel Vectra C überzeugte mit guter Zuverlässigkeit und störungsfreiem Lauf. Die warnende ESP-Lampe erlischte beim Löschen des Fehlerspeichers, die Fernbedienung der Zentralverriegelung verlangte nach einer neuen Batterie, bei 89.233 km musste ein Dreiecksquerlenker vorn getauscht werden.
Platz 17 mit neun Strafpunkten: Ford Mondeo 1.8 Turnier, Baujahr 2004, Testende 2007, keine Panne, zwei außerplanmäßige Werkstattaufenthalte, ein defektes Funktionsteil, kein geringfügiger Defekt, NOTE: 2.
Bei Kilometerstand 58.882 brachte uns der Ford Mondeo ins Schwitzen: Ein defektes Magnetventil zur Zuschaltung des Klimakompressors war die Ursache für die nicht mehr kühlende Klimaanlage. Ein verkoktes Leerlaufregelventil war für schwankende Leerlaufdrehzahlen verantwortlich.
Platz 17 mit neun Strafpunkten: Ford S-Max 2.0 TDCi Trend, Baujahr 2006, Testende 2008, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, ein defektes Funktionsteil, sechs geringfügige Defekte, NOTE: 2.
Das gute Dauertestergebnis des Ford S-Max können nur Kleinigkeiten trüben. Wie der Deckel der Fachs in der Mittelkonsole, der mehrmals neu befestigt werden musste. Oder der Schalter der Sitzheizung, der nach Reinigung wieder funktionierte. Der Ölverschlussdeckel hatte seine Dichtung verloren und musste ersetzt werden.
Platz 15 mit acht Strafpunkten: Ford Focus I 1.6i Turnier , Baujahr 1999, Testende 2001, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, zwei defekte Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 2+.
Der Ford Focus Turnier nervte während des Dauertests mit einer klappernden Kofferraumklappe. Bei Kilometerstand 66.099 wurde sie ausgetauscht. Bei 87.867 km mussten Mittel- und Endschalldämpfer ersetzt werden.
Platz 15 mit acht Strafpunkten: Mercedes-Benz GL 420 CDI 4Matic, Baujahr 2007, Testende 2009, keine Panne, ein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, ein defektes Funktionsteil, keine geringfügigen Defekte, NOTE: 2+.
Der Mercedes GL 420 CDI ist eine wahre Benz-Burg: solide, unerschütterlich und absolut zuverlässig. Einzige Beanstandung nach 100.000 Kilometern: Bei 80.049 Kilometern wurde der Kompressor der Luftfederung auf Garantie ersetzt (sonst 372,02 Euro), zweimal wurde das ATF-Öl gewechselt. Top: der Rostschutz in den Hohlräumen (Bild).
Platz 14 mit sechs Strafpunkten: Mercedes-Benz E 320 CDI T Elegance, Baujahr 2003, Testende 2005, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, ein defektes Funktionsteil, drei geringfügige Defekte, NOTE: 2+.
Die Mercedes E-Klasse konnte die hohen Erwartungen, die an einen Mercedes gestellt werden, voll erfüllen. Reparaturen: ein Software-Update des COMAND-Systems bei 55.304 km, bei 55.620 km wurde die Batterie getauscht. Der viermalige Wechsel der Bremsbeläge vorn ist auf forcierten Autobahneinsatz zurückzuführen.
Platz 13 mit fünf Strafpunkten: Skoda Octavia Combi 1.6 FSI Ambiente, Baujahr 2005, Testende 2007, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, ein defektes Funktionsteil, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 1-.
Bei 15.733 km herrscht Stille im Dauertest-Octavia: Der CD-Spieler ist ausgefallen, er wird ausgetauscht. Unsaubere Lötstellen setzten den Tempomat ab 50.080 km immer wieder außer Funktion, am Ende des Marathons versagte er ganz. Unschön: Ölkohlerückstände im Einlasskanal des Zylinderkopfes, bedingt durch die Abgasrückführung.
Platz elf mit vier Strafpunkten: Honda Accord Tourer 2.2i-DTEC Executive, Baujahr 2009, Testende 2010, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, ein defektes Funktionsteil, ein geringfügiger Defekte, NOTE: 1-.
Reife Leistung: Der Accord Tourer mit 2,2-Liter Diesel und 150 PS spulte die 100.000 km souverän ab. Bei 7006 km kam eine Warnung wegen zu niedrigem Kühlmittelstand, 0,25 Liter wurden nachgefüllt, danach keine Wasserstands-Warnungen mehr. Bei 62.435 km rundum neue Bremsklötze, bei 78.004 km eine neue Standlichtbirne vorn rechts – das war's!
Platz elf mit vier Strafpunkten: Fiat Bravo 1.9 MJT Emotion, Baujahr 2008, Testende 2010, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, ein defektes Funktionsteil, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 1-.
Gut gemacht, Fiat: Hätte ein Marderbiss den Luftladeschlauch des Turboladers nicht angeknabbert, wäre der Bravo nahezu mängelfrei ins Ziel gekommen. Bei 62.223 km neue Bremsscheiben und -beläge vorn, bei 92.337 km neue Bremsbeläge hinten. Bei 95.750 km wurde der Luftladeschlauch ersetzt, bei 103.000 km eine Glühlampe hinten.
Platz acht mit drei Strafpunkten: VW Tiguan 2.0 TSI Sport & Style, Baujahr 2008, Testende 2010, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, kein defektes Funktionsteil, drei geringfügige Defekte, NOTE: 1.
Endlich mal, ein VW, der das Dauertest-Dilemma durchbricht: Außer drei Glühlampen, den Bremsscheiben und -belägen hinten, den Bremsbelägen vorn und einem Satz Wischerblätter musste am Tiguan nichts ausgetauscht werden. Auch die Demontage ergab keine Mängel. So ein Ergebnis darf man von einem VW erwarten.
Platz acht mit drei Strafpunkten: Kia cee'd 1.6 CRDi EX, Baujahr 2007, Testende 2009, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, kein defektes Funktionsteil, drei geringfügige Defekte, NOTE: 1.
Absolut zuverlässig: Der Kia cee'd konnte im AUTO BILD-Dauertest voll überzeugen. Außer einer durchgebrannten Glühbirne, bei 83.135 km erneuerten Bremsscheiben und -belägen vorn ist nichts gewesen. Allerdings ergab die Demontage minimalen Kantenrost an den Türscharnieren und Fensterführungen.
Platz acht mit drei Strafpunkten: BMW 320i Touring, Baujahr 2006, Testende 2008, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, kein defektes Funktionsteil, drei geringfügige Defekte, NOTE: 1.
Sehr kurz ist auch die Mängelliste des BMW 320i Touring. Eine Glühlampe des Schlusslichtes rechts musste erneuert werden, der Einbaurahmen des optionalen Panoramadaches musste einmal neu justiert werden, bei 71.946 km bekam der 3er neue Bremsscheiben und -beläge spendiert.
Platz sechs mit zwei Strafpunkten: Seat Ibiza 1.4 16V Sport, Baujahr 2009, Testende 2011, keine Panne, kein unplanmäßiger Werkstattaufenthalt, keine defekten Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 1.
Eine durchgebrannte Kennzeichenleuchte bei 87.843 km und sonst nur Peanuts. Im Rahmen kostenfreier Serviceaktionen gab's einen neuen Schaltknüppel-Zierdeckel und Schrauben/Dichtungen der Türfeststeller (46.926 km) sowie ein neues Massekabel (62.407 km). Das war's!
Platz sechs mit zwei Strafpunkten: VW Golf 1.4 TSI Comfortline, Baujahr 2009, Testende 2011, keine Panne, kein unplanmäßiger Werkstattaufenthalt, keine defekten Funktionsteile, zwei geringfügige Defekte, NOTE: 1.
Kaum erwähnenswert, was der sehr zuverlässige Golf sich während des Dauertests leistet. Bei 55.466 km wurde das Halteband der Kofferraumabdeckung ersetzt. Neue vordere Bremsen gab es verschleißbedingt bei 83.435 km. Der Kupplungsnehmerzylinder wurde bei 91.137 Kilometern getauscht.
Platz drei mit einem Strafpunkt: Toyota Prius HSD, Baujahr 2004, Testende 2006, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, kein defektes Funktionsteil, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 1.
Der Prius hält für Toyota die Fahne der Zuverlässigkeit hoch. Traumnote eins. Nur eine Glühlampe der Kennzeichenbeleuchtung musste erneuert werden. Aber: Ein völlig vergammelter Blechhalter an der Heckklappe und Rostansatz unter dem Dichtgummi der Fahrertür passen nicht zur weißen Prius-Weste.
Platz drei mit einem Strafpunkt: Mazda5 2.0 MZR-CD Top, Baujahr 2006, Testende 2008, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, kein defektes Funktionsteil, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 1.
Sehr wenig gibt es vom Mazda5 zu berichten, er lief über 100.000 km zuverlässig wie ein Uhrwerk. Reparaturen: Drei verschwundene Kunststoffclips zur Befestigung der Radhausverkleidungen mussten ersetzt werden, der Fensterheber hinten links wurde neu justiert. Schlecht: Korrosionsansätze im Motorraum an Längsträgern, Haltern und Bauteilen.
Platz drei mit einem Strafpunkt: Mazda3 1.6 MZR High-Line, Baujahr 2009, Testende 2011, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, kein defektes Funktionsteil, ein geringfügiger Defekt, NOTE: 1.
Beim Mazda3 gab es nicht viel zu tun: Die vorderen Bremsklötze waren bei Kilometer 62.089 fällig. Im Rahmen der Wartung wurden bei 82.987 km alle vier Reifenventile mit integrierten Luftdrucksensoren getauscht. Außerdem wurde ein Haken der Hutablage ersetzt.
Platz eins ohne Strafpunkte: Mazda6 Sport 1.8 MZR, Baujahr 2002, Testende 2004, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, kein defektes Funktionsteil, kein geringfügiger Defekt, NOTE: 1+.
Der Mazda6 fährt ein Top-Ergebnis bei der Zuverlässigkeitswertung ein. Außer quietschenden Teleskopdämpfern an der Hecklappe, die selbst geölt wurden, ist nichts gewesen. Die Demontage bringt jedoch mangelhaften Rostschutz im Motorraum ans Tageslicht: Bau- und Befestigungsteile beginnen zu rosten.
Platz 1 ohne Strafpunkte: BMW 130i, Baujahr 2007, Testende 2009, keine Panne, kein außerplanmäßiger Werkstattaufenthalt, kein defektes Funktionsteil, kein geringfügiger Defekt, NOTE: 1+.
Der BMW 130i – ein Null-Fehler-Auto. Außer Bremsbelägen, -scheiben und neuen Wischerblättern musste nichts ausgetauscht werden. Ebenfalls vorbildlich: Auf 100.000 km musste nur ein Liter Motorenöl nachgefüllt werden!
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